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Hartz IV: Langfristig zu niedrig und nicht zeitgemäß

Entgegen der Behauptungen der Bundesregierung, dass Hartz IV völlig zum Leben ausreiche, äußern sich Arbeitslosenvertreter: Die Regelleistungen seien nicht zeitgemäß und reichen nicht einmal für die Grundsicherung.

Grund hierfür ist die Veränderung zur damaligen Sozialhilfe. Scharfe Einschnitte, besonders beim Sonderbedarf, der es nicht mehr erlaubt, teure Haushaltsgeräte erstattet zu bekommen. Diese müssen stattdessen aus dem Regelsatz finanziert werden.

Arbeitslosenverbände sehen das Minimum für den Regelsatz bei 450 Euro, denn auch Kosten für Miete, Kleidung und Lebensmittel müssen in die Berechnung der Regelleistung fließen. Ferner mangelt es schon bei den Empfängern an finanziellen Mitteln für die Teilnahme an kulturellem und sozialem Leben.


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WebReporter: dapeppi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV
Quelle: www.bafoeg-aktuell.de

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54 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2008 11:38 Uhr von borgworld2
 
+8 | -2
 
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In der Quelle steht nix von Miete, sondern von Wohnen.
Miete wird bei Hartz4 extra gezahlt!
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08.12.2008 11:39 Uhr von dapeppi
 
+16 | -3
 
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autsch, ja sehe ich gerade. es müsste wohnkosten heißen, denn die miete wird neben der regelleistung überwiesen.

tut mir leid:(
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08.12.2008 11:40 Uhr von ConnySan
 
+18 | -7
 
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na mal schaun: ob da Tante Märkel mal 1 Jahr lang mit Alg II leben möchte. ;o)
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08.12.2008 11:42 Uhr von chitah
 
+9 | -12
 
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Wahrscheinlich sind damit Kosten wie Strom und Wasser gemeint.

Die sollten lieber mal an der Bezugsdauer von ALG I arbeiten. Das ALGII ist schon völlig ok aber damit es funktioniert muss endlich die andere Seite stimmen, die Vermittlung in eine neue Tätigkeit. So wird ALGII wieder das was es sein soll, nämlich eine Überbrückungshilfe in Form der Existenzsicherung, bis man einen neuen Arbeitsplatz hat. Auf langfristige Bezugsdauer war das nie angelegt und so wirds auf Dauer auch nicht funktionieren.

Eine bloße Anhebung wäre allerdings der falsche Weg denn dann heißt es in einem Jahr wieder das 450 € zu wenig sind usw.

Besser wären dann Gutscheine für solche Extremfälle wie Waschmaschine etc.
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08.12.2008 11:57 Uhr von phil_85
 
+12 | -21
 
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Eine: simple Erhöhung des Regelsatzes ist für die Leute, die arbeiten und genausoviel oder gar weniger verdienen dann wieder ein schöner Schlag ins Gesicht.
Ich vermute es würde dazu führen, dass noch mehr denken "wieso arbeiten? Dann krieg ich genausoviel, muss aber was machen".
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08.12.2008 11:58 Uhr von BaZo
 
+16 | -2
 
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tante märkel: ich glaube tante märkel wär das jahr egal da sie wüßte danach wieder fette kohle zu bekommen und warscheinlich würde sie hier nen bonbon und da nen bonbon zugeschoben bekommen.

ich erinnere mich an eine news von einem italienischen industriellen der versucht hat mit dem gehalt das er seinen mitarbeitern auszahlt durchzukommen (er frau und ein oder 2 kinder) und das geld war wohl schon nach ca 2 wochen verbracuht. Darauf hin hat er dann das gehalt von allen Angestellten aufgestockt.
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08.12.2008 12:18 Uhr von vmaxxer
 
+17 | -10
 
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wie wärs: damit, dass solche Empfänger die nötigen Geräte nicht selber kaufen müssen sondern mit dem nötigen Gerätschaften versorgt werden ?
Ich denke hier an Herd/Backofen, Staubsauger etc.


Für die teilnahme am "Kulturellen und Sozialem Leben" muss H4 allerdings reichen. Mir zahlt auch keiner Kino oder Kneipenbesuche.


(Jaa und jetzt her mit den H4-Minussen *fg*)
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08.12.2008 12:20 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+14 | -14
 
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bitte nicht falsch verstehen!!!! aber wo bleibt dann der unterschied zu einem geringverdiener?

ich kenne leute die haben 1000e netto im monat. nach abzug der fixkosten bleiben denen nicht mal 400e im monat. und die hartzler sollen 450e "taschengeld" bekommen?

ich fände das mehr als ungerecht!!!

so hart es auch klingen mag, aber ich würde essensmarken zusätzlich austeilen! und zu geregelten zeiten marken für kleidung, schulzeug und ähnliches. nehmt es mir nicht übel, aber bargeld würde ich keines geben. diese leute brauchen das nötigste wie kleidung usw. und das kann man auch anders an diese leute verteilen. die 350e sollten eigentlich ausreichen. es geht ja auch jetzt schon.
wie gesagt, dinge wie kleidung, schulsachen, evtl. neuer hausstand kann man per marke an die leute bringen!
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08.12.2008 12:30 Uhr von ZTUC
 
+6 | -6
 
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Kommentar: "äußern sich Arbeitslosenvertreter:"

Das die sich nicht gegenteilig äußern, ist wohl klar. Eine unabhängige Untersuchung ist das bei Leibe nicht.
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08.12.2008 12:34 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
+11 | -33
 
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08.12.2008 12:34 Uhr von normalo78
 
+17 | -2
 
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Sonderbedarf, wie z. B. für Schulsachen (und bitte nicht nur bis zur 10. Klasse, das verbaut den Kindern den Weg aus dem Armenhaus), Elektrogeräte, welche kaputtgehen, Bekleidungsgeld (das, das es früher bei der Sozialhilfe alle 6 Monate gab) sollten wieder eingeführt werden. ABER GLEICHZEITIG muss ein Mindestlohn für alle Branchen her, damit hier keine Benachteiligung der arbeitenden Menschen entsteht.

Es hat keinen Zweck zu sagen "wääähhh, die arbeiten nicht und haben mehr als ich", sondern die Arbeitenden müssen über HIV-Niveau entlohnt werden. Und falls es in den Grenzbereich fällt, sollten die Ämter sich nicht betteln lassen, einem arbeitenden Menschen Zuschüsse zu geben, auch wenn er nicht ständig darauf angewiesen ist, dann meinetwegen auch in Form von Gutscheinen.

Und wenn wir schon mal dabei sind, GEZ abschaffen!

Gruß
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08.12.2008 12:50 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+7 | -1
 
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@normalo78: ich stimme dir soweit überein, aber die situation das man vollzeit arbeiten geht und der staat das bezuschussen MUSS, ist etwas entwürdigend!!!
wenn ich mit meiner hände arbeit mein lebensunterhalt nicht bestreiten kann und die politik zu unfähig ist das in den griff zu bekommen und stattdessen denen lieber geld gibt (was in dem fall aber am logischsten ist!), ist das ein armutszeugnis für eine regierung. daran sollten die leute bei der nächsten wahl mal denken bevor sie ihr kreuz machen!!!
und nein das ist kein aufruf eine radikale partei zu wählen. egal ob links oder rechts!!!
arbeiten gehen und dann noch die blöse geben und mit gutscheinen alltagsdinge zu kaufen? nein danke! das ist entwürdigend!
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08.12.2008 12:51 Uhr von woolly
 
+3 | -17
 
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08.12.2008 12:53 Uhr von ohnehund
 
+15 | -3
 
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H4 ist Menschen verachtend Ich persönlich hatte zu meinem Glück noch kein H4!!

Wenn ich aber mal so überlege das eine Mutter damit leben soll?? Das Kind bekommt da doch schon seinen Stempel aufgebrannt!!
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08.12.2008 13:01 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
+4 | -19
 
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08.12.2008 13:04 Uhr von hanspoelse
 
+11 | -2
 
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H4 ist nicht zu niedrig, die Loehne sind es.

Wir mussten mal fast ein ganzes Jahr H4 in Anspruch nehmen. (2 Erw. + 2 Kinder)

Und das erschrekende war, wir hatten genau so viel Geld zur Verfuegung wie zu Zeit als mein Mann Vollzeit gearbeitet hat und ich gejobbt. Und das "angenehme" war, wir mussten uns auch keine Gedanken machen ob das Gehalt puenktlich kommt oder wer die Miete bezahlt.

Was ich damit sagen moechte ist eigentlich, nicht H4 ist fuer den Arsch, sondern die "Loehne" sind "am" Arsch.

Es kann doch nicht angehen das ein "durchschnittlicher" Handwerker (bester Freund meines Mannes) mit hier 10 Gesellenjahren knapp 900 Euro netto auf die Kralle bekommt, waehrend wir (2 Erw. + 2 Kinder) mit H4 weit mehr zur Verfuegung hatten, und die Miete war schon bezahlt!!
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08.12.2008 13:05 Uhr von ohnehund
 
+18 | -2
 
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@ 42°C ^Kopfwärme: vieleicht wird dir mal ein H4-Kind den alten verk*ten A*sch abwischen!!
Sorry!! Es gibt auch Familien die sind mit Kinder in H4 geraten!!
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08.12.2008 13:13 Uhr von usambara
 
+16 | -1
 
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das nun Geringverdiener neidisch auf H4ler sind, oder 1€ Jobber...?
Hauptsache es gibt sie alle und die Unternehmer-Bonzen
können ihre Gewinne maximieren...die Lachen doch über solchen Diskussionen.
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08.12.2008 13:19 Uhr von Welt-Anti-Held
 
+8 | -16
 
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Ziemlich dreist. 1.)
Ich war selbst lange H-IV Empfänger und habe weit besser gelebt als momentane als Angestellter. Mein ALG I Anspruch ist zudem sowieso niedriger als mein ALG II Anspruch, weil die Nettolöhne in den letzten Jahren einfach schlecht gestiegen sind (Mit Ausnahme bei wenigen Berufsgruppen und Beamten) Diese sind oft zu niedrig als dass ALG I > ALG II ist (was eigentlich dem Sinn des Gesetzgebers entsprach).

Mit Mietzahlung , Krankenkassenbeitrag und ALG-II Regelsatz sind dies Leistungen die hier in Berlin schnell 1000 EUR p.m entsprechen. Und das bekomme ich über ALG I nicht.

2.) Waschmaschinen, Spülmaschinen, Fernseher usw : FAST ALLE Großstädte > 100.000 Einwohner haben in Deutschland eine dieser ´Sozialstationen´ (oft auch durch kirchliche Träger), bei denen man seine ausgediente aber noch funktionsfähige Waschmaschine abgeben kann. Diese werden dann an Bedürftige zum Symbolpreis von 5 EUR "verkauft". Bedürftige sind in diesem Zusammenhang H-IV Empfänger und Wohngeldempfänger. Teilweise auch Studenten (insb. mit Kind). Ich kenne Leute die haben mit "Glück" voll funktionsfähige Miele-maschinen für 5 EUR zugestanden bekommen (oft aus einem kinderlosen Rentnerhaushalt,durch dessen Haushaltsauflösung). Diese gleich im Anschluss auf Ebay für EUR 400+ verkauft. Das gleiche gilt für Fernseher und nötige Möbel usw.

Viele andere Sozialstationen (hier jedoch fast ausschließlich kirchliche) bieten tägliches Mittagessen für 1 EUR an. Die Mensa ist teurer.

3.) Weder der Rest der Welt noch die Natur selbst ist so sozial eingestellt wie die deutschen Sozialgesetze und das wird von vielen ALG-II Empfänger kaum gewürdigt. Es dient der absoluten Exisenzsicherung und mehr nicht. Es gibt tatsächlich viele Studenten die mit weniger auskommen müssen und die schaffen es auch 4-6 Jahre durchzuhalten.

ALG-Empfänger sollten meiner Meinung nach verdammt dankbar sein und wenn es tatsächlich nicht reicht, sollen die wie andere auch Pfandflaschen sammeln gehen. Da kommen am WE locker nochmal 50 EUR zusammen.
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08.12.2008 13:24 Uhr von fruchteis
 
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@phil_85: Typisch dummes Geschwätz. Aber das begreift man wohl erst dann, wenn man mal drei-vier Jahre von ALG II leben musste. Die ungefähr dasselbe Geld einnehmen durch Arbeit, sind zumindest noch integriert. ALG-II-Empfänger werden samt ihren Familien ausgegrenzt. Wer Arbeit hat und wenig verdient, kann sich Haushaltsgeräte zumindest noch auf Raten kaufen, was ein ALG-II-Empfänger nicht kann, weil er keine Ratenkredite bekommt. Wer Arbeit hat, kann Zusatzleistungen bei medizinischen Notfällen bekommen, ALG-II-Empfänger bekommen keinen Cent. Außerdem bekommen im Arbeitsprozess Befindliche, sofern sie Mitglied sind, auch Untersützung durch die Gewerkschaft, z.B. wenn die Kinder ins Ferienlager fahren oder in die Schule kommen. Alg-I- und ALG-II-Empfänger werden von den Gewerkschaften stiefmütterlich behandelt (weswegen ich aus meiner Gewerkschaft auch ausgetreten bin). Wer Arbeit hat, kann ggf. noch etwas finden, wo er mehr verdient. Ein ALG-II-Empfänger muss nehmen, was ihm vorgeworfen wird (ABM, Lehrgänge, Umschulungen, Frühverrentung, 1-Euro-Jobs), und viele "normale" Arbeitgeber nehmen einen, der länger als 2 Jahre arbeitslos ist, gleich von vornherein nicht mehr.
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08.12.2008 13:28 Uhr von Slaydom
 
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Nich das Hartz 4: ist zu hoch, sondern die Löhne zu gering.
Die Politik und Wirtschaft haben seit anfang der 90er wunderbar zusammengearbeitet und Lohn Dumping betrieben, dass muss aufhören.
Die leute müssen für Ihre Arbeit angemessen bezahlt werden.
Den o Geringverdiener oder Arbeitslose, beide bekommen Hartz 4, der einzige unterschied dabei ist nur, dass der Arbeiter wahnsinnige 100e von seinem lohn behalten darf.
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08.12.2008 13:30 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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Geil: ich liebe es den neid des arbeitenden volkes auf harz4 empfänger

diese märchen man bekommt alles in den hintern geschoben ja nee is klar... das passiert eher selten und die sozialstationen haben auch nicht so viel das sie jeden damit beglücken könnten

die aussage harz4 empfänger bekommen kinder ... sollen sie jetzt auch noch sterilisiert werden nur damit das geld das man sowieso zahlt an den fiskus nicht dafür ausgegeben wird? (verschwendung in anderen bahnen ist ja auch besser stimmt.. hier und da mal ne brücke die keine sau braucht diäten hoch super)

das gebrabbelt was ich bisher hier gelesen habe ala harz4lern gehts ja sooooooo gut kommt mir so vor als würde da die ganze medienhetze der bild und sat1 gefiltert mit alltagsfrust zusammen treffen .. .die realität sieht aber ganz anders aus
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08.12.2008 13:31 Uhr von fruchteis
 
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@Tzvi_Nussbaum: Also ich bin froh, dass ich ab 17.12. wieder Arbeit habe und etwas mehr als die 351 Euro bekomme, da kann ich mir endlich mal wieder was anzuziehen und Schuhe kaufen, ohne was von Fremden abzutragen, und ich kann endlich meine Wohnung renovieren und meinen altersschwachen Kühlschrank ersetzen. Selbst ein ALG-II-Empfänger, der keine Schulden hat, hat nach festen Kosten nur durchschnittlich 120 Euro monatlich für Essen, Trinken, Körperpflege, Putzmittel, Bekleidung, Anschaffungen, Fahrtkosten und Kultur übrig. Gutscheine sind eine Diskriminierung, vor allem wenn man dann nur noch in bestimmte Läden gehen oder bestimmte Artikel kaufen darf (z.B. gebrauchte Möbel oder Geräte oder Kleidung oder fast überlagerte Lebensmittel wie bei den Tafeln). Mit Bargeld und bissel Geschick kann man auch 2 Jahre monatlich 10 oder 20 Euro weglegen sparen und sich dann mal was Neues kaufen. Vor allem bei Kindern ist das wichtig, dass sie nicht immer nur in Caritas-Klamotten rumlaufen und dann von den Kollegen als Stinktier oder Hartz-IV-Assi oder noch Schlimmeres bezeichnet werden.
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08.12.2008 13:34 Uhr von Zack_die_Bohne
 
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Ihr seit ja auch alle Dumm und Dämlich!! Warum geht ihr denn für 1000€ Arbeiten? wenn jeder das nicht machen würde könnten die Bonzen die Firma dicht machen!! die Leben doch nur von denen die zu Hungerlöhnen arbeiten und sich Ausnutzen lassen, wenn ich das höre, ich gehe für weniger Arbeiten! ja warum denn? kein Arsch in der Hose um zu sagen macht den scheiß doch selber? wenn jeder mal das maul aufreißen würde dann ändert sich auch mal was, aber so niemals.
und warum gibt es keinen Mindestlohn? weil das Merkel und Konsorten in den Aufsichtsräten der Firmen sitzen und das machen was die wollen. Wir haben die Macht und nicht die
Politik!! aber das kapieren wir ja nicht! wenn ich sehe was in Griechenland zur zeit abgeht kann ich nur sagen Respekt an die Jungs, die lassen sich nichts gefallen. wie ist die Mauer denn gefallen!? na weil das Volk Eier hatte und Krawall gemacht hat! so geht das und nicht anders.
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08.12.2008 13:39 Uhr von fruchteis
 
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@Welt-Anti-Held: 1000 Euro pro Monat möcht ich mal sehen bei ALG II. Man hat 351 Euro + Miete + Nebenkosten + Heizkosten minus Warmwasserkosten. Bei mir sind das bisher zusammen 575,84 Euro gewesen. Und damit liege ich schon knapp unter der festgelegten Obergrenze bei den Quadratmeterpreisen, viel mehr zahlt die ARGE gar nicht.
Und du gehst von Berlin aus - bei uns gibts solche Stationen nicht, wo man Waschmaschinen für 5 Euro kriegt. Und Essen für 1 Euro - da musste dann schon gemeldet sein, da werden immer mal 20 oder 30 neue Karten ausgegeben, und 200 stehen bei der Tafel an, dasselbe betrifft den Einkauf dort. Und bei uns ist das noch dazu am anderen Ende der Stadt, da brauchste dann wieder Fahrkarten, die ja auch irgendwovon bezahlt werden müssen. Dann es ich lieber Brot und Margarine von Aldi und kauf mir ab und zu mal ne billige Packung Wurst oder ne Gurke oder was, was grad im Angebot ist. Warmes Essen gabs bei mir eh nur 2-3x die Woche, mehr hätt ich gar nicht bezahlen können. Und ich rauche und trinke nicht mal, hab allerdings Kinder, die zwar nicht bei mir wohnen, aber auch mal zu Besuch sind und was zum Geburtstag oder zu Weihnachten haben wollen. Das musste ich dann auch aus dem Regelsatz bezahlen. Hätte ich nicht nochn Nebenjob gehabt zeitweilig, dann wär ich nie zurechtgekommen.

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