07.12.08 16:59 Uhr
 850
 

Wirtschaftsnobelpreisträger Krugman gibt US-Autowirtschaft keine Chance

Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Paul Krugman geht von schweren strukturellen Problemen der US-amerikanischen Autoherstellern aus, die sich nicht einfach mit Geld lösen lassen. Das Rettungspaket für die US-Konzerne aus Washington biete nur eine zeitlich Aufschiebung von zwei Monaten.

Derzeit wird in Washington um die Rettung der großen amerikanischen Automobil-Konzerne verhandelt. Dabei geht es um die Summe von 34 Milliarden Dollar und um Fragen der Überwachung der jeweiligen Sanierungspläne.

Krugman ist Professor der US-Universität Princeton und wird nächste Woche in Stockholm den Nobelpreis für Wirtschaft entgegennehmen. Andere Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur befürwortete der Wissenschaftler.


WebReporter: never.ever
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Wirtschaft, Chance
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Air Berlin-Pleite: Politiker kritisieren Millionenkredit für Fluggesellschaft
Recklinghausen: Großbrand auf Schrottplatz - 1.000 Autowracks in Flammen
Hauptstadtflughafen BER soll im Herbst 2020 eröffnen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.12.2008 17:20 Uhr von xjv8
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wollen wir mal hoffen, dass er sich irrt. Bei der Menge von Arbeitsplätzen die wegfallen würden, wäre das ganz sicher tragisch.
Kommentar ansehen
07.12.2008 18:58 Uhr von Il_Ducatista
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Erlösung: das hiesse ja, dass wir von dem Marketingquatsch namens SUV erlöst werden. Wäre das wirklich möglich?
Kommentar ansehen
07.12.2008 19:01 Uhr von Andy3268
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Jedes Ende ist auch ein Anfang: Wie schafft man es, mehrere Milliarden Euro, so zu verschwenden, das sie unwiederbringlich weg sind?
Hoffentlich gehen die alle Hops. Erstens haben die es Verdient und zweitens will ich wissen was danach kommt.
Hoffentlich lernen andere aus deren Fehler, nicht das das nochmal passiert.
Kommentar ansehen
07.12.2008 21:23 Uhr von christi244
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Es ist doch wohl logisch: dass, egal wo, keine Autowirtschaft eine Chance hat, wenn keine Kohle auf dem Markt ist ... wer soll denn die Kisten kaufen?
Kommentar ansehen
07.12.2008 21:29 Uhr von Ashara
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Seh ich genau so: Die amerikanischen Autofirmen machen jeden Monat 1-2 Milliarden Verlust, und das schon seit langem. Wenn dann auch noch der Absatz einbricht verschlimmert sich die Situation.

Schuld sind aber die Firmen selbst, nicht die Finanzkrise. Die Schuld wird jetzt nur darauf geschoben.

Ich finds gut wenn die 3 Firmen Pleite gehen. Vielleicht wachen ein paar Amis dann aus Ihrem Traum auf.

Aber ich befürchte leider Schlimmes, die Amis werden wohl nur zwei Lösungen finden: Zuerst wird die Gelddruckmaschine noch mehr angeworfen, dann kommt die Hyperinflation, und die Schulden sind weg.
Dann wird ein kleiner (oder großer) Krieg angefangen um von den Problemen abzulenken und Rohstoffe zu sichern.
Kommentar ansehen
07.12.2008 21:44 Uhr von christi244
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Und, man beachte: dass das Gros der Amis, nämlich 61 Prozent vollkommen dagegen sind, die Autoindustrie zu sponsern.

Genauso sollte es hier mit den abkackenden Banken sein. Was hier gerettet wird sind eh nur die Aufsichtsratspöstchen unser Politscheiße.
Kommentar ansehen
08.12.2008 11:02 Uhr von phil_85
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
ist echt marode und die Geschäftspraktiken unsinnig. Der Hauptkonzern fährt schon eine Weile Verluste ein und die werden mit Überträgen aus Tochterfirmen kaschiert. Es gibt Modellreihen, die Verluste einfahren, dennoch werden sie nicht gestoppt und immer weiter produziert...

Bei anderen US-Autobauern sieht das schon etwas anders aus, zum Beispiel bei Ford. Insofern ist das eine sehr grobe Pauschalisierung, die so nicht korrekt ist.
Kommentar ansehen
08.12.2008 11:10 Uhr von JCR
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Detroit hat ja nicht erst seit gestern Probleme. Aber der amerikanische Trend, mittels Kredit über die eigenen Verhältnisse zu wirtschaften (und das haben die Unternehmen im gleichen Ausmaß betrieben wie auch die Verbraucher, dank günstiger Kredite) bringt mittelfristig den Kollaps. Detroit war schon angeschlagen, die derzeitige Krise brachte nur den längst fälligen Gnadenstoß.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ludwigsburg/Baden-Württemberg: 17-jähriger Motorradfahrer wird 32 Mal geblitzt
Air Berlin-Pleite: Politiker kritisieren Millionenkredit für Fluggesellschaft
Recklinghausen: Großbrand auf Schrottplatz - 1.000 Autowracks in Flammen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?