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Struck (SPD): Deutscher Einsatz gegen Piraten ist ein "Kampfeinsatz"

Gegenüber der Online-Ausgabe des "Hamburger Abendblatts" schätzt Peter Struck den deutschen Beitrag gegen die Piraten in den somalischen Küstenregionen als "Kampfeinsatz" ein. Gegenüber den 1.400 Soldaten, die bisher im Gespräch waren, geht er von 1.000 Mann und einer Fregatte aus.

Da die Piraten jedoch Waffen besäßen, mit denen auch Schiffe angegriffen werden könnten, beständen für "Leib und Leben der Soldaten" ernsthafte Gefahren. Er ist jedoch zuversichtlich, dass die deutsche Marine diese zusätzliche Aufgabe meistern kann.

Struck erwartet, dass bei der Abstimmung im Bundestag am Mittwoch eine reibungslose Zustimmung erfolgt.


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WebReporter: primera
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, SPD, Kampf, Einsatz, Pirat
Quelle: www.berlinonline.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2008 14:19 Uhr von primera
 
+0 | -0
 
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Im Gegensatz zum Afghanistan-Einsatz wird hier von Anfang an die Mission als gefährlich klassifiziert und nicht erst einmal heruntergespielt. Trotz oft gegenteiliger Meinung habe ich hier Respekt vor Herrn Struck. Ich erwarte allerdings aufgrund der doch überlegenen Bewaffnung einer Fregatte keine erheblichen Bedrohungen für das Schiff durch die Piraten. Gefährlich wird es aber für Hubschrauber und bei dem eventuell notwendigen Entern gekaperter Schiffe.
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07.12.2008 15:34 Uhr von Causa
 
+9 | -1
 
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...und im Gegensatz zu Afghanistan macht dieser Einsatz tatsächlich Sinn.
Hier werden tatsächlich deutsche Interessen geschützt.
Causa
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07.12.2008 16:38 Uhr von nonotz
 
+1 | -3
 
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Hab die Lösung: "Da die Piraten jedoch Waffen besäßen, mit denen auch Schiffe angegriffen werden könnten, beständen für "Leib und Leben der Soldaten" ernsthafte Gefahren."

Dann sollen sie halt alle verdächtigen Schiffe auf Verdacht versenken :D .
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07.12.2008 18:29 Uhr von Ashert
 
+4 | -3
 
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Da wird sich Muttern aber wundern! jedenfalls bestimmt bei den meisten, hat sich Muttern doch immer gefreut, das der Junge endlich eine feste Arbeit hat, auf den großen Schiffen beim Bund, wo doch garnichts passieren kann!

Aber dann die SMS 2009!
(Hallo Mutti, wir sind getroffen, vermutlich ein Torpedotreffer, keine Verbindung zur Brücke, der Maschinenraum brennt, es riecht nach Blut und verbrannten Fleisch, geschrei vom Oberdeck, ich glaube wir werden geentert, was soll ich jetzt nur machen? naja ich muss Schluss machen, tschüss, alles gute dein Peter...)
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08.12.2008 10:35 Uhr von ZTUC
 
+0 | -1
 
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@Ashert: Glaub kaum das Piraten in Besitz von Torpedos sind und wenn ja, dann haben sie sicher kein U-Boot oder ähnliches mit dem sie diese Torpedos abschießen können.
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08.12.2008 19:15 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Jede Münze hat zwei Seiten: Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als wenn ein hartes Vorgehen gegen die Piraten mehr als angemessen erscheint, sollte man nicht vergessen, wer im Grunde für die Piraterie verantwortlich ist.

Immerhin waren es russische, asiatische und europäische Fischereiflotten, die nach dem Kollaps des somalischen Staates mit ihren illegalen Raubzügen den somalischen Fischern die Lebensgrundlage entzogen - und zwar reichlich brutal. Dies sollte man bei der Diskussion nicht vergessen, wenn man eine ausgewogene Sichtweise anstrebt.

Hier dazu mehr. "Wurzel der Piraterie, Illegales Fischen in Ostafrika": http://www.n-tv.de/...

Bedenklich: "Je sicherer Marineschiffe aus der EU die Gewässer vor Somalia machen, umso größer werden dann nach den Expertenangaben auch wieder die Profite jener Fisch-Räuber, die die Piraterie einst selbst provoziert hatten."

Selten, daß man so was auch in der "normalen" Presse zu lesen bekommt. Mich würde allerdings interessieren, welchen Vorteil die im Artikel genannten Finanziers dieser Piratenbanden an dem Geschäft haben.

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