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Sozialbiologie: Studie zeigt Unterschiede bei Gehirnen von Reichen und Armen

US-Forscher der University of Berkeley (Kalifornien) wollen in einer Untersuchung nachgewiesen haben, dass bei Kindern von Eltern mit hohen und niedrigen Einkommen Unterschiede in der Gehirnaktivität vorliegen. Hierzu wurden Elektroenzephalogramme (EEG) des Stirnlappens der Probanden analysiert.

Das EEG misst die Spannungsänderung der Kopfhaut, welche als Anzeichen von Gehirntätigkeit gedeutet wird. Der Stirnlappen ist hierbei der Sitz der kritischen Denkfähigkeit, Problemlösung und Kreativität. Gehirne von Kindern armer Eltern zeigten demnach weniger effiziente Arbeitsleistung.

Die Gehirnaktivität ähnelte der von Erwachsenen mit Hirnschädigung, so die Autoren der Studie. Hierzu meinte ein Forscher: "Das ist ein Wachruf. Es ist nicht nur, dass diese Kinder arm sind [...], ihre Gehirne werden sich auch nicht vollständig entwickeln in der stressigen und verarmten Umwelt."


WebReporter: ingwer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Gehirn, Reich, Unterschied
Quelle: www.scienceagogo.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2008 17:55 Uhr von Normandos
 
+21 | -10
 
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Chancengleichheit: Na gut ich weiss es klingt moeglicherweise sehr weit hergeholt,aber ich denke das diese Studie mal wieder gut auf das problem der Schichten und deren verschiedenen Chancen anzuwenden ist.

Das die gehirnaktiviteat von armerin geringer ist hat mehrere gruende ersten haben sie im durchschnitt weniger freizeit, denn viele von ihnen haben meistens 1-2 monotone jobs und deswegen weniger zeit sich weiter zubilden. Das schleagt sich dann natuerlich auf die kinder aus und den ganzen zyklus dru herum.

Desweiteren ist die transperenz von Bidlung und die atraktiviteat fuer die armen buerger garnicht vorhanden.

Heisst alles im allem sind es eigentlich die reichen die druck von oben auf das bildungssytem geben damit die armen, arm bleiben und die reichen reich bleiben. Durch weniger nachdenken und hinterfragen weniger Gehirnteatigkeit
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06.12.2008 18:46 Uhr von KillA SharK
 
+12 | -13
 
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logisch: das Sperma intelligenter Männer: ist ja auch hochwertiger:
http://www.spiegel.de/...
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06.12.2008 22:14 Uhr von Lin-HaBu
 
+19 | -3
 
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@Normandos: Und wer weniger nachdenkt ist manipulierbar, siehe Kirche und Mittelalter .. siehe USA usw..

Wenn der Pöbel Intelligenz entwickelt wird es für die oberen 10000 eng, deswegen tut man nichts dagegen.
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06.12.2008 22:23 Uhr von DerBibliothekar
 
+7 | -0
 
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Naja, ist eigentlich logisch: Andere Beanstpruchung des Gehirns= andere Struktur, auch wenn der Gedanke, daraus sogar das Einkommen abgelesen werden kann doch unangenehm ist.
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07.12.2008 02:29 Uhr von insidejob911
 
+4 | -7
 
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Hilfe, die Eugeniker kommen!! k.w.t
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07.12.2008 02:58 Uhr von GenerX
 
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Die Leute von Berkeley: sollen mit was besseres kommen, als diesen Schwachsinn. Das geschieht aber wenn man Psychologen in eine Medizinstudie reinlässt.

Es handelt sich um SAGE UND SCHREIBE 13 reiche und 13 arme Kinder - keine seriöse Studie basiert auf so kleine Zahlen.
Weiters heisst es dass der Unterschied dem sozio-ökonomischen Status zurückzuführen ist, ABER dieser Gehirnfunktionsdefizit durch Übung behoben werden kann - man widerspricht sich also.

Urquelle: http://berkeley.edu/...

PS. Was ist wenn eine reiche Familie Bankrott läuft, schrumpft dann das Vorderhirn des Nachwuchses?
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07.12.2008 03:02 Uhr von wildmieze
 
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naja, pauschalisieren sollte man das alles nicht .. wir waren auch immer arm, und trotzdem ist mein gehirn in den genannten bereichen in ordnung ;) .. und ich kenne da noch einige weitere beispiele aus meinem bekanntenkreis .. allerdings waren da auch immer schon die eltern "intelligent" (falls man das so überhaupt sagen kann).

aber ausnahmen bestätigen vielleicht auch die regel - wenn ich mir die jugend der "unterschicht" so anschaue .. es könnte schon was an der studie dran sein... aber wie vega über mir frage ich mich, wie herum das zusammenhängt... wenn ich nach meinen beispielen oben gehe, müsste es eigentlich erstmal vererbung sein. und dazu kommt dann die unwissenheit der "dummen" eltern, wenn sie plötzlich doch ein "intelligentes" kind kriegen, und sie fördern es nicht richtig ..

"dumm" und "intelligent" verwende ich hier übrigens nur, weil mir gerade keine besseren begriffe einfallen - wenn ich den text oben richtig verstehe, hat das ja eigentlich nichts mit "dummheit" oder "intelligenz" zu tun ..
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07.12.2008 03:30 Uhr von lupor
 
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Neben den natürlich vorhandenen Umwelteinflüssen könnte es auch daran liegen, dass reichere Menschen durchschnittlich intelligenter sind, als arme. Der Reichtum/die Armut kommt ja nicht von ungefähr...
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07.12.2008 04:52 Uhr von t4nis
 
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@ generX: also ich glaube du hast keine Ahnung was eine Mediziner-Studie ist und was nicht... nur weil mit EEG gemessen wird, was Psychologen schon durchaus lange machen, bedeutet es nicht dass es besser MEdiziner gemacht haetten...

@ alle:
ich hoffe doch, dass die Studie nur versucht ein weiterer Nachweis zu einer gängigen Theorie zu sein, dass es eine Korrelation zwischen Armut und geringerer Bildung besteht... wobei das ganze nicht auf das Vermögen zurückgeführt wird, sondern auf die Fähigkeit der Eltern wissen weiterzugeben. Da die meisten ausgeprägtgebildeten Menschen im Durchschnitt mehr Geld verdienen als die weniger Gebildeten sollte sich das Ganze mehr oder weniger von selbst erklären..
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07.12.2008 11:06 Uhr von arachno2012
 
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Ich: bin der festen Meinung das Kindern armer Eltern durch Förderung und Schulung nach gewisser Zeit die gleiche Hirnaktivität zeigen würden.
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07.12.2008 11:44 Uhr von BarackObamaBinLaden
 
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Aha, kriege ich eine Gehalterhöhung, bekommen: meine Kinder in der Schule bessere Noten.

Nicht schlecht.
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07.12.2008 16:40 Uhr von shortbread
 
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hmm ist das ein Zeichen dafür, dass es immer mehr Dumme auf der Welt gibt?
So wird die Menschheit definitiv aussterben.
In Afrika wissen die Armen ja noch nichtmal wie man isst und verhungern

/*ironie off

So ein Schwachsinn... arme Menschen sind genauso intelligent wie Reiche.
Klar kann es unterschiede geben, aber es gibt auch jede Menge elendig dämliche Bonzen ;)
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07.12.2008 20:44 Uhr von charlyspan
 
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Na dann Nacht Mattes für die Ossis, oder: liege ich da falsch ? Denn die Sachsen z.B. haben bei der letzten Pisa Studie als Klassenbeste abgeschlossen, trotz
durchschnittl. ärmerer Haushalte.
Also, ich glaube dass mküßte in der Tiefe genauer untersucht werden.
Aber ich habe hier schon viele dumme jugendliche getroffen.
Hoffentlich bessert sich das irgendwann ?
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08.12.2008 02:16 Uhr von Peter_Pils
 
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Meine Theorie: zu der Studie ist, dass
- arme Familien keinen gut-bezahlten Job haben (logisch)
- weil Eltern keine gute Bildung
- daraus folgt, dass die Erwartungshaltung den Kindern gegenüber ebenfalls geringer ist
H4-Empfänger-Mütter geben sich eben auch zufrieden wenn der Sohnemann eine 3- nach Hause bringt... wohin gegen "gut-gebildete" Eltern da sofort den Grund sehen dem Sohnemann zu besseren Noten zu verhelfen
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08.12.2008 08:42 Uhr von snigge
 
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@ nochda: so ähnlich war beim lesen auch meine erste reaktion: soll damit jetzt gesagt werden, dass der ackermann intelligenter ist als die meisten user hier?
ich würde mal nach dem zusammenhang zwischen reichtum und skrupellosigkeit fragen. ist es nicht eher wahrscheinlich, dass die soziale kompetenz mit dem maß des reichtums abnimmt?
ist das maß der sozialen kompetenz nicht eher ein hinweis auf intelligenz als das maß der skrupellosigkeit?
naja, je nachdem, wer die studie wieder bezahlt hat . . .
greetz
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08.12.2008 21:56 Uhr von EvilDevil33
 
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vererblich: Bekanntlicher Weise lässt sich Intelligenz vererben. Fazit: Dumme Eltern, dumme Kinder.
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09.12.2008 09:17 Uhr von snigge
 
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@ evildevil: so bekannt ist das nicht, wie du meinst. intelligenz ist nur ein teilen erblich, der rest ( der übrigens nicht unerheblich ist, schätzungen gehen von zahlen zwischen 40 und 80 prozent aus) kommt aus umwelteinflüssen.
ein gängiger satz hierzu ist, dass der mensch zu 50 prozent aus anlagen und 50 prozent aus umwelt besteht.
greetz
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10.12.2008 12:30 Uhr von GenerX
 
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@ t4nis: Wenn du mir schon meines Unwissens belehren willst, dann bitte mit Argumenten. Was hast du in meinem Beitrag gefunden, das dich veranlasst zu glauben, dass ich von Medizinstudien (oder sollte ich Mediziner-Studien schreiben ?) nichts verstehe?

Dass ich mir noch die Frechheit erlaube, mich gegen die Berkeley-Uni zu äußern ist auch sehr arrogant, nicht wahr?

Weiters glaube ich immer noch, dass Psychologen ein EEG weder durchführen noch interpretieren können. Das meine ich sei immer noch im Arbeitsrahmen eines Neurologen. Ein Psychologe hat mit Medizin nichts zu tun, weder in einer Medizinstudie was zu suchen.

Ab und zu einem anderen auch mit Argumenten zu widersprechen, wäre wünschenswert.
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10.12.2008 13:54 Uhr von EvilDevil33
 
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@snigge: das war vielleicht mal so. Mittlerweile wird wieder davon ausgegangen dass viel mehr vererbt wird. Das Sprichwort "Der Apfel fällt nicht weit vom Baum" trifft also doch wieder ganz gut.

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