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"Buy 1 get 2" jetzt auch für Autos

Die Absatzkrise in der Automobilindustrie scheint offenbar die Kreativität der Autohändler zu fördern.

Beispielsweise reagiert der belgische Autohändler Cardoen nun darauf, indem er ein in Kneipen und Kleidungsgeschäften übliches Konzept nun auf Autos überträgt - wer bei ihm einen Neuwagen ab mindestens 22.800 Euro erwirbt, kann sich zusätzlich ein Auto für bis zu 14.000 Euro aussuchen.

Zwar läuft die Aktion nur bis zum 15. Dezember, trotzdem hat sich die Zahl der Kaufinteressenten seit Beginn der Aktion verzehnfacht.


WebReporter: KingPR
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Auto
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2008 16:21 Uhr von KingPR
 
+0 | -0
 
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Das heißt für mich eigentlich, dass Autos viel zu teuer verkauft werden. Wie könnte man sonst ein Zweites verschenken und trotzdem noch Gewinn machen?
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06.12.2008 17:10 Uhr von Really.Me
 
+14 | -4
 
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Naja vllt. geht es ja auch darum autos los zu werden bei denen schon die Nachfolgemodelle in den Startlöchern stehen.
Zudem verlieren die Autos ja auch, umso länger sie stehen an Wert.

Zudem habe ich mal irgendwo in einem Report gesehen das ein VW Händler zum Bsp. bei einem verkauften Golf (wenn er alle Kosten abzieht - Miete, Lohn,...) nur ca. 500€ Gewinn macht!
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06.12.2008 17:40 Uhr von DasBauM
 
+16 | -18
 
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@-fkm-: und was ist wenn ich garnich so einen staubsauger haben möchte sondern nen anständiges auto, was auch noch bisschen "musik" macht? ;)
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06.12.2008 17:59 Uhr von marshaus
 
+12 | -3
 
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nun ja sie wollen nicht auf ihre ware sprich autos sitzen bleiben....dann lieber buy one get another one free...erinnert mich stark an die amerikaner....kauf ein auto und bekomm die garage am naechsten tag umsonst dazu
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06.12.2008 19:36 Uhr von A-b-t-i
 
+12 | -2
 
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ich freu mich schon auf die Auto kauf Flatrate
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06.12.2008 20:06 Uhr von Fabian030
 
+4 | -0
 
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naja: es geht dabei eher darum, das lager leer zu bekommen.
das will man als händler normalerweise zum jahresende.

besser ein verkauftes und ein verschenktes auto, als gar nix losgeworden sein - verlustminimierung.
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06.12.2008 20:37 Uhr von menschenhasser
 
+14 | -2
 
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schlecht scheints den autoläden ja nicht zu gehen, habe vor ein paar tagen einen neuwagen gekauft und mußte mich von vielen autohändlern mit echt unverschämten angeboten behandeln lassen wie zum beispiel nicht einen euro rabatt auf nen vorjahresmodell oder man weigerte sich mir ein auto von einer zur anderen filiale zu bringen damit ich nicht mit zwei kindern mit s-bahn durch die ganze stadt fahren muß. aber letzendlich beim zehnten autohändler oder so hat man mir dann endlich nen vernünftiges angebot gemacht, und wir haben sogar bar bezahlt. also so lange die so unverschämt sind solln sie froh sein wenn sie überhaupt noch was verkaufen, ich jedenfalls habe kein mitleid!!!
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07.12.2008 01:30 Uhr von durk_diggler
 
+5 | -2
 
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komisch: ich versteh nicht wie man heut zutage noch ein Auto bar bezahlen kann. Die Zeit in der man dafür spart frisst die Inflation mehr als das was man bei der Finanzierung an Zinsen zahlt :)
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07.12.2008 04:32 Uhr von Hendrik_Simons
 
+2 | -0
 
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Soetwas haben gabs in den USA schon vor ca. 20 Jahren. Wer damals einen Chrysler kaufte bekam einen Jugo als Stadtwagen...siehe auch "schlappe Bullen beißen nicht".
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07.12.2008 06:49 Uhr von Phil09
 
+3 | -0
 
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Da sieht man aber mal die eigentliche Gewinnspanne wenn man sich ein Auto kauft.
Und da wollen Firmen wie zB General Motors (ich meine nicht OPEL, weil die gibts nur noch als Namen) hier von uns Milliarden Zuschüße???
Sollen sie doch die Autos günstiger verkaufen; nur das hält die Wirtschaft in Schwung. Es fehlt der Wettbewerb - heute heißt es doch nur : Golf-Klasse usw. Das heißt:
Bau ein Auto das Du dem Käufer für zB 16000 € verkaufen kannst obwohl sie es genauso gut für 12000€ verkaufen könnten.
Ich meine wir als Käufer haben lange genug die Wirtschaft mit kaufen mit wenig Geld in Schwung gehalten in einer Zeit als die Konzerne schön fleissig ihre Preisabsprachen hielten und noch bei "Papa Staat" Zuschüße kassierten.
Noch vor 2 Jahren beschloß General Motors ganze Werke hier in Deutschland zu schliessen und somit ganze Städte in den Konkurs zu treiben. Heute wollen sie Milliarsen mit einer Arbeitsplatzgarantie für etwas mehr als 1 (!!!) Jahr !
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07.12.2008 09:58 Uhr von KELEBEK-
 
+1 | -0
 
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haha: haha
oh man...
in der Türkei gab es mal eine Aktion,wenn man ein Auto kauft bekommt man einen Ring mit einem Diamanten besetzt oder eine 2-wöchige Reise nach Antalya :D
klingt witzig, ist aber in Wahrheit traurig wie sehr die Autoindustrie kämpfen muss...
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07.12.2008 13:17 Uhr von Kevin211
 
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Entweder haben die Händler zu viel Geld oder man macht es wegen der Kurzarbeit in der Automobilindustrie.
Teuer verkauft werden sie eh immer, aber selbst bauen will ich auch nicht.
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07.12.2008 14:53 Uhr von Kiu1992
 
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"Nur 500€ Gewinn" ? liebe(r) "Really.you" sind das, was man in die Tasche steckt.
Wenn man das mit korrekten Preisen 4-6 mal im Monat ( also schon etwa einmal in der Woche) hinbekommt, dann kann man zwar keine Luxusvilla in Monaco erwerben, aber zu einem nicht allzu schlechten Leben reicht es.
Wie gesagt, wenn es "Gewinn" nach Abzug aller Kosten ist.
Übrigens: Ein "Gewinn" ist es auch, wenn man feststeckendes Kapital noch einmal liquidieren kann, - das konnten zahlreiche Anleger diverser Finanzmodelle nicht mehr.
Interessant wäre es noch zu erfahren, ob die Käufer beim Händler warten lassen müssen... - oder wo sonst ein Haken stecken könnte
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07.12.2008 16:16 Uhr von Really.Me
 
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Lieber Kiu1992: Dieses Autohaus war eines welches in ländlicher Gegend seine Atuomobiele verkauft.
Dort potentielle Käufer zu finden ist sehr schwer und somit deine These 4-6 mal im Monat ein Auto zu verkaufen nicht wirklich realistisch!
Das funktioniert bei Händlern in Großstädten, allerdings sind dort wieder ganz andere Kosten die auf den Eigentümer zukommen. Sehr viel höhere Pachtpreise, höhere Mitarbeiterkosten,...

Womit viele Autohäuser Geld machen ist die Werkstatt indem man die Kunden mit der Servicegarantie an sich bindet.
Am Autoverkauf ist nicht viel zu holen.
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07.12.2008 16:20 Uhr von Metal_Invader
 
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Im Vergleich zu anderen Branchen sind die: Gewinne bei den Autohändlern nicht unbedingt riesig. Der VW Händler muss zum Beispiel bei Volkswagen im Voraus bestellen. Er muss also seinen Absatz für das kommende Jahr schon im Kaffeesatz lesen.
Das heißt wen es schlecht läuft, dann sitzen die auf ihren Kisten fest und müssen die minimalen Gewinnen raushauen.

Bei den Medizinprodukten die wir verkaufen sieht es auch nicht so viel anders aus. Zwar bekommt man ja nach Hersteller Rabatte von 20-50% auf den unverbindlichen Verkaufspreis aber zum UVP kannst du heute fast keine Produkte mehr an den Mann bringen. Zum Teil machen einem die Hersteller selber Konkurrenz und verkaufen direkt an Kunden. Und dann wundern die sich auch, dass man als Händler zu ausländischen Produkten greift und über den Preis dann die Produkte verkauft.
Teilweise muss man Produkte wirklich mit plus/minus 0 raushauen, um überhaupt nen Stich zu machen. Was einem am Leben hält, das sind Folgegeschäfte.

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