06.12.08 14:24 Uhr
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Prototyp-Fahrzeug erzeugt aus seinen Abgasen Strom

Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) hat in Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller einen Generator entwickelt, der aus Abgasen Strom erzeugen kann. Versuche mit einem Prototyp sollen positiv verlaufen sein.

Der neu entwickelte thermoelektrische Generator bedient sich der Spannung, die zwischen zwei verschieden temperierte Stellen eines elektrischen Leiters entsteht. Hierzu wird zunächst die Wärme aus den Abgasen durch das thermoelektrische Material geführt und teilweise in elektrische Energie umgesetzt.

Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h hatte der Prototyp 200 Watt erzeugt, was für Innenbeleuchtung und Radio ausreichen würde. Aber die Ingenieure gehen von höheren Kapazitäten für die Zukunft aus. Auch Benzineinsparungen von ein paar Prozent seien mit diesem System möglich.


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WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Strom, Fahrzeug, Prototyp, Abgas
Quelle: www.freenet.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2008 14:06 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Da spart man ein paar Prozent Benzin und zahlt dafür hinterher für die Elektronikreparaturen etc. wieder drauf. Lieber in Richtung abgasfrei forschen.
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06.12.2008 14:51 Uhr von alorie
 
+3 | -0
 
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Peltie-. oder Peltier-Effekt nennt sich das. Die Bauteile sind sauteuer aber warum nicht?
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06.12.2008 16:29 Uhr von Keggy
 
+11 | -3
 
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@Autor: Kein einziger Euro zum Schutz der Umwelt ist sinnlos.!
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06.12.2008 17:17 Uhr von vostei
 
+4 | -0
 
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@autor: zwecks kommentar: alle alternativen sind erforschungswert und auch bei aktuellen neuwagen bzw zukünftigen technologien gilt, dass sie auch erst produziert werden müssen...

sprich, was die umwelt betrifft, das gute meine ich, muss auch erst noch komplett durchbilanziert werden, vom rohstoff bis zum endprodukt und was dann dabei rauskommt...
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06.12.2008 18:35 Uhr von CHR.BEST
 
+4 | -0
 
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So einen Generator könnte man sich problemlos auch selber bauen, ein 4 x 4 cm großes Modul kostet etwa 20 Euro im Elektronikversandhandel.

Doch warum ein Auto nicht gleich mit Strom "tanken"? Denn bei der Umwandlung von einer Energieart auf eine andere gibt es immer Verluste, vom technischen Mehraufwand ganz zu schweigen.
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06.12.2008 18:42 Uhr von vostei
 
+4 | -0
 
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@Chr.best: die Entwicklungen müssen parallel laufen (und in alle richtungen) - nur dann hats einen zopf.. hier geht es darum verbrenner weiter zu optimieren, verbrenner haben eine komplette produktions- und infrastruktur inklusive recycling etc pp - für andere alternativen müssen diese erst noch aufgebaut werden, was aber auch kein hinderungsgrund sein sollte...
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06.12.2008 18:51 Uhr von KillA SharK
 
+6 | -1
 
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fossile Brennstoffe sind Steinzeittechnik: aber solange das Öl "billig" war,
und einige Leute daran sehr viel verdient haben,
hat es niemnd interessiert.

erneuerbare Energiequellen sind die einzige Zukunft,
und all das Hybridzeug ist nur eine Übergangslösung.

Irgendwann wird die Menscheit zurückblicken und
sich fragen, wieso man Jahrhundertelang mit giftigen, stinkenden Verbrennungsmotoren herungefahren ist.
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06.12.2008 18:54 Uhr von Jaecko
 
+2 | -1
 
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... dachte hier bei der Überschrift eher an ne Art Turbine, die den Abgasstrom wie ne Art Windkraftwerk verwendet...
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06.12.2008 20:12 Uhr von Kappii
 
+0 | -1
 
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@vostei: Deine Meinung ist also in jede Richtung zu forschen Hauptsache es wird geforscht? Man sollte wirklich überprüfen wie sinnvoll etwas ist bevor man Geld für die Forschung ausgibt. Was nützt all die Forschung um z.b. einen Verbrennungsmotor 2-3% effektiver zu machen, anstatt die Mittel zu verwenden und marktreife Alternativen zu entwickeln.
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06.12.2008 20:24 Uhr von vostei
 
+1 | -0
 
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weil du: aus produktionstechnischen und logistischen gründen nicht darum herumkommst die verbrenner weiter zu optimieren - das sind viele kleinigkeiten, die eh meist von zulieferern entwickelt und angeboten werden - inkl der produktionslogistik dafür, wenn es sein muss...

die echten inovationen im fahrzeugbau kommen inzwischen zu ca 65 prozent von zulieferern - die restlichen 35 prozent (auch sehr aufwändige und kostenintensive) von den herstellern.

die prozesse, wo sich die technologien (hybrid / brennstofzelle) allmählich ergänzen sind ja schon angestoßen - bei denen die nicht pennen jedenfalls - und sowas wie in der news kann man ja auch nicht NUR im fahrzeugbau brauchen...^^
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06.12.2008 22:25 Uhr von DerBibliothekar
 
+2 | -0
 
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Hmm: Es gibt verdammt viele Dinge auf der Welt, die teils sehr heiß werden, könnte man die Technik auch auf andere Geräte übertragen?
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07.12.2008 00:08 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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man könnte: den ganzen Motorw mir Peltierelementen überziehen.
Was am Verbrennungsmorot schlecht ist, ist das er das meinste nur in Wärme umwandelt die nicht genutzt wird.

Ergo, die Hitze des Motors wieder in elektrische Energie umwandeln.
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07.12.2008 13:36 Uhr von Mac-the-Matchmaster
 
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Mein Physiklehrer meinte: Wenn es jemand hinkriegt die Effizient eines Autos zumindest um ein paar Promillchen zu erhöhen, hat einen großen Fortschritt gemacht. Und das ist hier der Fall.
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07.12.2008 13:40 Uhr von CHR.BEST
 
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@vostei: Was im Endeffekt nur bedeutet daß eine gewaltige Auto-Öl-Lobby das Elektroauto schon seit Jahrzehnten bewußt blockiert. Selbst Hybridautos wurden in Deutschland von den Autobauern wieder aus dem Angebot genommen während man z. B. in Japan klüger war und diese zukunftsträchtige Technologie kontinuierlich weiterentwickelte.
Siehe hier: http://www.heise.de/...

Ein paar Peltierelemente (deren Produktion auch Energie und Rohstoffe verschlingt) mit einem Wirkungsgrad von lediglich 3-8 % sind da nur ein Tropen auf den heißen Stein.
Um ein paar Prozent Benzin (siehe News) einzusparen, wäre es sinnvoller die Autos grundsätzlich viel leichter zu bauen. Alleine über das Gewicht eines Autos könnte man viel mehr Energie einsparen ... ganz ohne technischen Schnickschnack.
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07.12.2008 13:51 Uhr von bigX67
 
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von wegen optimieren der motoren sinniger wäre es damit anzufangen, die ganzen unnützen energieverbraucher aus den autos zu entfernen (elektrische fensterheber, X-tausend-watt stereo, klimaanlage, ...). wenn ich lese, dass ein golf früher ein drittel von dem verbraucht hat, was ein moderner golf schluckt, und das OBWOHL er den optimierten motor drinnen hat, frage ich mich, ob wir nicht grundlegend was falsch machen.

erst mal sparen und dann noch optimieren. aber doch nicht optimieren und dann mehr ausgeben, das macht doch keinen sinn :(.
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07.12.2008 15:20 Uhr von hansev
 
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Vieles wäre heute schon möglich. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bevor solche Techniken in die Produktion gehen. Die Abgase allerdings, könnte man eigentlich schon heute mehr nutzen - mit Abgasturbinen. Einerseits komprimieren sie die Verbrennungsluft (Turbolader) und andererseits könnte diese Turbine auch noch etwas Strom erzeugen bevor die Abgase in die Luft geblasen werden.

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