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Brüssel: Kein Kaffee für EU-Beamte, 120.000 Euro vernichtet

20 Kaffeemaschinen der Marke "Cimbali" zu einem Stückpreis von über 6.000 Euro hat die EU im Januar für das Hauptquartier der EU-Kommission angeschafft. Der Kaffeegenuss währte aber nur so lange, bis der Mitarbeiter einer EU-Kommissarin das Wasser aus den Maschinen analysieren ließ.

Das Ergebnis bedeutete das Aus für die Kaffeemaschinen. Das Wasser aus den Kaffeemaschinen stellte sich als, von Schwermetallen verseucht heraus und ist als Trinkwasser nicht geeignet.

Um das 170-Fache wurde die gesetzliche Obergrenze für Nickel überschritten, die Bleibelastung war 16 Prozent höher als erlaubt. Der Hersteller beteuert, dass die Kaffeemaschinen den internationalen Normen entsprechen.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Euro, EU, Brüssel, Beamte, Kaffee
Quelle: www.oe24.at

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2008 23:52 Uhr von veggie
 
+0 | -0
 
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Wieder mal ein Beispiel dafür, wie in der EU Geld vernichtet wird - auch ein höchster Beamter sollte doch mit "normalem" Kaffee überleben können und nicht unbedingt eine Superluxuskaffeemaschine im Büro benötigen.

Warnung an alle Kaffeemaschinenbesitzer: Lassen Sie das Wasser aus Ihrer Maschine analysieren!
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06.12.2008 09:55 Uhr von Philippba
 
+84 | -9
 
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Fairerweise sollte die Summe: von den Gehältern der Entscheidungsträger abgezogen werden. Den müsste das nicht weh tun. Zum Kaffee trinken reicht auch eine einfache Maschine. Außerdem haben sich die Leute kein Kaffee verdient, da die scheiß Arbeit gemacht, denn wegen denn Nichtskönnern haben wir eine Wirtschaftskrise. Man sollte denen am besten das Gehalt um 90% kürzen.
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06.12.2008 10:03 Uhr von anilingus
 
+68 | -8
 
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schade! kein verlusst wenn die sich daran vergiftet hätten!
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06.12.2008 10:04 Uhr von Putzmelone
 
+27 | -5
 
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Philippba: um 90 % is doch nen lacher den haben die doch immer noch mehr als ein arbeitsloser oder H 4 ich würd mal sagen den wird das ganze um 260 % gekürzt den haben se ihre scheiße gleich noch bezahlt lol
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06.12.2008 10:09 Uhr von HansDampf7
 
+48 | -3
 
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Scheiß Europäische Union: Das hart erarbeitete Geld der Arbeiterklasse und durch Abgabe von Steuern die an die EU weitergeleitet werden, kaufen die sich so einen scheiß kaufen um ihre Möchtegern Elitären Kommisaren einen guten Kaffee zu servieren.

Es ist eine Ironie das die Europäische Union ständig Grenzwerte für allen erdenklichen Scheiß festsetzt (vor allem auch Beschränkungen die nicht nötig sind) und dann ohne Prüfung (Ausschreibung etc.) kaufen sie so mir nix dir nix für 120.000€ Schrott.

Die Europäische Union in ihrer jetzigen Form muss sofort abgeschafft werden !
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06.12.2008 10:11 Uhr von Nickel
 
+43 | -0
 
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Vlt. hätte mal einer: überprüfen sollen, ob das Wasser nicht schon belastet in die Maschine rein kommt?

;-)
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06.12.2008 10:14 Uhr von chilledX
 
+32 | -0
 
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Da sieht man mal wie beschäftigt die EU-Beamten sind. Wenn man schon auf die Idee kommt das Wasser der Kaffeemaschinen analysieren zu lassen, muss einem WIRKLICH langweilig sein.

Über 120.000 € für Kaffeemaschinen muss ich glaub nichts sagen... ich denke da sind wir alle einer Meinung ;).
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06.12.2008 10:38 Uhr von idomsa
 
+23 | -1
 
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@ Nickel: Richtig. Da diese Cimbalis Festwasseranschluss haben, gehört zwischen Anschluss und Wasserhahn eine Enthärtungsanlage installert. In dem Behälter befindet sich Spezialsalz und eine Schicht Aktivkohle. Schätze mal, die haben die Teile einfach so angeschlossen (anschliessen lassen). Im übrigen verwendet Cimbali nur Edelstahlboiler und Silikonleitungen, da geht gar nix mit Schwermetall. Wahrscheinlich sind die Wasserleitungen in der EU-Hütte verrostet.

Aber die falschen trifft es ja nicht.
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06.12.2008 10:46 Uhr von belafarinrod666
 
+27 | -0
 
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Wenn es wirklich an den Maschinen liegt, dann wurden die 120.000 € nicht vernichtet, dann muss der Hersteller die nämlich zurücknehmen!
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06.12.2008 11:15 Uhr von hossa70
 
+22 | -2
 
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wie lange muß denn wohl ein normaler malocher mit ca. 2500 brutto für so einen käse arbeiten ???? und das sind ja nur peanuts im vergleich zu dem was da sonst noch so verbraten wird. TOTALER REALITÄTSVERLUST. würde ich so wirtschaften, mein bänker würde mir laut lachend mein haus wieder wegnehmen..............:-(((((((((((((
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06.12.2008 11:19 Uhr von worliwurm
 
+20 | -0
 
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erschreckend: erst nach lesen dieser Nachricht ist mir unangenehm aufgefallen, auch meine Kaffeemaschine scheint ne Macke zu haben. Da kommt so braunes Zeugs raus o_o

Die war aber beiweitem nicht so teuer, liegt es daran?

ciao
ww
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06.12.2008 11:21 Uhr von sarazen
 
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bessere Quelle - bessere Infos: offensichtlich liegen die jetzt im Rechstsstreit, scheinbar ging es um den Geschmack des Kaffees, daraufhin wurden Untersuchungen veranlasst. in allen anderen Artikel kosten die Maschinen so mal 1000 Euro weniger.

http://www.welt.de/...
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06.12.2008 11:47 Uhr von Maestro79
 
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Selber kaufen? Warum kaufen die ihre Maschinen eigentlich nicht selber?

Ich bin auch selber im öffentlichen Dienst tätig - selbtverständlich nicht auf der Ebene wie die feinen Herrschaften. Wir (mit unserem "normalen" Gehalt) haben in der Abteilung privat das Geld zusammengeschmissen und davon eine Maschine gekauft.

Das wird auch (zurecht!) nicht von Steuergelden finanziert.
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06.12.2008 12:00 Uhr von Lil_Caesar
 
+11 | -0
 
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wie beschränkt muss man eigtl sein, um überhaupt kaffeemaschienen in dieser preisklasse zu kaufen?! -.-

bei dem was die sich da manchmal so leisten, würde es mich wundern, wenn auch nur einer von denen einen gescheiten schulabschluss hätte...
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06.12.2008 12:04 Uhr von Eruptiv
 
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6.000: Euro für ne Kaffemaschine?
Da brühen sie hin unserer Steuergelder.
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06.12.2008 12:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
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In meinem Büro steht eine Kaffeemaschine für 99.- Euro, die direkt in die Themoskanne brüht. Völlig ausreichend.
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06.12.2008 12:29 Uhr von MaRAGE
 
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Für eine hätte ich ja irgendwie noch verständniss, aber gleich 20 Stück davon???? - einfach hirnverbrannt

Und dann noch 6000€ ausgeben um dann feststellen zu müssen, dass das Wasser mit Nickel belastet ist... OMG
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06.12.2008 12:51 Uhr von aquarius565
 
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Wem Dummheit gegeben: der nutzt sie auch. Ehrlich, 120.000 Euro sind doch ein Klacks gegen die Milliarden Euro die die Banken gierig fressen.
Ich hab mal gerechnet, wie oft 100.000 in eine Milliarde passt. 10.000 mal.
Und die Autoindustrie will nochmal 100 Milliarden. Wem das zu hoch gegriffen scheint, der merke sich: Gib jemanden 1000 Euro und er wird 2 Wochen später um 10000 Euro betteln.
So ist es so war es so wird es immer sein.
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06.12.2008 13:03 Uhr von Putt
 
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Dumm gelaufen: Natürlich Frage ich mich auch ob man wirklich die teuersten Maschienen kaufen muss. Aber solche Prestige Objekte stehen vermutlich in vielen Führungsetagen. Und auch diese Kosten zahlen wir alle. Wer schon mal in Brüssel war weiß das die EU ein ziemlicher Wasserkopf ist, mit großen Gebäuden. Da sind 20 Maschienen nicht so viel. Hoffentlich bekommen die das wenigstens hin das diese Edelmarke ihren Schrott wieder zurück nimmt.
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06.12.2008 13:05 Uhr von NA1
 
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Verschwendung: Warum müssen die Kaffeemaschinen denn gekauft werden.
Damit die Beamten Kaffee umsonst drinken können.
Wir müssen an unserer Firma den Kaffee bezahlen.
Und die Maschinen werden vom Lieferanten umsonst aufgestellt. Das ist eine Riesenschweinerei.
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06.12.2008 13:18 Uhr von henglert
 
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... vermutlich war der Satzbehälter voll. Bei dem Stundenlohn eines EU-Politikers ist der Austausch der Maschine vermutlich billiger als den Behälter auszuleeren.
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06.12.2008 13:22 Uhr von Causa
 
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Igitt, wollte der vielleicht unsere fleissige, unterbezahlte, allseits geliebte und verehrte EU-Verwaltung auslöschen?
So ein Böser aber auch!
Causa
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06.12.2008 14:07 Uhr von lolkopf
 
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Tjaha: Hätte der Bürger doch nur soviel von der EU, wie die EU vom Bürger. Man käme mit dem Gelddrucken gar nicht hinterher! *seufz*
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06.12.2008 14:42 Uhr von Hebalo10
 
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Bevor: hier einige weiter meckern, sollte der Verstand einsetzen. Im Hauptquartier der EU arbeiten tausende Menschen, glaubt Ihr da werden normale Haushaltskaffeemaschinen aufgestellt?
Eine Kaffeeautomat oder Espressomaschine in einer stinknormalen Gaststätte kann locker 30.000 Euro kosten, in Großkantinen stehen dann mehrere dieser Art, da ist nichts mit Automaten für 10 Tassen mit "Melitta-Filtertüten".
Jeder Mitarbeiter eines jeden Betriebes kann von seinem Arbeitgeber eine ordentliche Pausenversorgung verlangen, ähnlich verhält es sich mit der EU

@Phillipba, dass die EU die Weltwirtschaftskrise verursacht hat, ist mir ganz was neues.
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06.12.2008 15:47 Uhr von veggie
 
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@ Hebalo10: Wie schon NA1 sagte:
In einer "normalen" Firma stellt der Lieferant den Automaten gratis auf, und die Mitarbeiter zahlen ihren Kaffee privat.
Und wer keinen Automatenkaffee will, der kauft sich - ebenfalls von eigenem Geld - eine Kaffeemaschine.

Und diese Maschinen waren nicht für die tausenden Mitarbeiter, sondern nur für die höchsten Beamten, damit sie sich nicht wie normale Menschen beim Automaten anstellen müssen.

"The machines were meant to be a perk for the most senior European Union officials - saving them and their members of cabinet from having to line up in cafés on other floors."
http://www.iht.com/...

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