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Niki Lauda fordert staatlichen Zuschuss für "niki"

Dass die AUA im Zuge des Verkaufs an die Lufthansa einen staatlichen Zuschuss erhält, ist für Niki Lauda eine klare Wettbewerbsverzerrung zuungunsten seiner Fluglinie "niki". Als Ausgleich fordert Lauda zusätzliche Verkehrsrechte nach Moskau, Kiew und Belgrad und einen finanziellen Ausgleich.

Der letzten österreichischen Airline "niki" gehe es finanziell zwar gut, aber wenn die AUA einen Zuschuss erhielte, dann stünde ihm auch einer zu, so Lauda. Solch einen Zuschuss würde er in die weitere Expansion seiner Airline investieren.

Wenn die österreichische Regierung seine Forderungen nicht akzeptiert, kann Lauda sich vorstellen, Klage bei der EU zu erheben, wartet aber erst einmal die Reaktion auf die Einsprüche anderer Airlines gegen den AUA-Lufthansa-Deal ab. Für die AUA ist laut Lauda mit Restriktionen durch die EU zu rechnen.


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WebReporter: veggie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zuschuss, Niki Lauda
Quelle: www.oe24.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2008 12:04 Uhr von veggie
 
+0 | -0
 
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Prinzipiell hat "Niki Nationale" natürlich Recht. Was für die eine österreichische Airline gilt, sollte auch für die andere gelten. Wenn er aber das Geld ohnehin nicht braucht, warum sollte dann der Steuerzahler dafür aufkommen?
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06.12.2008 12:18 Uhr von Dangermaus
 
+8 | -1
 
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Recht hat er da gibt es keine Diskusionen.

Es geht ja nicht darum das er das geld eigendlich nicht braucht, aber die Lufthansa braucht es genauso wenig.
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06.12.2008 12:22 Uhr von artefaktum
 
+10 | -2
 
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Wieso erhält diese AUA einen staatlichen Zuschuß wenn sie verkauft wird? Mit welcher Begründung? Weiß das jemand?
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06.12.2008 12:51 Uhr von Metal_Invader
 
+7 | -1
 
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Wartet mal ab wen erst die Milliarden an Opel: fließen, wer dann noch alles die Hand aufhält. Sobald man mit staatlichen Zuschüssen anfängt kann man nicht mehr aufhören. Den dann kann jede Firma kommen und Geld einfordern und es gibt keine Argumentation, wieso Opel nun Sonderfall ist.
In der Zwickmühle die Österreicher nun gefangen. Wie wollen sie die Unterstüzung einer sowie verkauften Airline rechtfertigen und den anderen dann nichts abgeben? Das ist Wettbewerbsverzehrung vom feinsten.
Jeder kleine Mittelständler muss gucken wo er bleibt. Er haftet auch noch mit seinem Privatvermögen. Wen er an die Wand fährt dann war es das. Da ist keine Merkel, die mit Steuermillionen winkt. Aber sobald ein dicker Fisch ins staucheln kommt, dann wird was unternommen... .

Die ganze Finanzkrise ist eh nur eine gigantische Umverteilung der Geldmittel von unten nach oben. Statt Geld für die Bildung zu investieren, wird es Banken und Großkonzernen in den Hals geworfen. In den USA liegt das Bildungs- und Gesundheitswesen zerschmettert am Boden aber Kriege zu finanzieren, dafür haben sie Milliarden.

Das wird sich so derbe Rächen in den nächsten Jahrzenten. Bildung ist der einzigste Rohstoff, den Deutschland hat. Aber ist ja alles unwichtig, solange die Renditen noch stimmen... .
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06.12.2008 13:17 Uhr von NA1
 
+4 | -15
 
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06.12.2008 14:06 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Bildung ... oder doch lieber den Großunternehmern: die Kohle "in den Arsch blasen"?

In Bildung zu investieren ist aus parteipolitischer Sicht absoluter Blödsinn: Die Früchte dieser Investition lassen sich erst zweitversetzt ernten. Vielleicht erst dann, wenn bereits ein Regierungswechsel stattgefunden hat.
Insofern gut verständlich und nachvollziehbar. (Allerdings verachtenswert)

Investitionen in die Großkonzerne sind - gerecht oder nicht spielt in dieser Situation keine Rolle - für das Überleben unserer Volkswirtschaft notwendig. Und da profitieren ja auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen von. Wenn die großen Konzerne untergehen, ziehen sie die kleinen (Zulieferer, Dienstleiser, IT, ....) in einem Sog mit nach unten.
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06.12.2008 14:36 Uhr von Rattenjunge24
 
+1 | -7
 
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FALSCH: der lauda hat keinen grund sich aufzuregen er soll froh sein das er noch so gut weggekommen ist den wie wir alle wissen hat er schon eine fluglinie "Lauda Air" gehabt und ist damit bankrott gegangen. der österreichische staat hat der AUA befohlen "Lauda Air" zu kaufen und das ist einer der Gründe warum die aua pleite ist denn sie hat eig. die schulden vom lauda kauft. ich versteh nicht warum man den penner nicht eingesperrt hat aber stattdessen darf er noch eine airline aufmachen und jetzt will er wieder geld vom staat der soll mal in pension gehen und alle in ruhe lassen.
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06.12.2008 15:02 Uhr von veggie
 
+2 | -0
 
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@ artefaktum: Das war Teil der "Preisverhandlungen" mit der Lufti.
Der Staat Österreich übernimmt 500 Millionen Euro Schulden der AUA.

Die Lufthansa bekommt die AUA also mehr oder weniger geschenkt.
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06.12.2008 17:22 Uhr von wilbur245
 
+3 | -0
 
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richtig: der wurde schonmal beschi....... und ist leer ausgegangen.
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07.12.2008 06:40 Uhr von Phil09
 
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Denkt der Typ mal daran, das als vor Jahren mal eines seiner Flugzeuge mit vielen Opfern abgestürzt ist das die Hinterbliebenen auch nicht von Ihm entschädigt wurden?
Er machte es sich leicht und verkaufte kurzerhand sein "Lauda-Air" !
Wer seinerzeit mal in einer seiner Kisten geflogen ist lernte das beten.

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