05.12.08 21:13 Uhr
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Skiunfall kostete einen Münchner neben seiner Gesundheit noch rund 10.000 Euro

Im Februar 2006 war der Münchner Michael K. in Ischgl (Tirol) zum Skifahren. Während der Abfahrt sah er plötzlich zwei Männer auf der Piste stehen und wundert sich noch darüber. Leider erkannte er zu spät, dass ein Holzmast, in 1,40 Meter Höhe, in die Piste hineinragte und krachte voll dagegen.

Bei diesem Unfall zog er sich schwere Verletzungen zu. Unter anderem brach er sich mehrere Knochen im Gesichtsbereich. Dazu kam eine schwere Platzwunde am Kopf und ein Halswirbelbruch. Auch mehrere Rippen waren gebrochen. Vor Gericht kamen die Verantwortlichen mit einem Bußgeld davon.

Eine Klage in der der Münchner ein Schmerzensgeld und Verdienstausfall einfordern wollte, wurde abgewiesen mit der Begründung, dass er selbst Schuld habe an dem Unfall. Dazu kam der Beschluss vom Landesgericht Innsbruck, wonach der Münchner die Prozesskosten von 10.874 Euro bezahlen muss.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Gesundheit
Quelle: www.tz-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2008 21:06 Uhr von majkl
 
+1 | -0
 
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Liest sich schon irgendwie Krass dieses Urteil dennoch ist es verständlich. Denn wenn der gute Mann wirklich selber Schuld ist kann er nicht verlangen das man aus Mitleid alles für ihn bezahlt.
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05.12.2008 21:53 Uhr von Azureon
 
+11 | -3
 
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Ja super. Wieso selbst schuld?

Toll eine rote Stange die alles mögliche bedeuten kann irgendwo in der Pampa aufzustellen reicht also völlig aus? Den Richter und die Schergen von der Piste würde ich die Stange quer hinten rein schieben, damit die mal wissen was Schmerzen sind.
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05.12.2008 21:57 Uhr von ToBeDe
 
+7 | -3
 
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hm oO: Öhm, wieso war er jetzt nochmal selbst Schuld?

- weil er nicht angehalten hat?

Irgendwie unverständlich, der Schuldige bekommt ein Bußgeld aufgedrückt aber das Oper bekommt keine Entschädigung weil es selbst Schuld ist? oO

Naja
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05.12.2008 22:48 Uhr von blumento-pferde
 
+4 | -3
 
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Schlecht geschrieben: 2 Männer auf der Piste und dann irgendwas mit einem roten Holzmast. Stand dieser waagerecht? War er schon immer dort? In welchem Bezug stehen die Männer zum Holzmast?

Werde mir nun erstmal die Quelle vornehmen - vielleicht werde ich daraus schlauer.
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05.12.2008 23:01 Uhr von owii
 
+6 | -5
 
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Wenn ich immer was über Ausländer lese heisst es: "Die müssen sich anpassen".

Kaum ist der Deutsche im Urlaub und es passiert was: "Das hätten die besser ausschildern sollen" etc.

Der Kerl hätte sich einfach vorher besser dadrüber informieren sollen denn gerade beim Skifahren gibt es doch wichtige Schilder wie "Lavinengefah, gefährliche Piste etc."
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06.12.2008 00:32 Uhr von User129
 
+4 | -1
 
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@owii: Wenn ein Holzpflok in kopfhöhe in die Piste hereinrakt dann hat der gefälligst gepolztert zu sein!

und wenn man dagegen fährt hat das gleich Null mit mangelnden Informationen zu tun.

ha so ein Quark und was redest du da von Ausländern??
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06.12.2008 01:49 Uhr von tulex
 
+1 | -0
 
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und ab: in die berufung!
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06.12.2008 07:14 Uhr von vostei
 
+1 | -1
 
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es ist zwar empörend -: weil offensichtlich die absicherung der stelle der wartungsarbeiten dürftig war - aber:

laut FIS muss man auf sicht fahren, d.h. an einer kante erst mal langsam tun, nur so nebenbei - statt dem mast hätte dort auch ein gestürzter skifahrer liegen können...

er hat keine chance vor gericht, befürchte ich.
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06.12.2008 08:10 Uhr von Atarix777
 
+1 | -0
 
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Wow, dass ist hart ich kann nicht Beurteilen, ob der arme Kerl selbst Schuld hatte oder nicht, aber selbst "Wenn", dann sollten wenigstens die Gerichtskosten der Staatskasse zur last fallen.

PS: Ich war letztens beim Boarden zwischen Italien und Frankreich unterwegs und bin dabei einer befestigten Piste gefolgt, die genau bis zu einem Abhang ging, der etwa 50 Meter Tief war. Da war kein Schild, kein Zaun, keine Absperrung - also garnichts in der Kurve (die zudem sehr Unübersichtlich war), da hab ich auch nur mit dem Kopf geschüttelt.

Was die Sicherheit Angeht, sollte auf den Pisten teilweise viel mehr getan werden...
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06.12.2008 09:08 Uhr von vostei
 
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@atarix - stimmt: sicherlich, aber fass dir mal an deine nase und denk noch mal ganz genau an diese situation - bist du locker zum stand gekommen vor dem abhang oder hattest du mühe? (doch einen winzigen tick zu schnell?? ;)

die sache ist die - und das macht es auch fürs gericht schwierig:

die loits wollen ihren spaß beim skifahren, es findet in der natur in teilweise nur technisch zugänglichen gebieten statt - UND - es gibt könner und noobs unter dem publikum...

nun bring das mal ALLES unter einen juristischen hut der absoluten sicherheit - das kannste vergessen, dann machts entweder keinen spaß mehr oder der sport wird verboten oder für die technischen betreiber zu aufwändig ^^

sobald es unübersichtlich wird muss man langsam tun - notfalls stoppen und erstmal gucken was los ist, wie gesagt, da könnte ja auch einer liegen...
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06.12.2008 09:56 Uhr von Allmightyrandom
 
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Ich bin zwar kein guter Skifahrer. Aber wenn mir ein Mast in 1,40m Höhe den Weg versperrt, dann fall ich hin ^^.
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06.12.2008 10:22 Uhr von Atarix777
 
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@vostei: Ja, dass ist schon richtig - wie gesagt, ich war nicht dabei und kanns nicht Beurteilen, aber mir tut er trozdem Leid und seine Strafe hat er wohl bekommen.

Was die Schlucht angeht muss ich sagen, dass man die Kurve zwar ohne grössere Probleme nehmen konnte, aber es von etwas weiter oben nicht ersichtlich war, das es nach Links geht und man vor allem nicht sehen konnte, dass dort eine Schlucht war. Zumindest ein Schild wäre da Notwendig gewesen, dass man sich schon mal drauf einstellt und langsamer wird - vor allem gibts genug "Pistensäue" von denen da 100% irgendwann mal einer Runterschiessen wird und die nicht mehr bekommt...
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06.12.2008 11:45 Uhr von worliwurm
 
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Was noch aus der Meldung zu lesen ist: Mast in 1,4m Höhe, Gesichtsknochen zerdeppert.

Daraus kann man folgern, der Fahrer war max 170cm gross.
Reaktionsvermögen := Null, weil man sich instinktiv duckt, der die PoBackenBremse nutzt.

Was nicht aus der Quelle zu ersehen ist, war es evtl. eine Schwarze Piste, dann hat er es überstrapaziert und ist eben nicht angepasst gefahren, die Regeln sind denen im Straßenverkehr nicht unähnlich.
Dennoch mein Mitgefühl, das muss gerummst haben. o_o

ciao
ww
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06.12.2008 11:50 Uhr von worliwurm
 
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Nachtrag: Nach dem Brezeln hat er nun noch Aufwand fürs Aufbretzeln.

dumm gelaufen, bzw. gefahren.
ciao
ww
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06.12.2008 12:55 Uhr von A-b-t-i
 
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was ich net verstehe "Während der Abfahrt sah er plötzlich zwei Männer auf der Piste stehen und wundert sich noch darüber."


...ehm, das ist doch dann en Grund für mich,. langsamer zu fahren udn en bogen drum rumzumachen oder

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