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Forschung: Glück kann tatsächlich "abfärben"

Wissenschaftler haben eine Sammelstudie über 20 Jahre mit 4.700 Erwachsenen insbesondere in Bezug auf Gesundheit, Konstitution und soziale Kontakte untersucht und festgestellt, dass sich Glücksempfindungen auf andere Menschen übertragen lassen.

Ein Mensch, der Glück empfindet, erhöht die Wahrscheinlichkeit um 34 Prozent, dass sein unmittelbarer Nachbar ebenfalls glücklich ist. Und ein Freund, der in seiner Nähe wohnt, hat immerhin noch eine Chance von 14 Prozent, an seinem Glück teilzuhaben.

Es scheint aber von geschlechtlichen, sozialen, räumlichen und zeitlichen Kriterien abhängig zu sein. So wäre das Glück des Arbeitskollegen für uns selber nutzlos und auch Gleichgeschlechtliche wären untereinander eher empfänglich als Ehepaare. Kritiker werfen ein, die Studie sei nicht repräsentativ.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Glück
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2008 14:06 Uhr von Corazon
 
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Mir erscheint die Studie auch etwas seltsam. Zu viele scheinbare Widersprüche drin. Von der Ehefrau leitet es nicht so stark auf einen selbst rüber, obwohl sie ihm näher ist, aber Menschen, die wir nicht kennen?
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05.12.2008 16:38 Uhr von Der Herdecker
 
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In Deutschland muss man die Studie eher umgekehrt ansetzen. Kann diese "Miesepeter-Laune" und die "Hiobs-Botschaft-Einstellung" plus "Haar in der Suppe suchen" ebenfalls abfärben?
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06.12.2008 00:31 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Herdecker: kurz und bündig: JA

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