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Marokko: Tierschützer gegen Schlangenbeschwörer

Die Schlangenbeschwörer auf dem Djeema El Fna ("Platz der Geköpften") sind eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Marrakesch. Den Touristen führen die Männer in ihren traditionellen Gewändern den geschickten Umgang mit den gefährlichen, giftigen Schlangen vor.

Doch der französischen Tierschutzorganisation "GEOS" sind solche Tierdarbietungen ein Dorn im Auge. Sie werfen den Beschwörern vor, den Schlangen zuvor die Giftdrüsen entfernt zu haben. Abszesse und ein schleichender Tod wären dann für die Tiere unvermeidbar.

Dies sei schlichtweg Tierquälerei, zumal sie in der Gefangenschaft kaum ein paar Wochen überleben würden, da ihnen der Stress zu sehr zusetze. Die Organisation ruft auf, sich auf der Polizeiwache des Djeema El Fna darüber zu beschweren. Bisher hätten 200 Touristen den Aufruf befolgt.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schlange, Marokko
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2008 13:03 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Ich habe solche Schlangen- und Skorpionbeschwörungen schon in Asien erlebt. Die Tiere gehören in die Freiheit, nicht zur Touristenbelustigung.
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05.12.2008 13:31 Uhr von Ulli1958
 
+1 | -1
 
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Schade! Lokale Bräuche wie Schlangenbeschwörung im Orient, Stierkampf in Spanien oder die Zoohaltung von großen Tieren wie Delphinen, Bären oder Raubkatzen in Europa sind ein wichtiger Teil unserer Kultur. Wenn man erfährt, wie sehr die Tiere in Gefangenschaft leiden, vergeht einem die Lust daran.

Es muss einen Kompromiss geben, um das Leid der Tiere zu minimieren und gleichzeitig wichtige Traditionen zu erhalten.
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05.12.2008 14:25 Uhr von habdank
 
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Tradition: Ulli,
um nur mal den Stierkampf als Beispiel zu nehmen: Ich sehe diesen beim besten Willen nicht als WICHTIGE Tradition an...
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05.12.2008 14:44 Uhr von Ulli1958
 
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@habdank: Für die Spanier ist es so.
Jahrhunderte oder -tausende alte Traditionen kann man schlecht von einem Tag auf den anderen abschaffen.
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05.12.2008 23:47 Uhr von Ulli1958
 
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@Funk-a-Tronic: Die gute Versorgung eines Stieres vor dem Kampf rechtfertigt nicht, dass er anschließend vom Torrero über Minuten hinweg langsam und grausam mit Klingen abgestochen wird.

Als Deutscher sollte man einen größeren Respekt vor dem Tier haben als jemand, der mit solchen Spektakeln aufgewachsen ist.

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