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Biometrische Gesichtserkennung bei Notebooks wurde geknackt

Die wohl gängigste Methode um den eigenen PC vor Unbefugten zu schützen ist ein Benutzername mit Passwort. Andere Systeme die mittels Fingerabdruck arbeiten oder auch Webcams, die das Gesicht anhand biometrischer Daten scannen, sollen die Anmeldung am PC erleichtern.

Doch genau diese Anmeldung durch Gesichtserkennung wurde nun von vietnamesischen IT-Sicherheitsexperten geknackt.

Dazu reichte schon ein ausgedrucktes Foto des Benutzers aus einen Videochat, das der Webcam zum Scannen vorgehalten wurde, und schon nahm der fremde Computer seinen Betrieb auf.


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WebReporter: Kosh67
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: nackt, Gesicht, Notebook
Quelle: www.20min.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2008 10:07 Uhr von jpanse
 
+8 | -0
 
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Bei einem Foto: von Michael Jackson wird die Platte formatiert, der Rechner geht aus und wird gegen wiedereinschalten gesichert.

Ansonsten, nichts ist sicher. Passwörter können noch so lang sein, noch so kompliziert...Sie werden einfach durch ein neues ersetzt und schon bin ich drin :)
Mit Rainbowtables ist wohl auch das Knacken der PW leichter geworden. Fingerabdruckscanner haben meist keine Lebenderkennung und können mit etwas Aufwand auch geknackt werden.

Ach ja..Die haben was geknackt? Die habe in der Mittagspause bestimmt nur nen Scherz gemacht und das hat auch noch funktioniert...so liest sich das jedenfalls...Foto, Videochat...ich denke soviel arbeit war das nicht, oder?
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05.12.2008 10:29 Uhr von mo78
 
+2 | -1
 
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hachja alles ist knackbar - je komplexer und ausgetüftelter das system vorher ausgeschrieben und in den höchsten tönen gelobt wird - desto mehr anreiz bietet es von gewissen personen geknackt zu werden - in diesem falle zwar von IT-sicherheitsexperten aber wenn man liest auf welche einfache art und weise....man man
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05.12.2008 10:34 Uhr von Toby_x_aus_x
 
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Kaum zu glauben Das da vorher keiner drauf gekommen ist. Hätte ich so ein Dingen, hätte ich das allein aus Neugier bestimmt auch mal versucht ;)
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05.12.2008 11:25 Uhr von Lêss
 
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kann nicht sein: ich kann mir gerade kaum vorstellen, dass das mit dem foto davor halten der eigentliche clou war...
dann würde man hier wohl kaum von knacken reden können, dann ist die erkennung einfach schei*e programmiert...

ich vermute, dass sie da irgendwie was an der erkennung rum programmiert haben, sodass es auch mit fotos klappt...

alles andere fänd ich nur lächerlich... lächerlich von den entwicklern der gesichtserkennung und von denen die hier von einem "knacken der passwörter" reden...
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05.12.2008 13:24 Uhr von proPhiL
 
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^krass: Was für ein "Sicherheitsexperte".. da hat der sicher wochenlang geknobelt und sich die Nächste um die Ohrengeschlagen.

Respekt!

PS: Die Idee dazu kam dann von seiner Mama.
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05.12.2008 15:38 Uhr von ak-arne
 
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Erster: Das ham wir schon vor Monaten an der FH gemacht, allerdings tats mim Pass(foto) nicht. Wir haben dann den Bildschirm eines anderen Laptops daorgehalten, auf dem ein Bild angezeigt wurde, fertig...

Wenn man diese Systeme sicherer machen wollte, sollte es Stereokameras haben, also min. 2, um so ein 3d-Bild zu erstellen. Das würde es bei weitem schwerer machen.
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05.12.2008 18:36 Uhr von Joeiiii
 
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Aktuelle Verschlüsselungen und Zugangssperren kann man kaum noch knacken, zumindest nicht auf herkömmlichem Weg. In dem Punkt hat sich sehr viel getan. Selbst die schnellsten Supercomputer brauchen halbe Ewigkeiten (oder länger) um ein allzu kompliziertes Passwort per Bruteforce (durch probieren aller möglichen Kombinationen) zu knacken. Bei kurzen unsicheren Passworten ist man natürlich auch mit einem normalen PC schnell am Ziel.

Aber im eigentlichen Sinn irgendwas knacken geht kaum noch. Aber man kann viele Systeme umgehen, und so ist es auch hier geschehen. Man kennt das ja zB. auch von Windows XP. Das Passwort ist in einer vertretbaren Zeit nicht auszulesen. Mit dem nötigen Know-How kann man das Passwort aber in weniger als einer Minute durch ein anderes ersetzen. Und das schreib ich nicht nur so, sondern hab ich bei meinem PC auch schon mal probiert. Diskette rein, gebootet, paar Tasten drücken, neues Passwort.... fertig.

Aber die hochgelobte Gesichtserkennung mit einem Bild auszutricksen ist schon auch genial. Da muß man sich jetzt wohl was einfallen lassen. Wenn ein Bild reicht, na dann gute Nacht wenn es um sensible Daten/Bereiche geht.
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11.12.2008 16:15 Uhr von hpo78
 
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interessantes Thema: Ich sollte vor 3 Semestern eine Studienarbeit an der Hochschuleschreiben. Auftrag: Biometrische Fingerabdrucksysteme zu knacken. Da gibts mehrere Ansätze.
Aber wenn man es mit einem Foto schafft, ist das System sowieso schlcht umgesetzt. Bei fingerabdrücken prüft man zum Beispiel ob es sich um einen lebendes Objekt handelt. damit man nicht nach James Bond manier mit abgschnitteten Körperteilen ankommt.
Mann hätte hier beispielsweise die Gesichtsbewegung/Iris Reaktion prüfen können....
Nunja. Ich überklebe jedenfalls meine Kamera am Notebook.

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