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Moderne Christenverfolgung: 250 Millionen Christen sind bedroht

In Europa ist es kaum bekannt, aber heute findet die größte Christenverfolgung aller Zeiten statt. 250 Millionen Christen in 50 Ländern leben in der ständigen Gefahr, vertrieben, unterdrückt oder getötet zu werden. Kommunistische und islamische Staaten sind die größten Feinde der Christenheit.

Die 220.000 Christen in Nordkorea leben am gefährlichsten, danach folgen Saudi-Arabien und der Iran. Aber auch in Indien wurden 500 Christen ermordet und weitere 50.000 in die Wildnis vertrieben, nachdem Christen der Schuld am Tod eines Hindu-Priesters bezichtigt wurden.

Besonders bedroht sind Muslime, die sich zum Christentum bekehren - ihnen droht in neun islamischen Ländern Steinigung, Enthauptung oder der Strang. In China kann die christliche Kirche nur im Untergrund überleben und selbst im gemäßigten Ägypten sind die Christen gefährdet.


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WebReporter: veggie
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Million, Christ
Quelle: diepresse.com

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61 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2008 23:11 Uhr von veggie
 
+0 | -0
 
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Wenn man "Christenverfolgung" hört, denkt man wohl zuerst an den verrückten Kaiser Nero, das Kolosseum und das alte Rom. Dass es heute viel schlimmer ist, ist wohl tatsächlich großteils unbekannt.
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05.12.2008 08:30 Uhr von Dracultepes
 
+53 | -21
 
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Wie wären wir doch ohne Religion besser dran.
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05.12.2008 08:37 Uhr von Katzee
 
+33 | -11
 
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Wen wunderts? Der Islam ist entwicklungsgeschichtlich jetzt in dem Bereich angekommen, der mit der christlichen Inquisition gleich zu setzen ist. Auch in der katholische Kirche haben sich damals alte Kerle an den Qualen und dem Tod von Menschen aufgegeilt, die ihre uneingeschränkte Macht nicht anerkennen wollten oder konnten.

Und dass der Kommunismus/Sozialismus mit Religion in Speziellen und Meinungsfreiheit im Allgemeinen nichts anfangen kann, sollte uns die Geschichte inzwischen ausreichend gelehrt haben. Ich möchte nicht wissen, wieviele Christen in der Sowjet Union, DDR oder anderen vergleichbaren Systemen umgebracht wurden.
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05.12.2008 09:05 Uhr von CornflakesDeluxe
 
+21 | -29
 
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@Dracultepes: ich denke, wir wären besser dran, würden sich alle an EINE Religion halten, das würde nämlich die Willkür ausschließen und Grundsätze wie: Liebe deinen Nächsten wie die selbst, du sollst nicht töten, begehe keinen Ehebruch,.. sind doch eigentlich gar nicht so übel- nur über das ein oder andere Gesetz lässt sich streiten.. ;)
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05.12.2008 09:05 Uhr von RockRebell
 
+25 | -23
 
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Warum kommt mir: bei dieser News bloss das Sprichwort "Wie man´s in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus" in den Kopf..?

Manche Dinge schallen halt ein paar Jahrhunderte später aus dem Wald heraus...

Trotzdem: Menschen wegen ethnischer, religiöser oder philosophischer Ansichten zu verfolgen, zeugt nicht wirklich von charakterlicher Reife.

Aber ich denke, auch wenn in den Nachrichten immer nur die Horrormeldungen verbreitet werden: Die Menschen kriegen es so langsam hin. Hoffentlich.
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05.12.2008 09:11 Uhr von Ottokar VI
 
+9 | -13
 
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ein ewiger Kreislauf: Vom Verfolgten zum Schlächter mehrerer Kontinente zum Verfolgten.
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05.12.2008 09:16 Uhr von usambara
 
+13 | -9
 
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der eine Gott: für alle Menschen: Mammon
er ist der Grund für alle (Religions) Kriege
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05.12.2008 09:16 Uhr von ginzberg
 
+15 | -10
 
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@RockRebell: Ja, toll! Die einen verbrennen Flaggen, beschmeissen Botschaften mit Steinen und flippen total aus wegen ein paar Karikaturen und wenn bei den anderen Tote zu beklagen sind, dann heisst es nur: Selber Schuld! Und komm mir nicht mit den Kreuzzügen wir leben im Hier und Jetzt und niemand der heutigen Christen kann was für Kreuzzüge und andere Kriege.
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05.12.2008 09:18 Uhr von RockRebell
 
+9 | -18
 
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Schade, dass die wenigsten SNler dazuschreiben, warum sie rot bewerten.
Habt Ihr Angst vor "Verfolgung"? *grins*
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05.12.2008 09:24 Uhr von RockRebell
 
+7 | -7
 
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@grinsberg: Mit dem Begriff "Schuld" bin ich sehr vorsichtig.
Wenn überhaupt, waren nicht "die Christen" an den Kreuzzügen schuld, sondern das "System", in dem sie gelebt haben.
Genau wie "die Deutschen" nicht am Holocaust schuld waren - ich weiss nicht, wie ich reagieren würde, wenn mir jemand sagt "Klappe halten oder (langsam) sterben".

Die Kreuzzüge sind lange vorbei, das stimmt. Ich denke aber, dass sie zu den heutigen Verhältnissen beigetragen haben, und ich hoffe, dass das, was heute passiert, nicht in einigen hundert (oder dutzend) Jahren wieder zurück kommt.

Aber mal ehrlich - rein vom Prinzip her ist das, was heute abgeht, doch nichts anderes als ein Kreuzzug, oder?

Es ist schlimm, dass sich Menschen immer noch so verblenden lassen und wegen fadenscheiniger Gründe aufeinander losgehen. Aber wie gesagt, ich denke, WIR kriegen es so langsam hin mit dem hinterfragen von Gründen.
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05.12.2008 09:26 Uhr von freddiiii
 
+7 | -2
 
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@Dracultepes: seltsam, dass leute trotzdem ihren glauben wahren, obwohl ihr leben und das ihrer naechsten gefaehrdet ist, oder?
jetzt kommt sicher wieder "selbst schuld", "dummehti oder was man sonst noch aus verblendeter ignoranz heraus würgt :-)
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05.12.2008 09:56 Uhr von Sant_Gero
 
+7 | -1
 
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verstehe nicht, wie es: Kolumbien und Mexiko in diese Liste schaffen konnten.
In beiden Staaten machen Christen deutlich über 90% der Bevölkerung. Eventuell bezieht es sich in diesen Fällen der
*Verfolgung* auf die langsam wachsenden protestantischen Minderheiten?
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05.12.2008 10:03 Uhr von GenerX
 
+6 | -4
 
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Massenmanipulation: egal ob sie im Rahmen der Religion, Politik oder sonst wo geschieht, gehört in den Eimer.
Erstmal muss aus dieser Masse ein jeder einziger Mensch herausgehoben werden, mittels freier und neutraler Bildung, um die Fähigkeit des freien und vorurteilslosen DENKENS zu erreichen oder wiedererwecken.

Leider sind zur Zeit solchermaßen "andersdenkende" in deutlicher Unterzahl. Die meisten Leute streben sich zum Manipulationsopfer, da sie mitteilt bekommen, dass sie "wichtig" sind nur wenn sie irgendwo blind und treu angehören.

Es stand schon mal von mir hier: DENKT EUCH FREI.
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05.12.2008 10:21 Uhr von freddy111
 
+11 | -8
 
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welchem christlich geprägten Land werden denn anders denkende
Menschen verfolgt,vertrieben und ermordet
Mir fällt da keins ein!!
soviel zu der toleranz von Moslems u.s.w
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05.12.2008 10:27 Uhr von lucioperca
 
+4 | -7
 
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Intelligenz: Ich finde, dass man in der heutigen Zeit eigentlich modernere Religionen bräuchte. Religionen, die keinen Spielraum in ihrer Auslegung zulassen und die Menschen zu einem Miteinander erzieht und die Gewalt und das Unrecht streng bestraft. Also theoretisch das, was der Islam angeblich darstellt oder die direkten Lehren "Jesu´s bzw. der Bibel":
Zitat "Islam bedeutet Toleranz und Friede"
Zitat "Du sollst nicht töten, Liebe deinen Nächsten..."
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05.12.2008 10:39 Uhr von jingo76
 
+10 | -6
 
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wie war das gleich nochmal: Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott...
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05.12.2008 10:46 Uhr von jingo76
 
+6 | -4
 
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ganz einfach: Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott. Soviel zu meiner Meinung zur Religion. Aber soll doch jeder glauben woran, er will. Wer eine Butterdose anhimmeln will, soll es doch tun.
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05.12.2008 11:12 Uhr von lucioperca
 
+1 | -9
 
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woher auch immer die negative Bewertung meines Kommentares kommt..
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05.12.2008 11:12 Uhr von Ulli1958
 
+3 | -3
 
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Gibt es eine Gegenstudie? Die Sicht der anderen Seite würde mich sehr interessieren. Auch Deutschland würde in der Grafik in der News wohl unter "Leichte Einschränkungen" auftauchen... wegen des Kopftuchverbots. Israel wäre ein Kandidat zumindest für "Schwere Einschränkung" und die USA für noch mehr.

Die Haltung des Islam zu anderen Ländern, besonders in Europa, interessiert mich sehr. Vielleicht findet jemand eine topografische Karte dazu.
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05.12.2008 11:16 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+6 | -2
 
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interessante news! selbst als nicht-religiöser mensch in einer
christlich geprägten umwelt erschreckt mich die news.

(dennoch: news 5 pkte)
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05.12.2008 11:40 Uhr von freddiiii
 
+4 | -1
 
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@Ulli1958: das kopftuchverbot ist keine einschränkung, sondern lediglich ein zeichen der säkularisierung sprich der trennung von staat und kirche. Btw. kopftuchverbot in öffentlichen einrichtungen gibt es in der türkei schon lange ;-)

@lucioperca
vllt. liegt es an der formulierung. es klingt so als müsse man eine religion erfinden, was religiöse leute etwas beleidigt würde ich meinen. modernere religionen gibt es doch... scientologie... voll abgespacet und so ;)
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05.12.2008 11:48 Uhr von Marridin
 
+5 | -5
 
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Was mich stört ist die reisserische Art und Weise, in der hier von den "Feinden des Christentums" gesprochen wird.

Keine derzeit gelebte Religion heisst Gewalt gut. Wenn hier aber wieder genau diese Gewaltschiene propagiert wird, sind wir nicht mehr weit von Georgie-Boys "Kreuzzug" entfernt.

Ich frag mich, ob Menschen jemals gescheiter werden.
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05.12.2008 12:20 Uhr von lucioperca
 
+2 | -4
 
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Modernität: Ist aber kein Grund seiner Intoleranz mit ner negativen Bewertung Ausdruck zu verleihen und dann nicht dazu zu stehen.

Was ich meine ist, dass man das personifizierte Gottesprinzip weglassen sollte, da ja kein alter Mann mit Bart auf ner Wolke sitzt und ständig angebetet und gefürchtet werden will und zudem noch ganz viel Geld braucht.
Einige simple Grund/Leitsätze des Zusammenlebens und des Umganges miteinander und des Umganges mit Tier und Natur genügen da vollkommen.
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05.12.2008 12:28 Uhr von MadAxx
 
+7 | -5
 
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überflüssig: Religionen sind sowas von überflüssig...

die Nachweise, das wirklich mal jemanden von "da oben aus " geholfen wurde, sind noch seltener und fadenscheiniger als die diversen Ufo-Sichtungen...

Wenn man Scheisse baut oder diese einem widerfährt, dieses dann als ´"Gottes Wille" zu deklarieren, ist doch nur der Versuch, Verantwortung oder Schuld abzuwälzen !
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05.12.2008 12:28 Uhr von freddiiii
 
+5 | -3
 
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@-Brain-: Sei bitte nicht so ignorant. Es ist immer ein leichtes EINE Sache für etwas verantworlich zu machen, statt sich wirklich Gedanken zu einem Umstand zu machen. Eine Reglion wie zB. das Christentum oder der Islam können als "Sache" nichts dafür, dass Sie von machtgeilen und machthungrigen Menschen ausgenutzt werden/worden sind. Eine Waffe ist kein Mörder - Der Mörder ist der, der die Waffe benutzt. Nicht unbedingt das beste Beispiel, aber es kam mir gerade in den Sinn.
Genau so leicht wie eine Abwälzung der Schuld auf die Religion ist es immer nur das Negative zu sehen. Positive Sachen werden in unserer Welt ja als selbstverständlich hingenommen. Es gibt Statistiken über Unfalltote, gibt es auch welche über Unfallüberlebende? Wenn ja, warum sind diese nicht so populär wie deren Gegenstück?

Glaubenskriege, Hexenverbennung, Steinigungen, Intoleranz sind natürlich schreckliche Dinge. Aber viele Religionen haben der Menschheit vieles Gute gebracht.
Abgesehn von ethischen und moralischen Werten, auch Fortschritt... jaa Religionen müssen nicht Zwangsläufig fortschrittsfeindlich sein. So waren es z.B. christliche Mönche, die alte Schriften bewahrten, während Könige und Stammeführer diese verbrannt hätten. Sachen die für uns selbstverständlich sind, würde es ohne den Einfluss von Religionen nicht geben, zumindest nicht in der uns bekannten Form.
Ich finde es sehr traurig und bedenklich, wie manche Menschen über Religionen denken und ohne sich mit dem Thema beschäftigt zu haben, dieses durch und durch schlecht reden.

Und noch ne Sache Brain:
Eine wissenschaftliche Erkenntnis ist nie richtig. Sie ist nur solange gültig, bis man weitere Erkenntnisse gewonnen hat. So stimmt auch die Evolutionstheorie Darwins nur teilweise. Das beste Beispiel dafür ist die Entwicklung des Menschen :-)

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