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Menschliche Lärmbelastung stört erheblich die Kommunikation von Meeressäugern

Schifffahrtslärm, seismische Tests und moderne Sonartechnologie erschweren die Kommunikation von Meeressäugern, die aufgrund ihres Sozialverhaltens und bei der Partnersuche über Tausende Kilometer miteinander kommunizieren. Dies erklärten Umweltverbände bei einer UN-Wildlife-Konferenz diese Woche in Rom.

Mark Simmonds von der Whale and Dolphin Conservation Society beschreibt den Zustand als Cocktailparty-Effekt, wo man aufgrund des herrschenden Lärmpegels immer lauter sprechen muss, um sich verständlich zu machen, bis schließlich niemand mehr den anderen versteht.

Simmonds erklärt außerdem, dass der Lärm die Tiere dazu verleite, zu tief zu tauchen. Zu schnelle Dekompression beim Auftauchen schädige die Tiere, wodurch sie orientierungslos stranden. Ziel der Konferenz ist die Einschränkung der Lärmbelastung der Meere und die Schaffung von Schutzzonen.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Kommunikation
Quelle: www.cbc.ca

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2008 19:46 Uhr von ophris
 
+1 | -0
 
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Nun, man mag jetzt meinen das Thema habe einen Bart. Aber man sollte es anders herum
sehen, das Thema wird immer noch diskutiert, weil sich bis jetzt nichts
geändert hat, was eigentlich das Allerschlimmste daran ist.
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04.12.2008 21:35 Uhr von Bibi66
 
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Tja, leider ist noch nicht: alles, was auf unseren Meeren ´rumfährt so leise wie diverse Atom-U-Boote....

Und nur mit passivem Sonar...
da werden viele Schiffe Probleme haben, zumindest in küstennahen Gewässern.

Von Fischfangflotten, welche mit Hilfe von aktivem Sonar Fischschwärme orten ganz zu schweigen...
Wenn die nur nach "alter Väter Sitte" fangen wollten...
dann könnten wir frischen See-Fisch auf dem Tisch wohl vergessen...
zumindest Otto Normalverbraucher...
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04.12.2008 21:48 Uhr von veggie
 
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Navy: Die Fischer sind sicher nicht das große Problem, sondern die ultrastarken Sonaranlagen der US-Navy, mit denen sie praktisch den ganzen Atlantik und Pazifik überwachen und mit Lärm überziehen.
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04.12.2008 21:59 Uhr von Bibi66
 
+2 | -0
 
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" ultrastarken Sonaranlagen der US-Navy"????? Ich glaub du verwechselst da was....

Die haben immer noch ihr SOSUS, die "grossen Ohren".
Auch wenn die Masse abgeschaltet ist und die restlichen (zumindest einige davon) dazu von diversen ozeanograf. Instituten genutzt werden, um die Rumschwimmtiere zu belauschen.
Wohlgemerkt, "belauschen", nicht "anbrüllen"...

Oder aber Du bist Anhänger/in div. "Verschwörungstheorien"... *lol*
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04.12.2008 22:03 Uhr von ophris
 
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@bibi66 und all: das stimmt schon mit diesem ultrastarken Sonar, und das war auch während der jüngsten Vergangenheit ganz gross im Gespräch.

Vor der Küste Australiens werden Tests zum Nachweis von Öl durchgeführt, auf deren Konto viele gestrandete Meeressäuger gehen, da man immer Korrelationen zwischen den Tests und den verendeten Tieren nachweisen konnte.

Tolle Kommentare, weiter so.

LG,

ophris:-)
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04.12.2008 22:06 Uhr von de_waesche
 
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dazu fällt mir nur diese news ein: http://www.shortnews.de/...

mal wieder typisch extrawurst...
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04.12.2008 22:12 Uhr von Bibi66
 
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@ ophris: " zum Nachweis von Öl"

Da geb ich Dir durchaus recht.
Is anscheinend ähnlich wie auf´m Festland, nur dass da anstelle von Sonar entsprechende Sprengungen durchgeführt wurden/werden. So schallmesstechnisch...

Nur dass es da nur paar Wühlmäuse etc. betroffen hat, was wohl nicht weiter auffiel....
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04.12.2008 22:13 Uhr von Bibi66
 
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Nachtrag Also quasi das selbe, nur andere Mittel in anderer Umgebung
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04.12.2008 22:40 Uhr von veggie
 
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@Bibi66: Das ist keine Verschwörungstheorie.

siehe z.b. hier:

http://www.greenpeace.de/...

http://www.ifaw.org/...
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05.12.2008 08:15 Uhr von JJJonas
 
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jo das thema hat einen bart und nein es bingt nix wenn man es den "normalen" menschen immer wieder vorzeigt weil keiner von uns kann es ändern.

ändern müssen es die schiffsbauer und die erzeuger von militärzeugs.
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05.12.2008 10:03 Uhr von S8472
 
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Cocktailpartyeffekt: Der Cocktailpartyeffekt ist etwas ganz anderes.
siehe: http://de.wikipedia.org/...
Entweder versteht man darunter im englischen etwas anderes oder der Autor der Quelle hat nur unzureichend recherchiert.
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05.12.2008 12:49 Uhr von ophris
 
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@S8462: Der Begriff "Cocktailparty-Effekt" stammt aus einem Interview/einer Pressemitteilung eines Aktivisten, der sich im Original äussert, vielleicht hat er den Begriff sinnentfremdet - jednefalls ist diese "Sinnentfremdung" sinnvoll, da sie die Situation wesentlich anschaulicher macht.

LG,

ophris:-)

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