04.12.08 20:59 Uhr
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Schweden: Hat sich die Nobelpreisstiftung verspekuliert?

Nach den Vorgaben des Gründers der Stiftung, Alfred Nobel, darf das Preisgeld für die fünf jährlich zu vergebenden Nobelpreise nur aus den Zinsen, nicht aus der Einlage ausbezahlt werden. Um die Preise bezahlen zu können, wurde in Hedgefonds angelegt.

Ein schwedischer Radiosender hat nun berichtet, dass wegen der wirtschaftlichen Entwicklung an den Börsen Zweifel bestehen, ob in Zukunft das volle Preisgeld von 952.000 Euro je Preisträger zur Verfügung stehen werde.

Das derzeit bestehende Vermögen des Fonds reicht noch, um dieses Jahr am 10. Dezember die Auszeichnungen in voller Höhe auszubezahlen. Was danach wird, ist noch ungewiss.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schweden, Schwede, Nobelpreis, Nobel
Quelle: www.derwesten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2008 23:32 Uhr von stephan_o
 
+12 | -29
 
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05.12.2008 00:18 Uhr von ZTUC
 
+8 | -2
 
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Kommentar: Die werden sicher nur ein Teil in Hedgefonds investiert haben und daher denke ich nicht, dass es nächstes Jahr kein Preisgeld gibt. Kann man übrigens auch so der Quelle entnehmen.
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05.12.2008 00:48 Uhr von stephan_o
 
+4 | -2
 
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Nur die Höhe des künftigen Preisgeldes wird wohl fraglich sein, da Stiftungen wie diese ihre Zinsen als Preisgelder ausschütten.Wenn nun nur ein Teil futsch ist, werden auch die Preisgelder geschmälert.
Als Begründung zu meinem vorigen Kommentar: Ich kann es so langsam nicht mehr hören, dass die Ökonomen die Weisheit mit Löffeln gefressen haben sollen. Mit dem Nobelpreis wird nicht die tolle Allgemeinbildung bzw.die goldene Formel des Glücks, des Reichtums etc. geehrt, sondern Durchbrüche in Teilgebieten. Außerdem fällt mir kein durch den Nobelpreis gekürter Ökonom ein, der mit Börsenhandel, speziell Hedge-Fonds Durchbrüche geschafft hat. Selbst einer der angesehensten Börsenhändlern Kostolany hat von sich selbst behauptet, 49% seiner Investitionen in den Sand zu setzen, mit 51% richtig zu liegen und von den 2% leben zu können.
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05.12.2008 01:07 Uhr von ophris
 
+2 | -2
 
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nur 2*: für den Bericht über die aktuelle finanzielle Situation der Organisation welche die wohl am meisten begehrten Auszeichnungen an Wissenschaftler vergibt - etwas peinlich nach über 800 Besuchen.

5*

LG,

ophris:-)
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05.12.2008 01:19 Uhr von Mi-Ka
 
+4 | -0
 
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Nur mal so als Information: es gibt keinen Wirtschaftsnobelpreis.
Es ist ein Preis zum Gedenken an Nobel und wird auch nicht von der Nobelstiftung bezahlt.
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05.12.2008 12:14 Uhr von tulex
 
+5 | -0
 
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ich denke mal: den meisten nobelpreisträgern geht es nicht um das geld.
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05.12.2008 12:31 Uhr von hovig
 
+1 | -0
 
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Kritik am Kommentar: Der Kritik am Kommentar ist gerechtfertigt!
Tut mir leid, aber wenn Ökonomen geehrt werden, werden die sicherlich nicht sofort in die Finanzabteilung der Nobel-Stiftung aufgenommen und betätigen sich dann da als Experten für Investitionen! Und wie vorher schon einer erwähnt hat, der "Wirtschaftsnobelpreis" wird vom Staat Norwegen glaub ich gestiftet und auch dort entschieden! Oder war es die schwedische Nationalbank, egal es ist nicht die Nobel-Stiftung.

Ausserdem die Ökonomen sind auch nur Menschen.

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