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Formel 1: Feintuning für die Zukunft - 2009 wird alles anders

Hybrid-Motoren, Medaillen-System statt WM-Punkte, neuer Qualifying-Modus und mehr Überholmanöver - die Formel 1 doktert mal wieder an ihrem Regelwerk herum, um die Attraktivität eines zusehends berechenbareren Sports zu steigern.

Zwischen dem Internationalen Automobilverband (FIA), F1-Rechte-Mitinhaber Bernie Ecclestone, Rennteams und Fahrerlager herrscht alles andere als Einigkeit, wenn es um die Zukunft geht: So stößt zum Beispiel der von FIA-Chef Max Mosley und Ecclestone propagierte Einheitsmotor auf breite Ablehnung.

Die Teamvereinigung FOTA tagt am heutigen Donnerstag in Monte Carlo, um die Weichenstellung für die Zukunft der Formel 1 zu diskutieren.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Formel, Zukunft
Quelle: www.rooster24.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2008 16:03 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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Tja, ob das ewige Herumdoktern am Regelwerk den Sport tatsächlich attraktiver macht, wage ich zu bezweifeln... In der Quelle sind die diskutierten Änderungen sowie die Konfliktlinien zwischen FIA, Ecclestone, Teams und Fahrern gut zusammengefasst.
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04.12.2008 16:46 Uhr von mcchickents
 
+15 | -1
 
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lol: wenn alle den gleichen moter haben dann kann die formel 1 dicht machen.
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04.12.2008 17:12 Uhr von keinegier
 
+5 | -4
 
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für mich ist diese sportart einfach nur lächerlich es wird seit jahren rumgedoktort und nichts pasiert wirklich. mich wunderts das noch keine dopingsünder erwischt wurden, bei den permanenten druck der da herrscht ist das im normalzustand ja eigentlich auch nicht zu schaffen.
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04.12.2008 17:18 Uhr von BarackObamaBinLaden
 
+3 | -2
 
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Das alte Qualififiing bitte wieder! Ich will mal sehn, wer tatsächl. die schnellste Runde gefahrn hat.
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04.12.2008 23:37 Uhr von CyG_Warrior
 
+2 | -0
 
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Feintuning? "wenn alle den gleichen moter haben dann kann die formel 1 dicht machen."

Stimmt nicht! Der Motor ist der kleinste Faktor, die Motoren sind (auf +- 50 PS) wohl gleich stark, aber das Fahrwerk und die Aerodynamik (und der Fahrer) sind zum größten entscheidend. Hat man doch bei z.B. Force India gesehn, sobald die Strecke unter Wasser stand...schon ging es.
Und da sind die "kleinen" Teams - was die Entwicklungmöglichkeiten angeht- massiv im Nachteil. Allein schon wg. ihren finanziellen Möglichkeiten.
Da müsste imho angestzt werden. Also auch den kleinen Teams Zugriff auf die Windkanäle der "großen" Teams (oder anderen Kanälen) geben. Zu bezahlbaren Preisen.
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05.12.2008 00:50 Uhr von Timmer
 
+2 | -0
 
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@CyG_Warrior: Naja, kleine Teams sind ja net umsonst kleine Teams. Warum sollte ein großes Team mit einem kleinen teilen und womöglich so auch den Erfolg teilen?


Das Problem ist einfach, dass es zu wenig Überholmanöver gibt, der Rest ist Wurst. Dagegen wurde zwar nun was getan mit KERS und neuen Heckflügel aber mal schauen wie die Teams das vllt. austricksen können.
Allerdings sind auch manche Strecken schuld. Monte Carlo gehört für mich sowas von abgeschafft. Mag zwar für den Fahrer ne schwere Strecke sein, aber 0 Überholmannöver. Nur wenns regnet wirds lustig aber dann schreien alle: "Is zu gefährlich..."

Ich wär mal für ne Strecke, die an einem oder zwei Punkte in zwei Richtungen führt. Also beim Überholmanöver könnte man einfach statt links rechts fahren, einen anderen weg. Und die Strecke wird auf einer langen Geraden, die allerdings für paar Meter noch durch eine Mittelplanke getrennt wird damit die Fahrer nich direkt in den anderen reinrauschen sondern erst sehen wo der andere ist. ^^
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05.12.2008 01:41 Uhr von Bleifuss88
 
+2 | -0
 
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Dicker Fehler in der News: Das Medaillensystem ist für 2009 gar nciht eingeführt; Ecclestone will es lediglich für 2009 einführen. Außerdem wird in der Quelle das Medaillensystem überhaupt nicht erwähnt. Schande über den Newschecker, der eine Newxmit so einem Bock durchgehen lässt. Von mir wurden News wegen weitaus geringerer Gründe schon gesperrt.

Ich denke, das Thema Medaillensystem wird bis zum Saisonauftakt 2009 genauso vom Tisch sein wie der Einheitsmotor. Auch Bernie muss einsehen, dass man gewisse Dinge einfach nicht einführen kann. Auch der Vorschlag von Timmer wird so nicht durchführbar sein; das hier ist Formel 1 und nicht Need for Speed. Außerdem würde so auf einer Geraden der Überholfaktor Nr.1 - der windschatten zunichte gemacht.

Was die Regeländerungen angeht hab ich ja schonmal meinen Kommentar geschrieben: Der Pilot wird vom Fahrer zum fahrenden Systemmanager, der sich um den richtig getimten Einsatz von KERS und die Fronflügeleinstellungen kümmern muss. Im Kampfjet wurde diese Entwicklung zum ersten mal vollzogen, in abgewandelter Form hält sie nun im Motorsport Einzug. In Sachen Ästhetik finde ich die bisherigen Interimsmodell nicht so schlimm wie die meisten; ich denke nach der Hälfte der Saison kräht kein Hahn mehr danach. Schließlich haben wir ja auch an Hirschgeweihe, Dumbo-Ohren und Haifischflossen gewöhnt.

Was die Kosten angeht: Hier sind die teams gefragt. Es kann doch nicht angehen, dass Toyota hier im Jahr 400 Millionen Euro verbrät. Klar versucht ide FIA einzuschreiten. Was machen die? Standardisierungsmaßnahmen. Was passiert? Als der Motor eingefroren wurde haben die teams nicht etwa die Budgets gekürzt, nein, das geld wanderte einfach in die Aerodynamik. Hier sind die Teams selber gefragt! Die müssen einen Weg finden, pro Jahr vielleicht mit 100 Millionen auszukommen. Das ganze müsste auf Vertrauensbasis geschehen. Nur ich sehe das so kommen: Wenn dann ein Team in Rückstand gerät, investiert es wieder mehr. Und dann müssen die anderen nachziehen. Dann kommt die FIa wieder mit einem neuen Standardteil, das eigentlich keiner will, und die Werke nehmen das Geld und stecken es in eine andere Entwicklungsabteilung. Eine Budgetobergrenze muss unbedingt im nächsten Concorde-Agreement - falls es denn jemals kommen wird - verankert werden. Sonst steht die F1 demnächst nur noch mit den 7 Werksteams da, und selbst bei denen ist nicht alles sicher.

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