04.12.08 13:22 Uhr
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Forschung: Tumore haben unerwartet viele Krebsstammzellen

In einem Tumor sind nicht alle Krebszellen in der Lage, sich uneingeschränkt zu teilen und Metastasen zu entwickeln, lediglich Krebsstammzellen zählen dazu. Bislang hatte man angenommen, dass nur der kleinste Teil der Tumorzellen diese Fähigkeit aufweist.

Amerikanische Wissenschaftler haben nun in Experimenten bei Mäusen nachgewiesen, dass etwa 25 Prozent der Melanom-Zellen in der Lage sind, sich zu Tumoren zu entwickeln. Um festzustellen, welche Zellen des Tumors neue Tumore entwickeln können, injizierte man immungeschwächten Mäuse verschiedene Tumor-Zelltypen.

Das sollte bei der Krebstherapie berücksichtigt werden, da die Medikamente auf alle unterschiedlichen Tumor-Zelltypen ausgerichtet sein müssten, um das Nachwachsen des Krebses zu unterbinden. Jetzt muss noch geklärt werden, ob die Ergebnisse nur auf Melanome anzuwenden sind oder für alle Tumorarten.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Forschung, Tumor
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2008 13:19 Uhr von Corazon
 
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Schon wieder ein kleiner Erfolg in der Krebsforschung. Wird nur mal Zeit, dass es endlich auch mal Meldungen gibt, dass die Experimente am MENSCHEN Erfolg hatten
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04.12.2008 15:32 Uhr von moki86
 
+3 | -1
 
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@Corazon: Der Plural von "Tumor" lautet "Tumoren"!

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