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Kenia: Über 300 Mädchen flüchten, um Zwangsbeschneidung zu entgehen

In Kenia haben über 300 Mädchen die Flucht ergriffen, um einer Zwangsbeschneidung zu entgehen. Dabei suchten sie Zuflucht in Kirchen und Kliniken. Die Mädchen werden jetzt von Beamten betreut.

Im letzten Monat des Jahres ist der Initiationsritus für Mädchen bei den Massai Tradition. Ihm Rahmen des Ritus werden die Mädchen beschnitten, um so zu demonstrieren, dass sie jetzt erwachsen sind.

Die Gesundheit und die Psyche der Mädchen nimmt großen Schaden, da bei diesem Ritual die Geschlechtsorgane der Mädchen verstümmelt werden.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, 300, Zwang, Kenia
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2008 13:04 Uhr von ***Dolly***
 
+9 | -4
 
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- ohne kommentar -
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04.12.2008 13:07 Uhr von MetalTribal
 
+18 | -1
 
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Das ist mit einer der grausamsten und schlimmsten Dinge die dort passieren. So etwas sollte geächtet und streng kontrolliert werden, das dies nicht mehr praktizierbar ist.
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04.12.2008 13:21 Uhr von vmaxxer
 
+14 | -1
 
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glück gehabt: Hoffen wir das sie damit durchkommen und nicht doch noch verstümmelt werden.
*daumendrück*
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04.12.2008 13:29 Uhr von mily
 
+14 | -2
 
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ich finde es gut, dass diese mädchen den mut aufbringen zu fliehen!
das muss ja mit sich ziehen, dass sie ihre familien bzw stämme verlassen.. wohl ohne rückkehr.

mutig!
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04.12.2008 13:43 Uhr von idomsa
 
+6 | -1
 
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Für was leisten: wir Entwicklungshilfe, für was frage ich mich. Hier noch ein paar Fakten über die Beschneidungsarten. Es ist zum Kotzen.


Typ I: Teilweises oder vollständiges Entfernen des äußerlich sichtbaren Teils der Klitoris und/oder der Klitorisvorhaut (Klitoridektomie).

Typ II: Teilweises oder vollständiges Entfernen des äußerlich sichtbaren Teils der Klitoris und der kleinen Schamlippen mit oder ohne Beschneidung der großen Schamlippen (Exzision).

Typ III: Verengung der Vaginalöffnung mit Bildung eines deckenden Verschlusses, indem die kleinen und/oder die großen Schamlippen beschnitten und zusammengefügt werden, mit oder ohne Entfernung des äußerlich sichtbaren Teils der Klitoris (Infibulation).

Typ IV: In dieser Kategorie werden alle Praktiken erfasst, die sich nicht einer der anderen drei Kategorien zuordnen lassen. Die WHO nennt beispielhaft das Einstechen, Durchbohren, Einschneiden (Introzision), Abschaben sowie die Kauterisation weiblichen Genitalgewebes.
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04.12.2008 14:06 Uhr von ConnySan
 
+6 | -2
 
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zusatz zu idomsa: die beschneidungen werden bei den Mädchen noch rostigen werkzeugen teilweise gemacht.
bedeutet das es danach auch noch eine hohe sterbe rate gibt.
Junge frauen die dan in die industrieländer kommen sind traumatisiert und freuen sich dann, wenn ihnen Fachärzte einen Teil der zerstümelung wieder herstellen können, damit sie wieder Lebensmut erhalten.

Wundert mich eh, das es dieses Rutal noch gibt.
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04.12.2008 14:06 Uhr von Tinnu
 
+8 | -1
 
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@ dr troy: dein wunsch kommt zu spät. die mädchen werden vün ihren beschnittenen müttern zu den beschnittenen frauen gebracht, die die mädchen beschneiden.
da kannst du nichts mehr holen.

das problem liegt in den köpfen der menschen, das eine unbeschnittene frau keinen mann abbekommt. tradition halt.

um so mutiger für die mädchen/kinder, sich davon loszusagen udn zu gehen. alle achtung, denen gehört geholfen!!! die machen hoffnung.
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04.12.2008 14:21 Uhr von Over9000
 
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04.12.2008 14:26 Uhr von Sorriso
 
+4 | -2
 
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@over9000: Ganz dummer Kommentar und bei diesem ernsten Thema tatsächlich völlig fehl am Platz!

Da hilft auch das Zwinkerauge wenig...
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04.12.2008 14:40 Uhr von Over9000
 
+2 | -9
 
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Aha? Du hast das nicht zu entscheiden.

Nur, weil ich kein Mitleid mit denen habe? Muss mir JEDER Mensch Leid tun, dem was schlimmes passiert?

Scheinheiliger Wicht du
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04.12.2008 14:47 Uhr von idomsa
 
+1 | -0
 
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Weiss zwar: nicht mehr, ob das die Massai waren, ist aber auch egal, war auf jeden Fall in Afrika.

War eine Reportage auf ARD. Da wurden die kleinen Jungs beschnitten, übrigens auch mit rostigen Messern. Das ganze mit einem kräftigen Schnitt und dazu gab es zwei Holzstöckchen. Eines zum reinbeissen, das zweite für die durchschnittene Vorhaut. Die Haut wurde nach vorne gezogen und um das Stöckchen gedreht, bzw. das Stöckchen um die Vorhaut.

Das ist eine verdammte Sauerei und sonst nichts. Oder will hier das wirklich jemand als Tradition oder Ritus betiteln?
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04.12.2008 14:58 Uhr von anilingus
 
+1 | -1
 
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kommt nicht der obama von irgendwie dort? soll der mal da was regeln !
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04.12.2008 14:59 Uhr von mily
 
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Ober9000: was hat denn die tatsache, dass man tatsächlich nicht alles bemitleiden muss damit zu tun, dass dumme kommentare fehl am platz sind?
;-)
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04.12.2008 18:21 Uhr von Katja72
 
+1 | -0
 
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aua: also ich hab mal nen bericht im fersehn über sowas gesehn.die kleinen mädchen taten mir so leid,die haben bitterlich geweint und nach ihrer mama gerufen und die meinte nur sie solle sich nicht anstellen,das kind war zwischen 6-7 j.ich hab mitgeheult und gebetet das das irgenann mal aufhört.ich drücke den mädchen alle daumen die ich hab,das sie es schaffen
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04.12.2008 20:12 Uhr von Yuggoth
 
+2 | -0
 
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Es geht einzig und alleine darum den Frauen die Lust am Sex zu nehmen und mit diesen barbarischen Methoden ist man auf dem besten Wege dahin, wer diese Art von "Beschneidung" mit rostigen Messern oder Glasscherben überlebt hat Zeitlebens Schmerzen beim Sex und Gebähren und das ist eine der grossen Sauereien unserer Zeit auch wenn sie im "unzivilisierten" Afrika stattfinden.
Ich könnte heulen wenn ich das lese.

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