04.12.08 10:22 Uhr
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In den USA wächst der Ansturm auf Lebensmittelmarken

Die Anzahl der US-Bürger, die auf Lebensmittelmarken angewiesen sind, ist in diesem Jahr so hoch wie niemals zuvor. Die Anträge hierfür betrugen im September mehr als 31,5 Millionen. Damit ist dieser Wert noch höher als der von November 2005, als viele Opfer von Hurrikans wurden und so Unterstützung bekamen.

Nach Auswertung der vorliegenden Werte kommt man zu dem Schluss, dass circa jeder zehnte US-Einwohner durch staatliche Hilfe Lebensmittel bezieht. Wenn man den Vergleich in Relation zum Vorjahresmonat zieht, so ist die Anzahl der bedürftigen Personen sogar um 17 Prozent gestiegen.

Dies wiederum bedeutet, hier ist ein Stand erreicht, der fast dem Rekordjahr 1994 ähnelt. Damals bezogen 10,5 Prozent der US-Bürger Lebensmittelkarten. Der Grund dürfte die Finanzkrise und eine Rezession sein. Landesweit werden Jobs gestrichen. Man erwartet einen weiteren Anstieg der Bedürftigen.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Leben, Lebensmittel, Ansturm
Quelle: www.n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2008 10:47 Uhr von NoGo
 
+0 | -0
 
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Einwohner in Zahlen: Bei 304.482.526 (stand 1. Juli 2008 aus: Wikipedia) Einwohnern entsprechen 10,5% 31.970.665 EW. Da die Einwohnerzahl der USA seit 94 einiges gewachsen sein dürfte, sind es rein zahlenmäßig wohl schon mehr Hilfeempfänger als damals, aber auch der prozentuale Wert wird über kurz oder lang dieses Niveau erreichen, die Krise hat schließlich erst begonnen.
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04.12.2008 11:20 Uhr von phil_85
 
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So langsam glaube ich: dass das Kreditkartensystem auch bald zusammenbricht, wenn die mit ihren 4-x Kreditkarten nichtmal mehr Nahrung kaufen können.

Dort hat ja jeder 4 Kreditkarten minimum...2 zum einkaufen und 2 zum decken der ersten...
Leben alle nur auf Pump und wenn das komplett zusammenbricht, haben wir ein verdammt dickes Problem.

In Deutschland wird es nicht ganz so weit kommen, da hier weniger mit geliehenem Geld gelebt wird, sondern meist nur das ausgegeben wird, was man auch besitzt.
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04.12.2008 11:22 Uhr von phil_85
 
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Da fällt mir noch was ein: Bush hat doch eine Division oder was auch immer seines Army für den Kampf gegen Aufständische ausbilden lassen und bereits in den USA stationiert. Wenn das so weitergeht mit dem Verlust der Häuser, die Obdachlosenzahlen also weiter steigen und damit auch die Arbeitslosen (wer will schon einen Obdachlosen beschäftigen? Und Kündigungsschutz gibt´s keinen), dann wird es früher oder später zu Unruhen kommen.
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04.12.2008 12:25 Uhr von Getirnhumor
 
+6 | -0
 
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@Autor: Ich glaube, der Amerikanische Traum ist schon lange Zeit nur noch ein Schatten seiner selbst. Dazu verweise ich mal auf Jeremy Rifkin - Der Europaeische Traum.
Was da passiert, passiert schon weltweit seit ca. 200 Jahren - vor 1945 auch in Deutschland. Das ist auch nichts Neues, was nur mit dem Kapitalismus einhergeht, sondern hat sich auch in aelteren Gesellschaftsformen ereignet.

Die Folgen sind absehbar... Ich warte eigentlich nur auf den Bankrott von Ford und/oder GM - dann bricht da drueben die Hoelle los. Darum schickt man die Leute in den Krieg - wer nicht daheim ist, geht nicht auf die Strasse. Und die Oeffentlichkeit ist erstmal damit beschaeftigt, das zu verfolgen. Aber irgendwann taugt die beste Ablenkung nichts mehr und diesem Punkt naehern wir uns gerade unaufhaltsam.
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04.12.2008 12:37 Uhr von maki
 
+4 | -2
 
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Arme Amis. *tröst*: Keine bösen Kommies mehr da, denen man das in die Schuhe schieben könnte. *streichel*

Aber he - solange die das geil finden... :-D
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04.12.2008 12:52 Uhr von usambara
 
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vom Millionär zum Tellerwäscher- die gute Seite der globalisierten Finanzkrise...
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04.12.2008 13:53 Uhr von huschhusch
 
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nach meiner Schlußfolgerung: ist das auch der Hintergedanke der NWO-Leute:
wer an Hunger oder Seuchen stribt, muss nicht mehr durchgefüttert werden.
(NICHT meine Meinung sondern die der Schurken!!!)
Man lässt die 4 apokalyptischen Reiter absichtlich auch ins eigene Land. Deshalb kann man auch nach wie vor noch Schusswaffen dort kaufen. Wenn sich die Leute aus Angst und durch drogenvernebelten Verstand selbst erschießen, braucht man sie schon nicht mehr ...
Diese Denkweise ist schon pervers; aber daß es soviele gibt, die das gemeinsam denken, ist erschreckend für mich.
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04.12.2008 16:14 Uhr von ZTUC
 
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amerikansicher Traum: Der amerikanische Traum besagt, dass es die Besten von unten nach oben schaffen und nicht alle.

Lebensmittelmarken sollte man vielleicht auch in D einführen. Dann hört vielleicht das Gemecker auf, dass man sich vom ALG-II angeblich nix zu Essen kaufen kann.
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04.12.2008 17:03 Uhr von :raven:
 
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Angeblich werden in der Bundesdruckerei seit Monaten Bezugsmarken gedruckt.
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06.12.2008 14:36 Uhr von marshaus
 
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der amerikanische alptraum hat begonnen und sie werden nich die einzigen bleiben die daran zerbrechen werden

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