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83 Prozent mehr Fahrfehler trotz Freisprechanlage

In einer Studie haben Forscher der Universitäten von Warwick und Harvard festgestellt, dass auch das Telefonieren über die Freisprechanlage die Verkehrssicherheit gefährdet. Der Reaktionstest wurde mit den Probanden an Computerschirmen durchgeführt.

So würde sich die Reaktionszeit beim Telefonieren um etwa 0,2 Sekunden erhöhen, was bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h sechs Meter ausmachen würde. Musste beim Gespräch aber auch noch eine schwierige Frage beantwortet werden, erhöhte sich die Reaktionszeit sogar auf 0,5 Sekunden.

Auch die Fahrfehler-Quote beim Telefonieren liegt im Vergleich zum Nichttelefonieren um 83 Prozent höher. Zu keiner Beeinträchtigung kam es hingegen, wenn der Fahrer einem Hörbuch seine Aufmerksamkeit widmete oder Vokabeln nachsprach.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent
Quelle: www.freenet.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2008 08:56 Uhr von Corazon
 
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Das merkt man selber auch täglich im Straßenverkehr, dass die Leute beim Telefonieren abgelenkt sind.
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04.12.2008 09:53 Uhr von Fireproof999
 
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Beifahrer: ich frag mich aber wo da der unterschied zum sprechen mit dem beifahrer ist?!?
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04.12.2008 10:02 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@Fireproof999: In meinen Augen besteht der einzige Unterschied darin, dass du keine Nummer wählen oder einen Knopf zum Annehmen des Gesprächs bedienen musst. Aktuelle Headsets sind so komfortabel, dass man mit dem "Knopf-im-Ohr" nicht großartig den Kopf zum Mikro halten muss.

Und was das Wählen oder Annehmen angeht... Viele Handies haben einen Nummernspeicher, bei dem man einige Nummern per Sprachsteuerung wählen kann. Das konnte mein Nokia 3330 schon damals recht gut. Und jedes Headset hat in der Regel einen Knopf, mit dem man Gespräche mit quasi der gleichen Bewegung annehmen kann (oder auch die Wahlwiederholung), als würde man sich am Ohr kratzen. Und um dem ganzen noch einen obendrauf zu setzen: aktuelle Handies brauchen ncihtmal ein Headset. Die integrierte Freisprechanlage reicht mittlerweile oft schon aus. Ob das Handy nun in einer Halterung am Amaturenbrett steckt, oder einfach nur in der Mittelkonsole oder auf dem Beifahrersitz liegt, ist zumindest bei meinem Handy relativ wurst. Und das ist dann wirklich wie mit dem Beifahrer quaken. Und ob ich nun einen Sender am Radio einstelle, oder per Kurzwahltaste eine Nummer wähle, das ist doch nun wirklich gehupft wie gesprungen.
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04.12.2008 10:05 Uhr von dgtell
 
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nich mehr lang: und dann werden Beifahrer oder das sprechen mit ihnen verboten...
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04.12.2008 10:20 Uhr von pentam
 
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Multitasking: Ist halt die Frage in wie weit man multitaskingfähig ist und ob man seine Aufmerksamkeit mehr der Straße widmet und dafür lieber gelegentlich noch mal nachfragt, weil man die Frage nicht ganz mitbekommen hat, oder ob man in erster Linie telefoniert und nebenbei Auto fährt...
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04.12.2008 12:02 Uhr von Python44
 
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Die Schweden: haben das schon vor einiger Zeit bemerkt, darum ist bei ihnen als eins der ganz wenigen Länder keine Freisprecheinrichtung vorgeschrieben. Die Ablenkung kommt durch´s Telefongespräch und nicht von der Hand am Telefon.

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