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Gericht muss entscheiden, ob Eltern und Schüler Lehrern Noten geben können

In Bayern muss die Justiz über eine Klage richten, bei der sich eine Lehrerin dagegen wehrt, dass ihre Arbeit von der Elternschaft und der Schulklasse bewertet werden kann.

Nachdem ein Schüler in Französisch nur noch schlechte Noten nach Hause gebracht hatte und eine Überprüfung ergab, seine Leistung in dem Fach sei befriedigend, befragte dessen Mutter die Eltern der Mitschüler nach deren Eindruck über die Pädagogin.

Die erhaltenen Antworten warfen kein gutes Licht auf die Lehrerin. Diese klagt jetzt auf Unterlassung solcher Befragungen, die ihre pädagogischen Fähigkeiten bewerten. Das Gericht will über den Fall bis Januar entschieden haben.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Schüler, Eltern, Lehrer, Note
Quelle: www.sueddeutsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2008 09:38 Uhr von TDS
 
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Schon längst überfällig! Lehrer bewerten teilweise sehr subjektiv. Haben Sie einen schlechten Tag erwischt leidet der Schüler drunter. Und dann sind sie noch strikt gegen eine Bewertung seitens der Schüler und Eltern. In dem Fall würde ich die Klage abweisen. Wenn auch andere Eltern so etwas berichten dann hat die gute Frau etwas gegen diesen Schüler. Das darf nicht sein!
Schade das viele (auch ich) zu lange raus sind aus der Schule :-(
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04.12.2008 09:48 Uhr von Illiana
 
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wenn ich so an meine Schluzeit denke, waren einige Lehrer (zum Glück nicht die masse) nicht bes. objektiv.
Was mich auch sehr gestört hat, war dass z.B. unser Mathelehrer ca. 25-30 min. immer zu spät kam (ok, soooo schlimm fanden wir das damals auch nicht ;) ) und dann um 10-15 mind. den Unterricht überzog.
Oder ein anderer, der 5-6 mal in der Stunde für ca. 2 min. verschwand um seinem kleinen Alkoholproblem nachzugehen.
Solche Lehrer haben an einer Schule nicht verloren, aber rausgeschmissen werden sie nicht.
Das einzige mal, von dem ich weiß, dass ein Lehrer mal wg. seinem Verhalten von der Schule flog, ist als er vom Gymnasium flog, weil er was mit einer Schülerin hatte. Aber: er durfte weiterhin unterrichten, nur war es jetzt in einer Schule, in der seiner Frau arbeitete ^^
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04.12.2008 10:11 Uhr von Il_Ducatista
 
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wer: wer kommt denn als über 20 jähriger immer noch auf die Idee, Lehrer zu werden? sleber schuld.
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04.12.2008 10:16 Uhr von DukeNukem666
 
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Um gute Bildung in Deutschland zu Garantieren müssen die Lehrer bewertet werden. Bildung ist die einzige Chance für Deutschlands Zukunft. Und es gibt einfach zu viele Inkompetente Lehrer!
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04.12.2008 10:23 Uhr von elknipso
 
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@Il_Ducatista: Ich würde es sicher auch nicht mehr machen bei dem teilweise wirklichen asozialen Abschaum (sorry aber anders kann man das nicht mehr sagen) der in den Klassen sitzt.

Aber zum Glück gibt es noch welche, und zum Glück auch welche mit einer hohen Motivation die nicht so schnell aufgeben.
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04.12.2008 11:50 Uhr von oneWhiteStripe
 
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bewertung? durch schüler? oder Eltern?

mag vorteile haben. aber wir wissen hier alle...es wir schamlos benutzt werden um die lehrer zu zwingen gute noten zu vergeben. wo bitte hilft das der bildung an sich?

lehrer brauchen keine überwachung..sie brauchen eine ausbildung die über das fachliche hinausgeht. also auch das wissen wie man mit kindern/jungen erwachsenen umgehen muss.

aber schaut euch viele der heutigen eltern und schüler an.

der sohn oder die tochter sind kleine engel. der lehrer der böse antichrist! so einfach ist es einfach nicht.

lehrer sollen heute auch noch die erziehung, teils auch die moralische grundausstattung für schüler, übernehmen? wie soll das funktionieren.

so wars früher:

ich bekomme nen rüffel vom lehrer. evtl nen verweis. aus guten grund (gibt ausnahmen, klar). dann komm ich heim. was passiert. ich muss mich vor meinen eltern rechtfertigen warum das nun so passiert ist. also ich habe eventuell konsequenzen zu erwarten. der lehrer hat autorität. die eltern geben was auf das urteil des lehrers (wurde auch früher teilweise hinterfragt)

aber heute kriegt der lehrer dann ne einlauf durch die eltern. da das ja so ungerecht wäre. mobbing. etc. ein studienkollege der jetzt lehrer an einem gymnasium ist hat eine anzeige wegen mobbings am hals. und er ist keiner der schüler in "die pfanne haut". nur das problem ist der rabauke (6te klasse) hat KEINERLEI manieren oder anstand. macht keine hausaufgaben (dafür bekamen die eltern jetzt nen brief von der schule) und duzt jeden. also respekt gleich null.

jetzt frag ich euch...was macht mehr sinn?

@ill duce: *lol* was für ein sinnfreier kommentar!
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04.12.2008 11:55 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@duke: fast...

"Um gute Bildung in Deutschland zu Garantieren müssen die Lehrer bewertet werden. Bildung ist die einzige Chance für Deutschlands Zukunft. Und es gibt einfach zu viele Inkompetente Lehrer!"

und was soll die bewertung bringen? soll der salär daran angepasst werden? also kriegen alle bessere noten? weil der lehrer die schüler und eltern fürchten muss?

macht das echt sinn?

wegen der inkompetenz. teilweise stimm ich dir zu. die frage ist auch: wie kann es sein, dass didaktik und pädagoik einen EXTREM kleinen teil des studiums ausmacht? und z.t nichtmal pflicht sind.

das ist das problem. ausserdem bevor es wieder heißt "die ganzen beamten"...schaut mal wieviele lehrer noch ver-beamtet werden...zeitverträge sind gang und gäbe...und fragt nicht was die verdienen.

ich hab das studium. aber im ernst. ich könnte es mir nicht leisten als lehrer zu arbeiten. nicht so wie ich es machen wollen würde. mit einsatz für die schüler. und mit meiner fächer-kombination wäre es auch nichts mit "die arbeiten eh nur halbtags"...wer sowas behauptet hat aber leider sowieso keine ahnung wie der lehreralltag aussehen kann. (ausser man hat sport/sozialkunde^^

also bitte hier nicht polemisieren!

danke euch! :)
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04.12.2008 13:14 Uhr von LaterDays
 
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EIN Schritt in die richtige Richtung: Ich denke viele kennen all diese Probleme, als Elternteil ist man zu lange Raus, als Schüler will man seine eigene Haut retten und als Lehrer, will man seinen Job bei einer bestimmten Schule nicht verlieren.
Jedoch ist es so wie es z.Z. in Deutschland läuft nicht unbedingt tragbar. Lehrer sollten meiner Meinung nach nicht Verbeamtet werden, sondern Verträge bekommen, mit einem einmal Gehalt, wie es in vielen anderen Ländern auch der Fall ist. Denn schlechte Lehrer werden weiter gereicht und können nicht entlassen werden (fast nicht). Ich habe so manchen schlechten Lehrer erlebt, der seine Kompetenzen bei weitem überschritten hat !
Das einfach nur mal dazu weil WhiteStripe, ein wenig übergreifender geschrieben hat.

Noten selber, wie z.B. gibt der Lehrer schlechte noten, sind nicht unbedingt gut. Jedoch kann man auch adäquatere Noten geben als Beispiel: Pünktlichkeit, Überziehen, Verständnis des Unterrichts durch den Schüler, Behandlung...

Ich finde es nicht gut wie sich die Lehrer und auch viele Schüler verhalten, jedoch brauch man langsam mal eine gute Lösung und nicht eine solche Schnapsidee, wie das erziehen durch den Lehrer, wie FRÜHER. Die Engländer haben mein ich auch wieder den Stock als Besserungsmittel eingeführt, in was für einer Welt leben wir dann eig. ...
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04.12.2008 13:23 Uhr von oneWhiteStripe
 
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nudeldicke: qualitätsmanagement? da hast du sicher recht. aber ehrlich, müssen wir diese pseudo-techniken selbst in der bildung einsetzen. was ich bisher bei den firmen in denen ich gearbeitet habe (nicht gerade kleine unternehmen...) gesehen hab war:

der ansatz ist toll. die umsetzung furchtbar. "wirtschaftsansätze" haben in der bildung nichts verloren.

natürlich darf das rating nicht durch die eltern passieren! oder gar die schüler!

mal ein denkansatz, wenn du dich darauf einlassen willst:

wer beurteilt die beurteiler? warum nicht einfach bessere ausbildung für lehrer? was wäre daran falsch? eine überprüfung findet übrigens statt. ich würde hier lieber mit leuten diskutieren die wissen wie genau das studium eines lehrers abläuft - inklusive der referendariatszeit und der damit verbundenen prüfungen und ratings....

qualitätmanagement, QA, alles das hatten wir schon. wir haben es nur anders genannt. aber natürlich müssen wir ja jetzt die unsäglich dummen amerikanischen "evaluationsprozesse" 1:1 übernehmen.

denn bei den amis klappt das ja so wunderbar...

zertifizierungen? *LAUTLACH*

no offense, nudeldicke, aber zertifizierungen sind in der theorie nett...aber in der praxis ein WITZ!

*lol* ich sag nur Kaizen/LeanManagement und SixSigma am besten in der schule einführen...

*kopfschüttel*

immerhin produzieren wir dann in den bildungsanstalten noch mehr dampfplauderer die jetzt schon unsere wirtschaft lähmen...mikromanagement und der versuch alles in SOPs zu pressen...an lächerlichkeit nicht zu überbieten

(SOP=StandardOperationProcedure)

kein angriff auf dich, bin auch niemand der sich gegen innovationen sträubt, glaub mir..aber um jeden preis zwei system zu kombinieren die NICHTS miteinander zu tun haben...ist fahrlässig..

wirtschaft: gewinnmaximierung als ziel
Schule: möglichst viele leute möglichst schnell und "effizient" durch die bildungswege zu jagen? ich sag jetzt mal einfach so...G8

*lach*
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04.12.2008 13:28 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@laterdays: realitycheck :)

"Lehrer sollten meiner Meinung nach nicht Verbeamtet werden, sondern Verträge bekommen, mit einem einmal Gehalt, wie es in vielen anderen Ländern auch der Fall ist."

mach dich mal kundig. genau DAS ist eines der probleme....aber ich rede hier anscheinend nur mit leuten die nur schlechte lehrer hatten. und bei denen auch nur die lehrer schuld waren an schlechten noten!

genau DESHALB darf es keine bewertung geben! si simple...
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04.12.2008 13:53 Uhr von oneWhiteStripe
 
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ohooo: bin ich wohl nicht up to date :)

jaja, der irrsinn der zeitgemäßheit!

ne klar, wir müssen jetzt jedes indiviuum einbinden. machen wir ja auch ausserhalb der schule. deshalb läuft auch alles so gut...

"weisserstreifen"

bitte nicht übersetzen. das ist ne band. also ist deine übersetzung etwas unpassend. danke :)

und natürlich muss man immer mit der zeit gehen. es wird ja immer alles besser und klüger gemacht, gell :)

zertifizierung in der schule. cool, dann können wir sagen wir haben Schulen mit dem und dem zertifikat...und was verbessert es dann de facto.

aber entschuldige, ich hab, wie du ja schon erwähnt hast, keine ahnung..

du bist wohl auch studierter lehrer der nach dem studium meinte: mit mir nicht. nicht zu diesen konditionen...

na dann...

oder erzählst du mir das etwa einfach so. ohne bezug zum lehrberuf an sich?
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04.12.2008 14:08 Uhr von oneWhiteStripe
 
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sorry,...selbstredend :))
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04.12.2008 14:10 Uhr von Getirnhumor
 
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Es gibt leider: keinen Respekt mehr fuer Lehrer. Den gab es zu meinen Schulzeiten und darum war die Qualitaet des Unterrichts wesentlich besser. Denn letztendlich leidet ja auch der Lehrer darunter, wie seine "Kunden" seinem Produkt gegenueber eingestellt sind. Und wenn sich ein Lehrer staendig gegen seine Schuelerchen behaupten muss, kann er nicht mehr unterrichten.

Dass sich sowas auf die Einstellung auswirkt und sich in sehr subjektiven Bewertungen niederschlaegt, ist in meinen Augen kein Wunder.

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