03.12.08 17:53 Uhr
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Abkommen: 100 Länder sprechen sich gegen den Einsatz von Streubomben aus

Heute wurde ein neuer Vertrag in Oslo von 100 Nationen unterzeichnet. Dieser verbietet den Einsatz und Handel mit und von Streubomben.

Dies ist ein großer Schritt für die Rüstungskontrolle, da Streubomben meist auch noch nach langer Zeit explodieren und dadurch Menschen zu Tode kommen.

Unterzeichnet wurde der Vertrag unter anderem von Kanada und Australien. Die USA, Russland und China unterschrieben das Abkommen nicht.


WebReporter: ben174
Rubrik:   Politik
Schlagworte: 100, Land, Einsatz, Abkommen
Quelle: www.daily4you.eu

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2008 17:35 Uhr von ben174
 
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War mal wieder klar das die 3 Staaten eine so schreckliche Waffe weiter unterstützen.

MFG
Ben174
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03.12.2008 17:58 Uhr von Streichholzmann
 
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na klar die drei länder die solche waffen benutzen unterzeichnen sowas nicht... das söllte nich auf freiwilliger basis geschehen sondern vorgeschrieben werden!
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03.12.2008 18:07 Uhr von arabicgirl
 
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lol: war ja klar das die nicht unterschreiben
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03.12.2008 18:55 Uhr von casus_187
 
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mageres abkommen: Deutschland gehört zu den 14 Staaten, die seit den 50er Jahren Streumunition im großen Stil exportieren.
Ich hoffe die Regierung unterschreibt auch den Vertrag zur Nichtverbreitung.

Ausser USA, Russland und China blieben Indien, Pakistan und Israel dem Abkommen fern. Leider sind das genau die Länder, die diese abscheulichen Tötungs- und Verkrüppelungs-Waffen auch einsetzen. Dadurch ist der Erfolg des ABkommens eher marginal zu werten.

Israel setzte zuletzt 2006 im Libanonkrieg Streumbomben in großen Mengen ein. 90% davon in den 3 Tagen vor der Inkraftretung der UN-Resolution 1701.
Das hatte damals selbst der israeltreuen Bush-Regierung einen empörenden Huster entlockt.
http://www.spiegel.de/...

Israel ist im Besitz sämtlicher Koordinaten von Abwurforten der Streubomben, weigerte sich allerdings diese heruaszugeben.

Wikipedia schreibt hierzu:
-------------------
"Die israelische Armee gab bekannt, für die Minenräumung Karten mit den Abwurforten der Bomben zur Verfügung gestellt zu haben. Chris Clark, der Koordinator des UNO-Entminungsprogrammes, bezeichnete die Karten als unbrauchbar, da es sich lediglich um Satellitenkarten mit handschriftlichen vagen Markierungen handele. Wie dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel auf Anfrage durch einen hohen israelischen Regierungsbeamten bestätigt wurde, verfüge Israel über Karten mit den genauen Bomben-Zielkoordinaten, halte diese aber aus Geheimhaltungsgründen zurück.
....
Bis zum 19. Dezember 2006 verzeichnete MACCSL 26 Tote und 162 Verletzte durch Blindgänger von Streumunition im Südlibanon – darunter 22 Kinder unter 12 Jahren.
...
Die israelischen Streubombeneinsätze im Libanon, die nach einer Behauptung von Jan Egeland zu 90 Prozent erst während der letzten drei Tage der Luftangriffe kurz vor Inkrafttreten der UN-Resolution 1701 durchgeführt worden sein sollen, haben bei verschiedenen Vertretern und Organisationen der UN und bei Menschenrechtsorganisationen Kritik hervorgerufen.
...
Menschenrechtsgruppen und die Vereinten Nationen schätzen, dass während des 34-tägigen Kampfes etwa vier Millionen Bomblets gestreut worden sind, >>von denen eine Million noch nicht explodiert sind<<. Sprecher der israelischen Regierung und Armee haben die Kritik zurückgewiesen und erklärt, Waffen und Munition im Libanon nur im Einklang mit dem internationalen Recht eingesetzt zu haben."
-------------------

Im Prinzip wurden in fast allen bewaffneten Konflikten der letzten Jahrzehnte Streubomben eingesetzt. Im Irak, Kosovo-Krieg, Afghanistan, Georgien ... das grausamste an der Waffe sind die vorprogrammierten Millionen Blindgänger die wie Spielzeuge aussehen und deshalb oft von Kinden gefunden werden.
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03.12.2008 19:35 Uhr von gungfu
 
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@ Autor: warum schreibst du in deine News nicht, dass Isreal, Indien und Pakistan auch nicht unterschrieben haben. Finde ich sehr wichtig und sollte auch erwähnt werden.

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