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Kongo: Mit Anweisungen per SMS Notamputation durchgeführt

Im vergangenen Oktober wurde ein 16-jähriger Junge bei einer Hilfsstation der Organisation Ärzte ohne Grenzen eingeliefert. Bei dem Jungen war ein Arm fast ganz abgerissen.

Der britische Arzt David Nott sollte den Schwerverletzten operieren. Weil er aber selbst nie so eine Operation durchgeführt hatte, bat er einen Kollegen in London per SMS um Hilfe. Dieser schickte ihm ebenfalls per SMS genaue Anweisungen, wie die Amputation durchzuführen sei.

Bei dieser schweren Operation, ohne die der 16-Jährige nicht überlebt hätte, wurden das Schlüsselbein und das Schulterblatt entfernt. Der Junge hat die Operation gut überstanden und befindet sich auf dem Weg der Besserung.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: SMS, Kongo, Anweisung
Quelle: www.n-tv.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2008 12:48 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
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Irgendwie krass was die zwei da geschafft haben. Nicht auszudenken was geschehen wäre, wenn ein Akku versagt hätte mitten in der OP oder aber andere Komplikationen aufgetreten wären.
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03.12.2008 13:51 Uhr von Rödelhannes
 
+22 | -0
 
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wieso hat: er nicht einfach angerufen??
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03.12.2008 13:57 Uhr von kizzka
 
+12 | -0
 
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Vielleicht wären die Gesprächskosten zu hoch ausgefallen *grins*

Nee im Ernst ein Anruf wäre um einiges unproblematischer gewesen... Da hätte sich sicher einer gefunden der das Handy mit Lautsprecher neben den arzt hält ;-)

Freut mich das der Junge es gut überstanden hat
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03.12.2008 14:02 Uhr von Juliaaan
 
+5 | -2
 
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frage ich mich auch warum er nicht einfach telefoniert. lol naja wayne xD
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03.12.2008 14:07 Uhr von kingoftf
 
+9 | -3
 
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Und: welche Zukunftschancen hat nun ein 16-jähriger armamputierter Junge aus dem Kongo?
Da ist es mit "Arm-ab" und vergessen wohl nicht getan....
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03.12.2008 14:23 Uhr von TremoSepp
 
+3 | -3
 
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dr house: Klingt ja fast wie ne dr.house serie...
wenns nur nicht so traurig wäre, der arme Junge :/
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03.12.2008 14:36 Uhr von AnKost
 
+4 | -1
 
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Er durfte nicht anrufen! In Krankenhäusern ist doch das telefonieren mit dem Handy verboten.

ich versuch mir gerade den SMS-Verkehr vorzustellen:
Arzt1: "Muss amputieren! Was soll ich machen?"
Antwort Arzt 2: " Bündig abschneiden!"
...

Spaß beiseite. Ist schon ne Krasse Geschichte. Gute Besserung dem Patienten.
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03.12.2008 14:43 Uhr von Zahnpasta
 
+4 | -0
 
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arm dran und tot is nich wirklich cooler.
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03.12.2008 19:57 Uhr von GenerX
 
+1 | -0
 
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Arm und Schulter verloren! Echt Glück gehabt, dass die Lunge nichts schlimmes erlitt, dann wäre er kaum zu retten. Bei den spärlichen Mitteln die dort zur Verfügung stehen ist es sowieso bewundernswert dass er auch diese (sehr blutverlierende) Operation überstand. Glück dass ein Gefäßchirurg am Werk war.
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03.12.2008 20:13 Uhr von amexxx
 
+2 | -0
 
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vllt: lag es auch daran das die netzstärke für eine telefonat nicht gereicht hat

eine sms braucht nicht so eine hohe netzstärke um übermittelt zu werden
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04.12.2008 11:43 Uhr von h0nking_antelope
 
+0 | -0
 
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respekt! vllt wird das Mobilfunknetz von den dortigen Rebellen abgehört/gestört oder so und ein Anruf würde die Ärzte Ohne Grenzen in Gefahr bringen. Vllt ist die Verbindung aber auch einfach so schlecht, dass man einfach nichts versteht bei einem Telefonat. SMS sind dagegen ja nur kleine Datenpakete, die durch eine einfache Kodierung ohne Informationsverlust versendet werden kann. naja, das sind so meine Gedanken dazu.
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04.12.2008 14:55 Uhr von supmo
 
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lieber: arm ab als arm dran!

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