03.12.08 13:17 Uhr
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Biegsame Flachbildschirme aus Quantenpunkten

Quantenpunkte aus feinen Halbleiterstrukturen könnten bei der Produktion von Flachbildschirmen eingesetzt werden. Sie haben den Vorteil, dass sie ein viel schärferes Bild ermöglichen und obendrein auch noch 90 Prozent weniger Strom verbrauchen als herkömmliche LCD-Bildschirme.

Da die Quantenpunkte ausreichende Leuchtkraft besitzen, muss man nicht wie beim LCD-Display stromintensive Hintergrundbeleuchtung hinzuschalten. Mittels eines simplen Druckverfahrens könnten die Quantenpunkte auf eine durchsichtige Oberfläche aufgetragen werden.

Da diese sparsamen Quantenpunkt-Displays auch auf flexiblen und biegsamen Materialien erstellt werden können, sind vielseitige Anwendungsmöglichkeiten gegeben. Mit der Serienproduktion könnte bereits 2011 auf den Markt zugegangen werden, so ein Sprecher.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Flach, Flachbild, Flachbildschirm
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2008 12:45 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Das ist ja toll, bin nur mal auf den Preis gespannt. Ich schätze, in ein paar Jahren kann man sich den Bildschirm wie eine Tapete an die Wand kleben.
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03.12.2008 14:14 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+15 | -22
 
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das schöne an solchen news ist das weder 2011 noch 2020 irgendetwas in der art auf dem markt erscheinen wird...

wo sind die von intel grosskotzig angekündigten, ich glaub LCoS, bildschirme?
wo die laser tvs, wo die 3d tvs von grundig?

alles humbug!!!
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03.12.2008 14:14 Uhr von Lil Checker
 
+11 | -2
 
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Tja aber sobald so ein Teil auf den Markt kommt, dann lachen wir uns kaputt über den Preis, aber nicht weil er so billig ist ^^

Die werden sicher ar... teuer -.- auch wenn die Teile bestimmt cool sind UND stromsparend
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03.12.2008 14:15 Uhr von Mr.ICH
 
+9 | -1
 
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wow: Also der geringe Stromverbrauch und die Flexibilität klingen wirklich interessant. Ob sich das auch für Computerbildschirme Anwenden lässt?
In Sachen Schärfe dürfte "schärfer als die Realität" wohl bald Wirklichkeit werden. ;-)
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03.12.2008 14:21 Uhr von DaKarl
 
+5 | -0
 
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hmm: Spannende Sache, aber ob das wirklich schon 2011 marktreif sein wird bezweifle ich noch ein bisschen.
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03.12.2008 14:39 Uhr von zeitgeist
 
+6 | -10
 
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schön bunt: = automatisch auch notwendig und tauglich? Bilder sind eher ein Kann, kein Muss....auch wenns mehr Klicks bringt
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03.12.2008 14:49 Uhr von nQBBE
 
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ob die teile: dann auch wasserfest in ne folie passen? dann könnt man se als duschvorhang nutzen und müsste nie wieder aus der badewanne :D
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03.12.2008 15:07 Uhr von User129
 
+3 | -1
 
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dürfte wohl: das Aus für die OLED-Technik im Displaymarkt bedeuten, wenn diese Technik nicht ebenso gravierende Mängel aufweißt.
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03.12.2008 15:13 Uhr von Hebalo10
 
+1 | -2
 
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Ein Bildschirm: aus Quantenpunkten, sehr interessant, ein LCD-Bildschirm ist demnach aus LCD? Am Schluss der Quelle steht es dann ja richtig, er kann aus flexiblen Materialien hergestellt werden, die Bilder auf diesem Bildschirm werden allerdings mit Quantenpunkten "dargestellt"!
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03.12.2008 15:55 Uhr von phil_85
 
+4 | -1
 
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Eigentlich: nutzt man ja Quantenpunkte für Einzelphotonenemitter und dergleichen. Um da wirklich ordentliche Intensitäten zu erzeugen, braucht man einiges an Quantenpunkten. Außerdem lassen sie sich noch lange nicht drucken.

Die Quantenpunktforschung steckt noch immer in den Kinderschuhen (seit nunmehr über 20 Jahren). Die ersten Produkte mit dieser Technik sind Quantenkryptografiechips, Einzelphotonenemitter und SOA (optische Verstärker). Und alle diese Chips beinhalten deutlich mehr als nen Quantenpunkt. Sie werden selbstorganisiert gewachsen und haben eine verdammt geringe Dichte.

OLEDs sind hier eindeutig weiter fortgeschritten, weitaus früher einsatzbereit und in etwa gleichwertig.
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03.12.2008 15:58 Uhr von phil_85
 
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@Stromverbrauch: 90% ist relativer Müll. Der interne Quantenwirkungsgrad von Quantenpunkten ist zwar ziemlich enorm, doch aufgrund der geringen Dichte, sinkt der externe Wirkungsgrad enorm. Momentan haben Quantenpunktsysteme mit gleicher Leistung etwa den Verbrauch von normalen LEDs.

VCELS und OLEDs sind wohl die naheliegende Alternative. Wenn man die Dichte von Quantenpunkte höher hinkriegt (bzw sie tatsächlich irgendwann mal drucken kann), dann werden sie interessant.
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03.12.2008 16:07 Uhr von Search&Destroy
 
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@Tzvi_Nussbaum: Eine australische Firma baut bereits Laser TVs und wurden auch schon verkauft, leider nicht in Europa.
(Laut hifi-forum.de)
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03.12.2008 18:09 Uhr von LinksGleichRechts
 
+2 | -3
 
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Scheiss LCD: ich bin froh wenn das endlich abgelöst wird von einer Technik die nicht die ganzen Nachteile hat.

Ich hoffe wirklich inständig dass in den nächsten Jahren OLED und/oder Laser Serienreif als zumindest Computer Monitore wird.
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03.12.2008 18:36 Uhr von Knochenmann2.0
 
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@ Corazon: Man muss nicht immer ein Bild einfügen. Wenns scheisse ist, dann ists scheisse^^
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03.12.2008 19:24 Uhr von Sarah0117
 
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techinik die begesitert: Was die moderene technik so alles bringt.
jetzt schon Bildschirme die man klicken kann und so weiter.

Vor 20 jahren wäre man froh gewehsen einen Flachbildschirm zu haben.

Ich bin davon echt beeindruckt.
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04.12.2008 08:23 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
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@ Search&Destroy: ja , das bringt dem massenmarkt aber nichts...
solche sachen sollten in ausreichenden stückzahlen verfügbar sein!


@all: warum die minuse? die von mir genannten beispiele sind dinge die vollmündig angekündigt wurden. die grossbildfernseher mit diesem intelchip hätten schon 2004 auf den markt kommen sollen. wo sind diese?

lcd und plasma werden bestimmt noch 10 jahre am markt die hauptrolle spielen, bevor irgendwas anderes auch nur annähernd für den massenmarkt tauglich ist...
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04.12.2008 11:23 Uhr von Search&Destroy
 
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@Tzvi_Nussbaum: Ich kann mir vorstellen dass dies sowas wie ein Probelauf ist und die erst sehen wollen wie hoch das interesse ist.
Kann mir vorstellen dass das auch mit LCD und Plasma TVs gemacht wurde.
Warum extreme Stückzahlen Produzieren wenn die Nachfrage minimal ist?
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04.12.2008 12:27 Uhr von eldschi
 
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Stromsparend und hochauflösend - gut und schön: aber wie verhält es sich mit der Farbechtheit und wie mit der Nachleuchtdauer? So ein "Quantenpunktbildschirm" nützt herzlich wenig, wenn er schlieren würde oder z.B. blaustichig ist.

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