03.12.08 12:36 Uhr
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Mogadischu: Kriegsschiff aus Italien unterbindet Piratenüberfall

Ein Schiff der italienischen Kriegsmarine hat eine Piratenattacke auf fünf Frachter verhindert.

Nachdem das Marineschiff einen Notruf aufgefangen hatte, stellte sich der Zerstörer zwischen die betroffenen Schiffe und die der Seeräuber. Diese waren mit etwa 20 Booten unterwegs.

Vier Schiffe der NATO-Verbände patrouillieren zurzeit an der betroffenen Küste.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Krieg, Pirat, Kriegsschiff
Quelle: www.kanal8.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2008 12:40 Uhr von ***Dolly***
 
+10 | -0
 
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das: wird noch jahre so weitergehen... auf jedenfall solang es keine regelungen für die Nato-Verbände gibt und solang es in Somalia keine Regierung gibt.

Schade ist aber, das ARD kann nun kein Mogadischu 2 zeigen :P
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03.12.2008 12:47 Uhr von Mi-Ka
 
+8 | -1
 
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Tja, die Somalis kennen eben nicht die Geschichten über die Kampfmoral der italienischen Truppen. :-D

Aber nun ernsthaft.
Was ist eigentlich aus dem anderen Piratengebiet geworden?
Molluken oder jedenfalls in der Gegend dort.
Berichtet man darüber einfach nicht mehr oder wurde dort ein Weg gefunden, wie man mit den Piraten fertig werden kann.
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03.12.2008 12:52 Uhr von Dennis112
 
+18 | -2
 
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Da müsste man einfach mit voller Härte durchgreifen. Sobald ein Piratenschiff zum Angriff auf die Frachter über geht sollte es von den NATO Schiffen abgeschossen werden dürfen und nicht nur wenn es die Kriegsschiffe selbst angreift.
Diese Gewalt mit der die Piraten vorgehen muss man einfach erwiedern. Anders werden die sich nicht von ihren Plänen abbringen lassen.
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03.12.2008 13:00 Uhr von usambara
 
+7 | -4
 
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@Mi-Ka: Somalia war italienische Kolonie ~1900-1940 mit
Besatzungskrieg
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03.12.2008 13:11 Uhr von usambara
 
+15 | -11
 
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@Dennis112: erstmal die Piraten finden. Das Seegebiet um Somalia ist so groß wie das Mittelmeer.
Zudem hat die westliche Welt Mitschuld an der Piraterie.
Sie haben ehm. Fischer zu Piraten gemacht, in dem sie ihre
Küste restlos leer gefischt haben. Und das mit Absicht, denn
ein Land ohne Regierung/Armee-Marine kann sich nicht gegen
Raubfischer aus Europa/Japan wehren.
Zudem hat der Tsunami die somalische Küste voll getroffen, Hilfe
gab es für dieses Land praktisch nicht.
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03.12.2008 13:12 Uhr von MaRAGE
 
+7 | -2
 
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Die USA können Somalia (Was im übrigen keine Regierung, keine Polizei, und kein Militär hat) ja ganz schnell die Demokratie bringen :D
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03.12.2008 13:21 Uhr von Carry-
 
+14 | -6
 
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hmm: hätte man in den letzen wochen die piratenschiffe konsequent versenkt, hätte man jetzt schon ca. 40 schiffe und 200 piraten oder so weniger.
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03.12.2008 14:24 Uhr von Zerebro
 
+8 | -3
 
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Warum nur dazwischengegangen ??

Warum nicht gleich versenkt !?

Das wären 20 Piratenboote weniger gewesen !
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03.12.2008 22:44 Uhr von scuba1
 
+1 | -1
 
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Loisek: Volle Zustimmung zu deinem Kommentar.
Es hilft nur brachiale Gewalt und diesem Pack geht die Puste aus denn die werden unter anderm gedeckt von einer Quasi-Regierung die in diesem Land nichts zu suchen hat.
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09.12.2008 17:59 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@Loisek: -- "Das schwadroniere a la "die westliche Welt hat Mitschuld" kann ich nicht mehr hören."

Sei Dir mal nicht so sicher in deiner Überheblichkeit, daß Du da nicht völlig falsch liegst.

-- "Das die Piraten keine armen ehemaligen Fischer sind, sondern zum Clan des somalischen Regierungschef gehören, wurde doch bis jetzt in jedem Piraten-Thread belegt. Ein armer Fischer kann sich nunmal keine schnellen Boote oder panzerbrechende Waffen leisten."

Das ist definitiv zu kurz gedacht! Die Ursache für die Piraterie liegt eindeutig an der Raubfischerei europäischer, russischer und asiatischer Fangflotten, die nach dem Staatsbankrott Somalias dort unter Anwendung von erheblicher Gewalt gegen die Fischer gewütet haben. Das ist bekannt und wird auch nicht angezweifelt, egal was Du in diversen Threads an persönlicher Meinung gefunden haben magst.

Andererseits hast Du natürlich Recht, daß die verarmten Fischer sich keine Schnellboote, Flaks und ähnliches leisten können. Zudem sind die Überfälle meist sehr straff durchorganisiert. Folglich müssen finanzkräftige Hintermänner existieren, die das alles steuern und finanzieren, und welche die verarmten Fischer als Piraten angeheuert und ausgebildet haben. Auch das ist bekannt.

Sollte man also nicht bevorzugt diese Hintermänner ausfindig und unschädlich machen, als primät die Fischer "zu versenken"? Nicht, daß man nicht gegen sie vorgehen sollte - irgendwie müssen die ja von ihren Überfällen abgehalten werden - aber die Hauptschuldigen sind sie wohl eher nicht...

Vieleicht noch was zum Nachdenken:

Wie würdest Du handeln, wenn man dich deiner Lebensgrundlage beraubt hätte, zudem eine Naturkatastrophe dein Land zusätzlich erwischt hat, bei der kaum ein Land Wiederaufbauhilfe leistete, und Du nur noch die Wahl zwischen Verhungern und Piraterie hast? Ich wüsste wohl schon, was _ich_ machen würde, selbst wenn ich dies für moralisch höchst bedenklich hielte.

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