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Gastwirt vor Gericht: Grausige Zustände in der Ekel-Küche

Manchmal stoßen auch Lebensmittelkontrolleure an ihre Grenzen: So geschehen im Landkreis Kronach in Bayern. Die Gaststätte war blitzsauber, doch hinter den Kulissen war der Ekelfaktor hoch.

Lang war die Mängelliste, die nun vor Gericht zur Sprache kam. Die Kühltruhe war mit Schimmel überzogen, das Fleisch lag in verdreckten Behältern, starker Verwesungsgeruch in der Nähe der Wirtschaft, im Herrenklo wurden Töpfe entdeckt. Möglichkeiten zum Händewaschen? Fehlanzeige.

Der Wirt sah das Ganze als "Missverständnis". Deshalb hatte er auch Einspruch eingelegt und wollte die Geldstrafe von 2.700 Euro dafür nicht bezahlen. Nach dem Plädoyer des Staatsanwalts nahm er den Einspruch dann doch zurück; ihm war eine noch höhere Geldstrafe angedroht worden.


WebReporter: lockenkopf5
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Küche, Ekel
Quelle: www.frankenpost.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2008 11:46 Uhr von lockenkopf5
 
+2 | -0
 
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Igitt. In der Quelle sind noch mehr Ekel-Details zu lesen. Und dabei soll der Gastraum ganz sauber gewirkt haben... Kann man nur hoffen, dass die Gesundheitspolizei alle Lokale aufmerksam kontrolliert.
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03.12.2008 12:00 Uhr von Chriz82
 
+26 | -1
 
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und das ist kein Einzelfall.
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03.12.2008 12:03 Uhr von Flyingarts
 
+31 | -0
 
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Kann man als Gast eigentlich wegen Körperverletzung klagen, wenn es offensichtlich eine Gefahr für die Gesundheit war?
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03.12.2008 12:13 Uhr von freakyng
 
+31 | -2
 
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Dafür sollte es keine Geldstrafe, sondern eine Haftstrafe geben meiner Meinung nach, der Wirt hat wenn man es genau nimmt bewusst die Gesundheit sämtlicher Kunden aufs Spiel gesetzt. Genauso hätten die Angestellten (Koch etc, weiß ja nicht wieviele da arbeiten) sich darum kümmern müssen.

Meiner Meinung sollte sowas eine Haftstrafe geben und zwar für alle Mitarbeiter. Das ist vlt sehr radikal, aber würde ein Zeichen setzen! Stellt euch mal vor ihr hättet gestern noch in der Gaststätte gegessen und kriegt sowas am nächsten Tag mit...
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03.12.2008 12:16 Uhr von dr-klappspaten
 
+10 | -0
 
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Mahlzeit: Das klingt schon ganz schön arg. Ich hoffe, dass die Mundpropaganda das Resturant in dem Ort in diesem Sinne bekannt macht.

Vielleicht war er auch ein Jungle Camp Fan ;-)


*würg*
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03.12.2008 12:18 Uhr von no_names
 
+11 | -0
 
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superekelig: und warum bleibt so ein Lokal noch ein weiteres Jahr offen, wenndoch die Mängelliste doch schon vorher bestand???
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03.12.2008 12:19 Uhr von dr-klappspaten
 
+10 | -0
 
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@ freakyng: @ freakyng

Haftstrafe finde ich in dem Fall auch "angebracht", jedoch nicht gegen die Mitarbeiter.
Oftmals ist es der Fall (vorallem in der heutigen Wirtschaftslage), dass sie manche Ihre Existenz erschweigen. Jeder brauch seinen Job und wenn massiver Druck vom Chef da ist......wer will schon seine Familile nicht ernähren könen.
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03.12.2008 12:27 Uhr von freakyng
 
+6 | -0
 
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@dr-klappspaten: An der Aussage ist etwas dran, aber es sollte eigentlich klar sein, dass das früher oder später schief geht. Wenn sie einfach nicht die Zeit hatten, dann muss das geklärt werden, egal wie, wenn der Chef auf die Barikaden geht hat man ein Druckmittel gegen ihn. Sie haben versucht sich ihre Existenz zu erschweigen... und wo stehen sie jetzt? -> Auf der Straße...
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03.12.2008 12:42 Uhr von dr-klappspaten
 
+6 | -1
 
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@ freakyng: @ freakyng

Sie haben versucht sich ihre Existenz zu erschweigen... und wo stehen sie jetzt?
Ja das klingt logisch, aber man weis ja nicht wie lange das schon so lief. Ich gehe davon aus, dass der Zustand schon lange so war. Ich vermute, dass die Angestellen zwischen dem "sofortigen Aus" durch hinhängen z.B. ans Gesundheitsamt oder der "möglichen weiterlaufenden Existenz" entscheiden mussten.

Klar möchte man meinen, dass kein Angestellter sowas mit seinem Gewissen vereinbaren kann/will, aber es ist nunmal fakt und ich hoffe, dass ich dieses Thema beim nächsten Resturantbesuche NICHT im Kopf habe ;-)))))))

Gruß Mike
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03.12.2008 13:24 Uhr von kate_1984
 
+6 | -1
 
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igitt hm so wie ich das verstanden habe, darf der Typ seine Gaststätte weiterbetreiben. Oder hab ich da in der Quelle was überlesen?
Wenn das jedenfall so sein sollte, dann mal einen guten, denn ich glaube nicht dass die Zustände besser werden...
Ich bin dafür, dass Gaststätten, in denen solche Zustände herrschen öffentlich angezeigt werden sollen, schon allein zum Wohl der Gäste... einfach nur widerlich.
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03.12.2008 13:59 Uhr von kizzka
 
+6 | -1
 
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iih: So was is einfach nur widerlich... Da mag man ja gar nicht mehr essen gehen *bäh*
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03.12.2008 18:25 Uhr von Linie_R
 
+4 | -0
 
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Nur: 2700 €??? Ich hätt die Wirtschaft gleich dicht gemacht...
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03.12.2008 21:07 Uhr von WhatsHerName
 
+0 | -4
 
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Ich hab Hunger
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03.12.2008 23:33 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
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Es sollte viel öfter Visiten geben: Einfach mal 1-2x pro Jahr alle Restaurants kurz grob kontrollieren, ob die Zustände hygienisch sind.

Das dauert pro Restaurant 5 min. und pro Tag kann man 20-30 Stück inspizieren. Alles eine Routine-Frage.

Die meisten sind sowieso in Ordnung, aber es gibt einige schwarze Schafe, die vor gar nix zurückschrecken.
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04.12.2008 00:18 Uhr von johnny_volldepp
 
+3 | -2
 
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2700€??? is doch gut ... is der nette mann doch wunderbar bei weg gekommen ... ne putzfrau wäre ihn teurer zu stehen gekommen ...

der "leckere" gastwirt denkt einfach nur wirtschaftlich ... :/
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04.12.2008 13:54 Uhr von darkdaddy09
 
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so sieht es sicherlich auch in jeder: 3. Fast-Food-Küche aus (Döner, McDonalds usw.)

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