03.12.08 10:07 Uhr
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Stammzellen helfen Schlaganfall-Patienten

Es wirkt wie ein Wunder: In Hannovers International Neuroscience Institute wurden einem 49-jährigen Schlaganfall-Patienten indirekt Stammzellen implantiert. Diese waren dabei durch eine Membran, ähnlich wie bei einem Teebeutel, vom restlichem Gewebe getrennt.

Diese Stammzellen wurden genetisch modifiziert, so dass sie das Wachstumshormon GLP1, sowie wachstumsfördernde und entzündungshemmende Proteine kontinuierlich produzieren konnten. Diese lassen sich nicht direkt verabreichen, da sie zu schnell zersetzt werden.

Nach zwei Wochen wurde die "Arzneimittel-Fabrik" wieder aus dem Kopf entfernt. Dem Patienten gehe es nach eigenem Empfinden "um gefühlte 95%" besser. Ob diese Besserung allein der Stammzelltherapie zuzuschreiben ist, soll in einer weiteren Studie geklärt werden.


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WebReporter: zeitgeist
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schlag, Patient, Schlaganfall, Stammzelle
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2008 09:58 Uhr von zeitgeist
 
+0 | -0
 
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Neben allen (berechtigten) ethischen und moralischen Fragen sollten auch solche Erfolge eine Rolle spielen. Jeder, der einen Betroffenen Schlaganfall-Patienten in der Familie oder Bekanntenkreis hat, wird sicherlich andere Prioritäten haben als die Skeptiker in dem Diskurs.
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03.12.2008 11:49 Uhr von zeitgeist
 
+1 | -3
 
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Thema so kontrovers, traut sich keiner, eine Diskussion anzufangen?

frei nach Dieter Nuhr: Jeder DARF eine Meinung haben (MUSS aber nicht)
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03.12.2008 12:43 Uhr von Cimarron
 
+5 | -1
 
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Sitzt Du vor dem PC: und wartest Sehnsüchtig auf einen Kommentar ?

Jeder DARF eine Meinung haben...muss sie aber nicht äussern.
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03.12.2008 13:59 Uhr von hujiko-san
 
+1 | -0
 
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Was soll ich sagen wenn´s denn an der Therapie gelegen hat: feine Sache.

In die Diskussion in Sachen Ethik möchte ich mich nicht einklinken, da mir egal!
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03.12.2008 14:05 Uhr von zeitgeist
 
+1 | -1
 
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nicht wirklich: eher gelangweilt im praktikum

was ist denn so falsch daran, eine Diskussion anregen zu wollen?
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03.12.2008 18:50 Uhr von Florixx
 
+2 | -0
 
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Ist halt besser wenn sie von selbst aus ins Rollen kommt als wenn man noch hinterherschieben muss ;)
Und bei so nen Thema kann man als Unbeteiligter ja nicht mehr sagen als ein "Hoch auf die Wissenschaft". Wenn es denn wirklich eine Therapievariante wäre , die für die breite Masse geeignet ist.
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04.12.2008 01:00 Uhr von XxSneakerxX
 
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Stammzellen werden ja nicht aus föten usw. gewonnen...heutzutage gibt es wesentlich bessere und auch moralisch vertretbarere Methoden an Stammzellen heranzukommen. Beispielsweise generiert unser Gehirn in der Subventrikulärzone vom Hippocampus kontinuierlich neurale Stammzellen, welche selbige Eigenschaften aufweisen, die in der News dargestellt sind.
Ich möchte dennoch wissen, ob es hierbei auch Placebo-Effekte getestet werden, wo man den Patienten vorgaukelt, man hätte sie operiert....Ich kann mir vorstellen, dass es den Patienten auch "gefühlt" besser gehen würde.
Insgesamt aber ein wirklich interessantes Thema. Die Ethik hat hier in meinen Augen eher ein Schattendasein...
5* für die News =)
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04.12.2008 07:07 Uhr von zeitgeist
 
+0 | -0
 
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@florixx: magst recht haben, werd ich berücksichtigen.

@XxSneakerxX
die Herkunft der Stammzellen passte nicht in die SHORTnews.
Eine einzige Stammzelle aus einer Knochenmarksspende 1999 aus Dänemark wurde gentechnisch verändert und diese dann für das Präparat millionenfach vermehrt.
In Deutschland wäre die Forschung und Therapie mit fötalen Stammzellen auch problematisch. Interessanterweise führen diese Einschränkungen zu unglaublichem Einfallsreichtum, was die effiziente Verwendung des vorhandenen Materials betrifft.
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04.12.2008 11:44 Uhr von korem72
 
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Das wird noch ettliche Jahre: dauern, bis es wirklich bei den Schlaganfall Patienten ankommt. Das INI ist eine der führenden Privatkliniken im Bereich Neurologie. Wenn man nicht gerade zufällig sehr viel Geld übrig hat, dann wird man dort auch nicht aufgenommen. Ich muss jedes Jahr einmal ins INI, (weil die ihren MRTommographen sonst nicht auslasten würden) und da muss man schon mal mit langer Wartezeit rechnen... damit ein Scheich vorher noch sein Geld >los werden kann<

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