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Unsichtbare Grenze schützt Australien vor dem Vogelgrippevirus H5N1

Eine Gruppe australischer Zoologen berichtet in "Ecology and Society", dass eine unsichtbare Grenze, die Wallace Line zwischen Bali und Lombok, nicht nur die australische und asiatische Fauna trenne, sondern auch den Übergriff des Vogelgrippevirus H5N1 auf Australien abschwäche.

Die Forscher um Prof. Hamish McCallum könnten jedoch ein Übergreifen des Virus nicht vollständig ausschließen, da Fälle der Erkrankung von Papua-Neuguinea bekannt seien. Während H5N1 in Asien seit 2003 150 Millionen Vögel befiel, wurde der Erreger in Australien nie nachgewiesen.

Laut den Autoren werde die Wallace Line von Zugvögeln selten passiert, vor allem nicht von den Hauptüberträgern - Enten und Gänsen. Selbst wenn die Krankheit Nordaustralien erreiche, so wirke die dünne Besiedlung der Region und die fehlende Geflügelwirtschaft der Seuchenausbreitung entgegen.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Australien, Vogel, Grenze, H5N1
Quelle: www.abc.net.au

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2008 18:34 Uhr von ophris
 
+1 | -0
 
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Sehr interessantes Original, welches ich zur Lektüre empfehlen möchte. Die Wallace Line als solche ist für die Einzigartigkeit der australischen,
und auch ozeanischen, Faunen verantwortlich. Neben dem Monopol an
weltweit giftigsten Tieren besitzt Australien noch eine eindrucksvolle
und einzigartige Beuteltierfauna - und natürlich das Great Barrier Reef.
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02.12.2008 19:10 Uhr von HansGünter
 
+4 | -4
 
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leerzeichen "allemnicht "
"dieKrankheit"
"derRegion"

ansonnsten interessantes thema aber eine "unsichtbare grenze" würde ich das nicht nennen, da der virus ja auch durch andere überträger nach australien kommen kann.
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02.12.2008 19:19 Uhr von ophris
 
+5 | -1
 
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@Hans Günter: vieleb Dank fuur Deinen tollen Kommentar.

Das mit den Leerzeichen gebe ich weiter.

Bezüglich der Grenze - das ist gerade die spannende Sache, diese Grenze wird nicht überschritten, zumindest nicht von Zugvögeln. Bezüglich dessen ist Australien isoliert.

Ob Seewasserkrokodile da eine Rolle spielen könnten, weiss ich jetzt nicht.

Primär sind Vögel hier im Mittelpunkt.

Ein möglicher Übertragungsweg wären reisende Menschen.

LG,

ophris:-)
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02.12.2008 22:56 Uhr von ophris
 
+2 | -0
 
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@hostmaster: die Aussprache eines offenen Geheimnisses.

Diese Logik entzieht sich mir hier schon lange.

Es schient auch egal zu sein, ob man in der News auf renomierte Journals verweist.

Vielen Dank für Deintolles Feedback.

LG,

ophris:-)
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02.12.2008 22:57 Uhr von realNIrcser
 
+0 | -5
 
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interessant ist, dass: es immer noch keine wirklichen Beweise für H5N1 gibt.
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03.12.2008 00:02 Uhr von Cybertronic
 
+1 | -1
 
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Alles: politischer Dünnschiss. Die Grippe gabs schon immer.
Komisch dass gerade vor der WM 2006 auf einmal alles palletti war... wegen Geld ?
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03.12.2008 05:25 Uhr von freakyng
 
+1 | -1
 
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@Cybertronic: Es war schon immer so, dass ein Thema auf einmal brennend aktuell war und dann ausgeschlachtet und hochgespielt wurde... Redet heute noch jemand über Gammelfleisch oder Rinderwahn? Ich könnte wetten, dass es beides noch gibt, aber solang es andere Themen gibt über die Berichtet werden kann, werden wir wohl eine Weile nichts mehr darüber lesen.
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03.12.2008 10:17 Uhr von anilingus
 
+1 | -1
 
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schade gibts das nicht bei den menschen no further comment
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03.12.2008 13:40 Uhr von realNIrcser
 
+1 | -2
 
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@Cybertronic: Wir verstehen uns falsch.
ICH SELBER HABE NICHT BEHAUPTET, dass es die Grippe nicht gibt.

Ich habe lediglich gesagt, dass es keine Beweise gibt, dass heißt es tatsächlich keine Publikationen gibt, die es als Tatsache herausstellen, dass diese Grippe wirklich existiert.
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04.12.2008 11:13 Uhr von Il_Ducatista
 
+1 | -1
 
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sag ich doch: meine Rede: vor 500 Jahren gab es ein Pstproblem, heute ist die Pest durch Überbevölkerungsdruck ersetzt. auf allen ebenen

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