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NRW: Einbrecher wurden von Opfer eingesperrt und riefen die Polizei um Hilfe

Nachdem zwei 20 Jahre alte Männer mit Gewalt in ein Hotel in Lügde im Landkreis Lippe eingestiegen waren, durchsuchten sie das Hotel. Als sie die privaten Räume der Hotelbesitzerin aufsuchten, gelang es dem Opfer, beide Gauner in ein Zimmer einzuschließen.

Die Polizei wurde alarmiert. Während die Beamten zum Ort des Geschehens eilte, erreichte ein weiterer Telefonanruf die Polizei. Der Anruf kam von den Einbrechern im Hotel. Sie wollten die Hotelinhaberin wegen Freiheitsberaubung anzeigen und von der Polizei befreit werden.

Nach dem Eintreffen der Beamten kamen diese der Bitte der Ganoven nach Befreiung nach. Allerdings wurden die beiden Täter sogleich in Gewahrsam genommen. Da beide Einbrecher alkoholisiert waren, wurde eine Blutentnahme veranlasst.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polizei, Opfer, Nordrhein-Westfalen, Hilfe, Einbrecher
Quelle: www.presseportal.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2008 09:22 Uhr von lupusire
 
+12 | -51
 
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02.12.2008 09:33 Uhr von Zaooza
 
+21 | -2
 
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Freiheitsberaubung und Festhalten ist immer so ein: Sache...
Man darf als Bürger eine straffällige Person festhalten, bis die Polizei dort ist, um diese zu verhaften. Jedoch darf man die Person nicht fesseln, aber ob das mit einsperren auch so ist, weiß ich nicht so genau.

@ Iupusire
Lies nochmals genau nach ;)
Die Einbrecher hatten die Polizei ebenfalls verständigt, mit dem Grund der Freiheitsberaubung seitens der Hotelbesitzerin.
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02.12.2008 09:57 Uhr von lupusire
 
+22 | -6
 
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gebs zu: hab zu schnell gepostet
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02.12.2008 10:28 Uhr von DerS
 
+15 | -10
 
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Du darfst denen sogar das Bein brechen bzw. Knie zertrümmern...

Sagste halt du hättest nen Messer bei denen gesehen, oder so.

Niemand hat das Recht in deinen Privatbereich einzudringen.

Aber da die Affen unter Alk standen, bekommen sie sicher mildere Härte -.-
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02.12.2008 11:15 Uhr von kingoftf
 
+6 | -0
 
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Bei einem: ähnlichen Fall in den USA hat doch der Einbrecher, (eingeschlossen in einer Garage für einige Tage, er aß dann Hundefutter) den Hausbesitzer auf eine nette Entschädigung verklagt.
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02.12.2008 11:48 Uhr von Philippba
 
+7 | -14
 
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Den Tätern passiert nix!!! Die werden meiner Meinung nach zu 99% straflos wieder auf freie Füße gelassen und werden sicherlich nach wenigen Tagen den nächsten Einbruch begehen. Ihr fragt euch nun warum? Weil die die meisten Richtiger in Deutschland nix taugen!
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02.12.2008 12:03 Uhr von Pattyman
 
+6 | -2
 
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Bürgerverhaftung: Man darf Personen zur Personalienfeststellung auch als Normalbürger verhaften. Was darüber hinausgeht, ist Freiheitsberaubung.
Man darf die Täter nicht verletzen. Man darf sich nur im Rahmen des Notwehr-Paragraphen verteidigen. D.h., daß wenn der Gegner einen Knüppel verwendet, darf man sich auch nur maximal mit einem Knüppel o.ä. wehren. Das heißt im Juristendeutsch "Verhältnismäßigkeit" wahren.
Die Einbrecher werden seitens der Polizei ebenfalls nach der Personalienfeststellung freigelassen. Es sei denn, es liegt schon etwas gegen sie vor. Die Gerichte machen dann den Rest.
Anwälte stellen das dann vor den Fall so dar, daß unschuldige Bürger beim Besuch des Hotels vom bösen Personal eingesperrt worden sind.
Wäre ich Anwalt und Pflichtverteidiger, ich glaube, ich könnte morgens meinem Spiegelbild nicht ins Gesicht schauen!
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02.12.2008 13:11 Uhr von Talena
 
+10 | -1
 
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Rechtsexperten sollten sich mal den §127 StPO durchlesen. Wenn man einen Täter auf frischer Tat angetroffen hat, darf man ihn durchaus bis zum Eintreffen der Polizei festnehmen. Und somit auch, wenn die Gefahr der Flucht besteht, einschließen.

Eine Personalienfeststellung kann eh nur die Polizei vornehmen, weil die Täter nur denen den Ausweis aushändigen müssen (als Bürger kann man das vielleicht wünschen, aber nicht verlangen).

Somit sehe ich überhaupt keine Probleme auf die Hotelbesitzerin zukommen.

Und es ist ja auch nicht so, wie in dem einen Fall aus den USA, dass die Täter über Tage eingesperrt wurden. Das wäre nämlich wirklich Freiheitsberaubung.

Einschließen, Polizei anrufen und denen übergeben: gar kein Problem.
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02.12.2008 15:43 Uhr von FETTLORD
 
+2 | -1
 
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Darf man die nicht sogar auch fesseln? Ich meine das mal gelesen zu haben. Verletzen darf man die natürlich nicht das ist klar.
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02.12.2008 16:01 Uhr von Nordwin
 
+2 | -0
 
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@InfoSheep

naja find das mit diebe dürfen sich nicht beschweren wenn sie beklaut werden etwas komisch ^^


und das mit dem knüppel nur mit nem knüppel is irgendwie schwachsinn

verhältnissmäßigkeit ist das zauberwort

d.h.: Wenn jemand dein leben bedroht und du ihn zum schutz deines lebens umbringst/sehr schwer verletzt dann müsstest du eigentlich nicht mit ner strafe rechnen wenn du das nachweisen kannst

und wenn jemand bei dir einbricht naja ich glaube töten ist zuviel (besonders wenn die versuchen abzuhauen) aber festhalten sollte legal sein




und das eine beispiel mit dem einbrecher erinnert mich irgendwie an den film "Der Dummschwätzer" ;)
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02.12.2008 16:55 Uhr von hansev
 
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Gleiche Meinung wie Talena wer zu blöd ist einen Einbruch glatt über die Bühne zu bringen, sollte endlich begreifen, dass es der verkehrte Job ist.
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02.12.2008 18:11 Uhr von Nickolaus87
 
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kurze Klarstellung: Es gibt bei Notwehr keine (!) Verhältnismäßigkeit.
Das einzige was man bei Notwehr beachten muss ist, dass die Verteidigung "erforderlich" ist.

Erforderlichkeit heißt, die Handlung ist objektiv geboten und geeignet den Angriff abzuwehren. Außerdem muss sie das mildeste Mittel unter allen zur Verfügung stehenden gleich effektiven (!) Handlungen sein.
Wenn mich also jemand mit einem Knüppel angreift (impliziert eine kurz bevorstehende Körperverletzung) darf ich ihn durchaus mit meinem Messer (nur als Beispiel) umbringen wenn ich kein anderes gleich effektives Mittel zur Verfügung habe um den Angriff abzuwehren.
Weglaufen ist dabei keine Alternative, die bedacht werden muss, da "das Recht dem Unrecht nicht zu weichen braucht". Lediglich bei einem sehr krassen Missverhältnis zwischen Angriff und Notwehrhandlung werden an die Erforderlichkeit härtere Anforderungen gestellt.

Entschuldigt die Klugscheißerei, von mir aus verteilt Negativpunkte wenn euch danach ist ;)

@News: Die Einbrecher haben schlechte Karten mit ihrer Anzeige, der Hotelbesitzer hat lediglich von seinem (bereits erwähnten) allgemeinen Festnahmerecht nach §127 I StPO Gebrauch gemacht. Und ob die damit verbundene Freiheitsberaubung (= jemanden daran hindern einen Ort zu verlassen) durch Einsperren oder Festhalten geschieht ist nicht von Belang
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02.12.2008 18:21 Uhr von gsgrobi
 
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@Nickolaus87: Daumen hoch, hättest jetzt noch erwähnt das der Angriff gegenwärtig sein muss... *tränchen verdrückt*

Großes Tennis

Und... Lang lebe der Jedermannparagraph!
:-)
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02.12.2008 18:36 Uhr von Nickolaus87
 
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Nachtrag: Der Angriff muss gegenwärtig sein ;)
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03.12.2008 01:21 Uhr von Mario1985
 
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LOL: die haben wohl zuviel Amerikanische Gerichtsentscheidungen bestaunt. Sowas gabs öfters In den UHHHHHHHH SSSSSSSS AAAAAAAHHHHHHH wo den Tätern dann auch noch Schadensersatz zugesprochen wurde.
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03.12.2008 12:50 Uhr von gsgrobi
 
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Ein schöner Ratschlag: eines Polizisten bei der Anzeigenaufnahme gegen Unbekannt, als mir jemand eine Beule in die Seite meines Autos getreten hatte. "Wenn Sie so einen erwischen, nach §127 StPO festhalten, und wenn er sich widersetzt oder fliehen will, umhauen... bei mir würde der grundsätzlich fliehen wollen!" Gut der Mann! :-)

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