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Wirtschaftskrise: Bundesfinanzaufsicht will Auszahlungen für Rentner stoppen

Die Bundesfinanzaufsicht, kurz BaFin, hat die Verwalter mehrerer offener Immobilienfonds angewiesen, ihre Auszahlungen zu stoppen. Dadurch würde das Geld vornehmlich von Senioren und Rentnern eingefroren.

Der Gedanke der Fondsgesellschaften, bestehende Auszahlungspläne weiterhin zu bedienen, verwarf die Bundesfinanzaufsicht mit dem Hinweis, dass das nicht dem Gleichbehandlungsgrundsatz entsprechen würde.

Die bereits stark von der Wirtschaftskrise getroffene Fondsbranche wird durch die Entscheidung der Bundesfinanzaufsicht noch stärker der Gefahr ausgesetzt, dass noch nicht eingefrorenes Kapital nun erst recht von den Anlegern abgezogen wird.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Rentner, Wirtschaftskrise, Auszahlung
Quelle: www.ftd.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2008 07:39 Uhr von :raven:
 
+0 | -0
 
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Hmm, nun fängt wohl der Ausverkauf an. Da hat unsere Merkel wohl den Mund etwas zu voll genommen und sucht nun dringend nach Möglichkeiten, um die Milliardensummen überhaupt auf den Tisch zu bekommen. Sie könnte einfach noch ein paar Monate warten, dann sprechen alle von Billionen oder Billiarden, da fallen dann Milliarden nicht mehr auf.
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02.12.2008 09:11 Uhr von califahrer
 
+6 | -1
 
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Na das sind doch klasse Aussichten. Aber das solche Dinge nicht mehr lange hinauszuzögern sind, habe ich schon vermutet.
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02.12.2008 09:19 Uhr von trinito
 
+7 | -1
 
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Heute offene Immofonds morgen geschlossene Immofonds und Weihnachten Fonds aller Couleur. Danach Guthaben über Summe X und dann frieren sie alles ein, was sie noch bekommen können!
Und wir sitzen rum wie der Frosch im Wasserglas...
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02.12.2008 10:07 Uhr von Sarah0117
 
+5 | -0
 
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Frechheit: Das is doch eine Absolute Frechheit was die da mit dem Geld von ANDEREN Leuten machen wollen.
Als erstes wird das ein großes Eigentor.
Denn jeder der früh genug bescheid weiß, wird sein Geld sofort abziehen und damit haben sie dann auch gar nichts mehr davon.
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02.12.2008 10:11 Uhr von Ashert
 
+6 | -0
 
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Find: ich nicht korrekt wie der Staat immer versucht irgendwelche Pleitebanken und Fonds zu retten, das Geld was unsereiner abzieht, steckt man doch eh nicht in den Strumpf, das bildet doch nur 1 zu 1 wieder woanders Vermögen, auf das dann dort um so mehr damit gewirtschaftet werden kann!

Die tun immer so als würden wir das Geld fressen! Das ist doch nur dumm!
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02.12.2008 10:21 Uhr von idomsa
 
+11 | -0
 
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Geht´s noch? >"Einige unserer Anleger sind auf die monatlichen Zahlungen angewiesen, um ihre Lebenshaltungskosten zu bestreiten", sagte ein Degi-Sprecher.<

>In den elf geschlossenen Fonds liegen insgesamt 34 Mrd. Euro. Rund drei Millionen Investoren kommen derzeit nicht an ihr Geld.<

Wie nennt man das? Diebstahl, Raub, Existenzvernichtung ?

Hoffentlich kracht bald alles mit einem Riesenknall zusammen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
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02.12.2008 11:16 Uhr von eldschi
 
+4 | -6
 
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Im Prinzip finde ich es richtig! Dass Immobilienfonds im Gegensatz zu Aktienfonds zeitlich befristet geschlossen werden, wenn zuviel Fondsvermögen auf einmal abfliesst ist absolut richtig, denn Gebäude lassen sich nunmal nicht ad hoc verkaufen wie z.B. Aktien, außer man verschleudert sie und das kann nicht im Sinne der besonnenen Anleger sein. Und jeder der Anteile zeichnet, weiß, dass so eine Situation entstehen kann. Die Gleichstellung von Auszahlungsplanempfänger und Anteilsverkäufer halte ich prinzipiell für richtig, nach dem Motto: Gleiches Recht für alle. Der Unterschied ist halt, dass Auszahlungspläne (wie der Name ja auch sagt) für die Fondsgesellschaften planbar sind. Ggf. muss die BaFin das Regelwerk grundsätzlich ändern, damit solche Ungleichbehandlungen legitim werden.
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02.12.2008 11:51 Uhr von idomsa
 
+8 | -1
 
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Aha: es werden Ungleichbehandlungen legitimiert ? Geht´s noch ?

Ich seh die Sache ganz einfach, man investiert, man merkt dass die Investition ne Riesentalfahrt macht und denkt sich, hoppla, da zahl ich ja drauf, anstatt zu verdienen. Also steig ich aus und rette, was noch zu retten ist. Darf ich aber nicht, weil die BaFin was dagegen hat. Da kann ich die Kohle gleich verschenken, am besten an irgend eine arme arme Bank, damit die Managergehälter wieder erhöht werden können.

Im Klartext: Es handelt sich hierbei um Raub, sonst nix.
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02.12.2008 12:17 Uhr von RockRebell
 
+7 | -0
 
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Ein Wort: Finanzterror!
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02.12.2008 12:42 Uhr von bigpapa
 
+6 | -2
 
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Was regen die Leute sich auf ? Sorry , sie INVESTIEREN !!! in Fonds. Das ist das selbe als wenn ich Lotto spiele, oder Roulett oder was auch immer.

Macht der Fond gewinne, wollen ALLE die Kohle haben. Macht der Fond miese wollen alle sofort ihr Geld retten. Nur genau das ist der Punkt. Da diese Fonds INVESTIEREN müssen, damit sie Ihren Kunden auch die Gewinne geben können, müssen sie das Geld ihrer Kunden nehmen. Geht so eine Investistion nun den Bach runter, hat man Pech gehabt.

Ist wie gesagt wie beim Roulett. Setze ich auf Rot und es kommt Rot, setze ich weiter am Tisch damit ich noch reicher werde. Kommt Schwarz, oder ich verliere, lasse ich mir mein Rest gewinn auszahlen. Wer zuletzt seine Kohle auszahlen lässt kann Pech haben, weil kein BARgeld mehr da ist. Also muss das Casino verkauft werden um den Rest zu decken.

Wie ich schon sagte.

ES IST ALLES NUR EIN SPIEL.

Und in meine Augen ist jeder der an Börsen, Fonds, etc. sein Kapital anlegt, SPIELSÜCHTIG.

Ach ja, Wenn Merkel die Banken nicht retten würde, würden auch die normalen Sparbücher etc. den Bach runtergehen und die sind fast keine Zockerei sondern einfach nur Geldverleihen im kleinen.

Gruß

BIGPAPA

p.s. : NIX auf dieser Welt ist ohne Risiko deshalb macht die Welt noch ein bischen Spass
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02.12.2008 12:52 Uhr von RockRebell
 
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@bigpapa und natürlich wird das den Anlegern auch genauso erklärt.
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02.12.2008 12:58 Uhr von bigpapa
 
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@RockRebell: *g*

Ich gehöre zu der selten Spezi der menschlichen Rasse die sich informieren bevor sie ihr sauerverdientes Geld zum Fenster rauswerfen.

Und dazu gehört mit Sicherheit mehr als nur eine Quelle.

Und das gilt nicht nur für Finanzen sondern auch für so ziemlich jede Sache > 50 Euro wert. Darunter ist der Verlust zu verschmerzen.

Gruß

BIGPAPA
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02.12.2008 13:09 Uhr von RockRebell
 
+5 | -0
 
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@bigpapa: Da geb ich Dir mal zu 100% Recht :-)

Leider (nicht falsch verstehen!) vertrauen zu viele Menschen zu sehr dem, was die "seriösen" Finanzterro... sorry, Finanzexperten von sich geben. Was auch auf diverse andere Lebensbereiche gilt...

Was immer wieder Spass macht ist, den "freien" Finanzberater zu fragen, wie er das zu diesem Zeitpunkt beste Angebot ermittelt, und ob er Morgen&Morgen kennt. Das ist oft ein Garant für blasse und dumme Gesichter *grins*
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03.12.2008 14:38 Uhr von ___joe
 
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@bigpapa: Alles nur ein Spiel ?
Das ganze Leben ist ein Spiel, oder ?

Woher sollen Zinsen denn kommen ? Das gilt auch für Sparbücher, Girokonto, Versicherungen ...


Mensch, lies einfach mal die News. Wenn Du dann verstanden hast, um was es geht kannst Du ein vernünftigen Kommentar bringen.

Hier geht es gar nicht um hochspekulative Anlageformen sondern um die Gleichbehandlung der Anleger.
Die einen haben als Auszahlungsform eine monatliche Rente gewählt, mit welcher sie ihren Lebensunterhalt bestreiten und die Anderen sind die, die ihre Anlagen aus Panik auflösen.
Der betroffene Fond wurde nicht in den Sand gesetzt!

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