01.12.08 19:54 Uhr
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Bayern LB entlässt 5.600 Angestellte

Die Bayerische Landesbank hatte von Anfang an schwer mit der Finanzkrise zu kämpfen, nun hat das auch für die Mitarbeiter Folgen.

Insgesamt sollen 5.600 von 19.200 Mitarbeitern entlassen werden und in Asien will man alle Filialen der Bank schließen. Trotzdem benötigt die Bank noch Geld vom Staat.

Statt des riskanten Investmentbankings wolle man sich in Zukunft nur noch auf das eigentliche Kerngeschäft konzentrieren.


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WebReporter: ben174
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayern, Bayer, Angestellte
Quelle: www.daily4you.eu

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2008 19:39 Uhr von ben174
 
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War klar das die Bank irgendwann anfängt auch Mitarbeiter zu entlassen, die waren ja die ersten die in der Krise waren.

MFG
Ben174
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01.12.2008 20:06 Uhr von christi244
 
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Die Angestellten schmeißt man und die Aufsichtsräte bleiben!!! Echt cooles System!!! Widerlich!
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01.12.2008 21:05 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich sagte es immer wieder wo Stoiber seine Finger drin hat ist eine lange Spur von Finanzpleiten und Pannen.
Wie ich im Internet gerade sehe, erfährt Stoiber auch kräftig Kritik aufgrund "seiner" Bayern LB. Stoiber war vor 5 Jahren dagegen diese LB mit der Hypovereinsbank zu fusionieren. Dies wird heute als schwerer Fehler gewertet. Auch ein Herr Huber möchte die Pleiteserie fortsetzen ...

Süddeutsche:
damals, im August 2007, als die BayernLB erstmals öffentlich erklärte, riskante Wertpapiere vom US-Markt mit Hypothekendarlehen für schwache Schuldner eingekauft zu haben. Ausgerechnet die Papiere, die in den Wochen und Monaten danach komplett einbrachen, weil jene mittellosen Häuslebauer, denen findige Manager Kredite angedreht hatten, nicht mehr zahlungsfähig waren.

Es war die Zeit, in der die Finanzkrise noch nicht Finanzkrise hieß, sondern US-Hypothekenkrise. Und man daher noch so tun konnte, als würde einen das Ganze hierzulande nichts angehen. Folglich wollte die BayernLB damals auch partout nicht sagen, wie viel Geld sie damals in wackelige US-Papiere investiert hatte. Ein paar Wochen später kursierte eine erste Zahl. Es waren 1,9 Milliarden Euro. Später gab es eine zweite. Bis zu 24 Milliarden Euro hatte die Landesbank im Laufe der Jahre in riskante Papiere gesteckt.

... nachdenken !!
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01.12.2008 22:02 Uhr von christi244
 
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Yep Thomas: nachdenken, sich die Vorstandsmitglieder ansehen und kein Kreuz für die Parteien, denen sie angehören.

Und nicht nur diese LB!!!
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01.12.2008 23:06 Uhr von Sarah0117
 
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System? Wo? Da steckt ein System hinter!
Wo?
Na is doch ganz klar, die verzocken Millarden, dann muss der Staat Geld rein stecken und zur Belohnung werden dann noch Mitarbeiter entlassen, um die sich der Staat dann wieder kümmern darf.

Komplett krankes System.
Man sollte wohl eher das komplette Managment entlassen und da mal Leute ran lassen, die auch eine Ahung haben was sie da machen und net alles bis zum geht net mehr runter wirtschaften.
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01.12.2008 23:09 Uhr von christi244
 
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Sarah das sag ich doch!!!
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02.12.2008 00:40 Uhr von Really.Me
 
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...ihr tut gerade so als sei die Bayern LB die einzige Bank.
Das ist eine Welt weite Kriese!

Da es so gut wie alle Banken betrifft wird es wohl wirklich für alle überraschend gekommen sein!
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02.12.2008 09:52 Uhr von oneWhiteStripe
 
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Really.Me: natürlich. das war nicht abzusehen *lol* da magst du recht haben. aber sollten dann nicht leute mit weitblick solche eine bank führen? was kümmert uns der immobilienmarkt in florida?

gierig bis zum ende...ich würd sagen..hängt den vorstand auf :)
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02.12.2008 10:57 Uhr von jjhobbytrader
 
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muss mich mal wieder aufregen: wie dumm sind diese Bankvorstände eigentlich so einen Mist zu kaufen (Damit meine ich die Subprimekredite). Irgendwie hat da unser Schulsystem doch wirlich versagt und es ist nicht verwunderlich, daß Deutschland in der Pisastudie nicht sonderlich glänzt. Wenn auch die ganze Welt betroffen ist zeigt doch das Beispiel Deutsche Bank, daß es auch anders ging. Daß im Staatsdienst nun wirklich die allerdümmsten zu finden sind ist ja nichts neues - aber bitte - was haben die studiert: Betriebswirtschaft oder Gastwirtschaft, Volkswirtschaft oder nur das Saufen.

Ich habe absolut keinen Respekt mehr vor Menschen, welche irgendwelche wirtschaftlichen Berufe studiert haben - höchstens noch von einem Gastwirtschaft. Denn diese Krise hat gezeigt, daß alle einfach zu blöde sind. Sie erzählen uns mit komplizierten Wörtern (die sie selbst erfunden haben) wie man mit ´Geld umzugehen hat, nennen sich Berater und ketten ihre Kugelschreibe am Bankschalter gegen Diebstahl an, sind aber zu blöde auf ihr Geld aufzupassen.

Arme Welt....

So und jetzt her mit den Minuspunkten.
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02.12.2008 15:24 Uhr von Really.Me
 
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@ jjhobbytrader: Was hast du den gelernt?

Du hast keinen Plan von der Komplexität.

Das ist kein Auto wo man mal schnell sagt " das Abblendlicht geht nicht" ... " ja dann wird die Glühbirne defekt sein".
Die Weltweite Wirtschaft ist wie ein Glückspiel weil überall Spekulanten mit drin hängen. Und lass mich raten, du hast sicher ein Konto bei einer Bank, hast irgendwo einen Bausparer und dein Auto hast du auch finanziert.

Arme Welt...

P.S. reiße doch zurück uns 12Jh., da kannst du dann Tiere jagen und über feuer zubereiten!
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03.12.2008 00:39 Uhr von jjhobbytrader
 
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@Really Me: 1. Wie mein Nickname vielleicht vermuten lässt, habe ich nicht nur ein Bankkonto, sondern sogar ein Tradingkonto. Das bedeutet, daß ich sehr wohl mit Aktien, Hebelzertifikaten und Derivaten spekuliere. Allerdings bin ich im Frühjahr 2007 wegen der anstehenden Surbrimekrise ausgestiegen.
Und mein Auto (übrigens ein A6 mit 220PS) ist Bar bezahlt. Damit meine ich echte Scheinchen sind da über die Theke gegangen. Und nun rate mal wie ich mir sowas leisten kann als gelernter Zimmermann......?

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