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Berliner Lehrer bedauern zunehmende Homophobie unter Migranten

"Da kommt die Lesbe", nur eines von vielen Beispielen homophober Erfahrungen einer Lehrerin im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Noch vor mehreren Jahren hätte es keine Probleme gegeben, seine sexuelle Ausrichtung zu bestätigen. Doch seit rund zehn Jahren erfährt die Frau immer mehr Ablehnung.

Die Homophobie nahm in den letzten Jahren parallel zur Erhöhung des Anteils der Schüler mit Migrationshintergrund von 50 auf 90 % zu. Aber nicht nur Schüler, auch deren Eltern reagieren immer häufiger allergisch auf die Thematik. Besonders aus bildungsfernen Familien komme eine ablehnende Haltung.

María do Mar Castro Varela von der Alice-Salomon-Hochschule verurteilt diese pauschalen "rassistischen Erklärungsmuster" von Migranten und verweist darauf, dass junge Migranten häufig schlechte "Diskriminierungs- und Migrationserfahrungen" machen würden.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Berlin, Lehrer, Migrant
Quelle: www.tagesspiegel.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2008 19:45 Uhr von Alice_undergrounD
 
+39 | -49
 
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01.12.2008 19:51 Uhr von Sven_
 
+41 | -24
 
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was lernen wir daraus? Alles hängt von der Bildung ab... je geringer die Bildung umso höher Rassismus und Kriminalität - unabhängig von Nation bzw. Nation der Eltern.

Und dank unserem Bildungssystem ist der Abstieg weiter vorprogrammiert.

Ürbigens ist die News hier falsch wiedergegeben, María do Mar Castro Varela verurteilt "pauschale Urteile über „die“ Einwanderer oder deren Herkunftsländer" als "rassistisches Erklärungsmuster".
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01.12.2008 19:54 Uhr von Alice_undergrounD
 
+25 | -13
 
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@ Sven_: falsch.

bayrisches gymnasium, von schachspielern bis hin zu orchestermitgliedern alles dabei, da braucht man nich herkommen und sagen man is schwul, dann gehts rund xD
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01.12.2008 20:19 Uhr von double_check
 
+29 | -5
 
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Das liegt halt am kulturellen Hintergrund.
Was meint ihr, warum einige Politiker eine sog.
"Leitkultur" einführen wollen.

Außerdem verstehe ich nicht, weshalb Schwule auf der
Straße rumrennen müssen und sagen, dass sie schwul sind.
Das geht mir so am Arsch(sry das musste sein) vorbei wie denen, dass ich hetero bin.

Aber Diskriminieren braucht man die trotzdem nicht.
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01.12.2008 20:53 Uhr von NA1
 
+40 | -4
 
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Kreuzberg: Die Kurden die sich Türken nennen und in Kreuzberg am liebsten ihren eigenen Türkenstaat ausrufen möchten, kommen ja auch von letztes Haus an Grenze und haben von der " westlichen " Welt keine Ahnung.
Und die Kinder bleiben oft auch bis die Einschulung droht bei Opa und Oma in Anatolien.

Die " richtigen " Türken aus Istanbul oder Bursa denken da viel weltoffener wie das Kopftuchgeschwader aus dem Hinterland.
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01.12.2008 20:59 Uhr von Ramius
 
+25 | -6
 
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mal im ernst laut einer anderen Statistik, gucken Kinder mit "Migrationshintergrund" (ich liebe dieses Wort) auch öfter Fern als andere kids..

wer erstellt diese Statistik? gehen diese Leute auf die Straßen und fragen einen x-beliebigen Südländich angehauchten Passanten? ich stell mir das gerade so lebhaft vor:

"Guten Tag, sind sie ein Ausländer?"
"jop"
"Haben sie was gegen schwule?"
"ja schon ein bißchen"

lol?
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01.12.2008 20:59 Uhr von Mr.ICH
 
+14 | -8
 
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Homophobie ist doch nicht nur ein Problem von Migranten und bildungsfernen Schichten. Wieso sollte es sonst auch in höheren Etagen Bestrebungen bis in die Politik hinein geben Homosexualität zu "therapieren"?

Ich denke Religion spielt hier viel eher eine entscheidende Rolle, denn wer gläubig ist, kann seine Homophobie in den meisten Fällen mit seinem Glauben begründen.
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01.12.2008 21:14 Uhr von nonotz
 
+4 | -22
 
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01.12.2008 21:30 Uhr von Weltenwandler
 
+9 | -7
 
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die Homophobie: nahm parallel zum Ausländeranteil zu... das heißt nicht zwangsläufig das es auch etwas miteinander zu tun hat, auch wenn es hier natürlich naheliegt. Jetzt mal im Ernst, sexuelle Minderheiten wurden von Menschen schon immer insgeheim verachtet und viele die sagen das es ok ist finden es insgeheim trotzdem ziemlich ekelig. Es ist nicht lange her als Homosexualität noch medizinisch als Krankheit galt, jetzt ist sie ja schon "relativ" akzeptiert. Doch es wird wohl kaum möglich sein jemals damit aufzuhören Menschen aufgrund ihrer sexuellen Überzeugung zu verfolgen. Immerhin ist Pädophile auch eine sexuelle Ausrichtung, und die wollen wir doch auch alle verfolgen, gell? Mit den Schwulen war es vor ein paar Jahrzehnten noch ähnlich! Menschen sind eben so, wir können eben nicht wirklich miteinander. Und wenn jeder wüßte was der eine über den anderen wirklich denkt, dann gäbe es keine zwei Freunde auf der Welt.
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01.12.2008 22:24 Uhr von christi244
 
+3 | -12
 
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Alice: Bayern ... eh klar!!! Ich glaube Sven hat noch eine Gruppe nur vergessen: je einflussreicher die heilige Mutter Kirche ist ... gleich, welcher Schattierung.
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01.12.2008 22:25 Uhr von HerrGabriel
 
+15 | -3
 
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In 15 Jahren gibt es in Berlin keine offene: schwule Szene mehr. Händchenhalten und Küssen wird sich keiner mehr getrauen.
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01.12.2008 22:26 Uhr von christi244
 
+13 | -9
 
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Stimmt ... die Wurzel allen Übels ist die Religion, jegliche!!!
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01.12.2008 22:30 Uhr von hausherr
 
+10 | -5
 
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bildungsfern :D: Mein neues Wort 2008
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01.12.2008 22:52 Uhr von Superhecht
 
+13 | -5
 
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aufschlussreiches geschwurbel: welche an den haaren herbeigezogenen ausreden und entschuldigungen dafür herhalten müssen, dass das ganze plötzlich nun auf einmal nachvollziehbar, verständlich und garnichtmal so schlimm sei ...

aber ich sehe ja, WER hier sowas absondert
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01.12.2008 22:55 Uhr von Beergelu
 
+12 | -7
 
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@Weltenwandler: Der unterschied von Homosexualität und Pedophilie ist, dass Homosexuelle Handlungen von Menschen praktiziert wird, die nach dem Gesetz her voll Entscheidungsfähig sind (sonst fällt es wieder unter Pedophilie) und von daher etwas völlig anderes.

Aber wer so pauschalisiert, scheint nicht selber zu denken, sondern vorgesetzte Meinungen zu übernehmen.
<Ironie>
Ist ja auch einfacher, stimmts?
</Ironie>
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01.12.2008 23:50 Uhr von Lornsen
 
+1 | -1
 
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Gut, das es diese Hochschule gibt.
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02.12.2008 01:09 Uhr von Murinho85
 
+7 | -0
 
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@Beergelu: Bevor du uns hier die Definitionen der einzelne Begriffe erläuterst, solltest du wissen, dass es "Pädophilie" heisst und nicht "Pedophilie"...

erst richtig schreiben, bevor man man erklärt ;))
nicht böse sein :))

mfg
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02.12.2008 01:28 Uhr von Lordmaster
 
+12 | -5
 
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Faschisten mit Migrantenhintergrund "@topic: es ist aber auch eklig
mit anzusehn, wie es 2 männer
treiben, glaubt mir!"

Bei dem Schreiberling dieser Zeilen hatte die Bildung niemals eine Chance.

DbddhkP,sAv!
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02.12.2008 10:45 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Beergelu: weltenwandler hat nicht gesagt dass homosexualität und pädophilie dasselbe sind, sondern, dass beide sexuelle neigungen sind.
natürlich sind sie faktisch anders zu bewerten wenn sie ausgelebt werden, das hat ja niemand bezweifelt.

poste doch einfach nix, wenn du nicht verstehst was andere schreiben und benutz keine wörter von denen du nicht weisst wie man sie schreibt.

@Weltenwandler & Mr.ICH
sehr richtig was ihr schreibt. ++
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02.12.2008 12:56 Uhr von se2011
 
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Weltenwandler: Weltenwandler hätte Anfang der 1960er geschrieben:
"Doch es wird wohl kaum möglich sein jemals damit aufzuhören Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe zu verfolgen. [...] Menschen sind eben so, wir können eben nicht wirklich miteinander."

Dein negatives Menschenbild ist meiner Meinung nach zutiefst erschütternd.
So gut wie jeder Homosexuelle hat in seinem Leben viele freundschaftliche Erfahrungen/Bekanntschaften mit Heterosexuellen. Aber nein, das sind doch andere Menschen (meinst du vllt. Rassen?), die können nicht miteinander.
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02.12.2008 12:58 Uhr von Albana91
 
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haha: "gerade bezirke wie kreuzberg und schöneberg waren hochburgen der schwulenszene."

Waren.<< Wie du schon sagst.
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02.12.2008 13:24 Uhr von Iokaste
 
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Traurig Es stimmt mich durchaus traurig so etwas zu lesen... und ich glaube, dass es eher am Bildungsniveau unseres Landes liegt, dass sich wieder solche Meinungen etablieren können. Die Homosexuellen haben schwer für ihre Akzeptanz in der Gesellschaft gekämpft, und es ist erst seit einigen Jahren so, dass man sich auch öffentlich traut zu seiner Meinung zu stehen bzw. seine Liebe öffentlich zu zeigen.

Die jetzige, junge und arbeitende Generation (25-40 Jahre alt), ist wohl die Generation, die am wenigsten Vorurteile hat, einfach weil sie entwedern diesen "Kampf" mitbekommen haben, oder aber noch genügend eigenständiges Denken entwickeln konnten um sich eine unabhängige Meinung zu bilden. Dieses Meinungsbild, dass jeder MENSCH (!!!) ein Recht darauf hat glücklich zu werden, egal auf welche Art und Weise.

Doch durch die ständig sich verschlechternde Bildung und allgemeine Lage, wenden sich immer mehr Leute wieder der Religion zu (was grundsätzlich nicht falsch ist) und vergessen offenbar, dass wir uns weiterentwickelt haben. Diesen "Fanatismus" - so möchte ich es fast schon nennen - geben sie dann an ihre Kinder weiter... es gilt nicht mehr, dass man lernen muss eine eigene Meinung zu entwickeln. Und wenn sich gewisse Bilder erst in einem Kind manifestiert haben, so ist es schwer, diesem Kind einen anderen Blickwinkel auf die Gesellschaft und das Leben zu vermitteln.

Das nun Menschen mit Migrationshintergrund (mein Unwort des Jahres 2008) oftmals strengere, religiöse Ansichten haben, als ihre Landsleute in ihrem Heimatland ist wohl nichts neues. Und je mehr Menschen mit solchen Ansichten in unser Land kommen, um so mehr Einfluß nehmen sie auch auf unsere Gesellschaft.

Und da Kinder oftmals einfach alles nachplappern, was sie zuhause hören, verbreiten sich manche Vorurteile wie ein Lauffeuer.
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02.12.2008 15:46 Uhr von Loxy
 
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@ angelthevampyr: Erst nachdenken, dann schreiben oder am besten Fresse halten wenn nur so ein Mist dabei rauskommt.
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02.12.2008 16:20 Uhr von Weltenwandler
 
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@se2011: und, haben die Menschen aufgehört sich aufgrund ihrer Hautfarben zu verfolgen? Naaa, richtig, haben sie nicht!
Und die von mir erwähnten Paralellen sind nun einmal vorhanden. Fakten sind frei von Moral, man muss also kein Fan von Pädophile sein um zu sagen das es durchaus Parallelen in der Entwicklung gibt. Wenn Menschen doch alle so herzensgut ist, dann erkläre du mir mal warum es nachwievor tausende von Toden auf Schlachtfeldern gibt, wieso Kinder nachwievor zu Soldaten ausgebildet werden und wieso Menschen auf der ganzen Welt überall verhungern! Menschen sind grausam, und alles gute was auf dieser Welt begangen wird reicht nicht annähernd aus um diese Spezies auch nur in die Nähe eines neutralen Karmas zu bringen!
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02.12.2008 16:22 Uhr von Kockott
 
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@Alice_undergrounD: lieber sehe ich zwei Männern beim küssen zu als irgendwelchen Ghetto-Kids die sich gegenseitig die Zunge bis zum Mageneingang reinstecken und dabei Acro-Musik aus ihre Quäke hören

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