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Mexiko: Neun Menschen beim Bandenkrieg enthauptet

In der mexikanischen Stadt Tijuana sind am Wochenende erneut Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Drogenbanden blutig ausgegangen. Die Stadt Tijuana grenzt an den US-Staat Kalifornien und ist seit vielen Monaten Mittelpunkt von Drogenkriegen.

Innerhalb von nur 24 Stunden richteten die Täter ein Massaker an. Sie enthaupteten neun Menschen und packten deren Köpfe in Plastiktüten. Auch ein vierjähriges Mädchen wurde Opfer der rivalisierenden Drogenhändler.

Insgesamt mussten am Wochenende 23 Menschen ihr Leben lassen, 2008 wurden bisher 4.500 Opfer registriert.


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WebReporter: Corazon
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mensch, Mexiko, Bande
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2008 09:56 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Damit vertreiben sie sich langsam aber sicher die Touristen aus den USA. Tijuana ist nämlich ein beliebtes Kurzurlaubsziel der Amis gewesen.
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01.12.2008 10:38 Uhr von ConnySan
 
+15 | -0
 
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Solange sie sich selbst was tun stört es keinen.
Aber wieso sie da Kinder mit rein ziehen ist schon schlimm.
Kann man nur hoffen, das die das mal in den Griff bekommen.
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01.12.2008 13:04 Uhr von kingoftf
 
+6 | -0
 
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Ein: Freund von uns war bis letzte Woche 4 Wochen in Mexiko, der meinte, dass das nur in den eh schon berüchtigten Landesteilen schlimm sei, in allen anderen merkt man absolut nichts von den Drogenkämpfen.

Ist sicherlich nicht anders als als in anderen Brennpunkten der Welt, als Tourist läuft man schliesslich auch nicht durch die Townships von Südafrika, Neukölln oder als "Extrempigmentierter" durch Sachsen ......
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01.12.2008 13:09 Uhr von volkinger
 
+2 | -0
 
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Schließe mich dem Vorredner an, sollen die Banden sich doch gegenseitig über den Haufen schießen, etc., allerdings dabie Kinder aus der Sache rauslassen...

Es trifft wie meistens die Unschuldigen..
bitter bitter...
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01.12.2008 14:32 Uhr von Angel-Knight
 
+3 | -3
 
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Die haben wohl auch zu viel Counterstrike gepsielt...
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01.12.2008 16:56 Uhr von katerk
 
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Meiner Meinung nach ist es falsch zu sagen "Solange sie sich gegenseitig über den Haufen schießen ist´s okay". Die Täter sind doch eigtl selbst nur Opfer, die wenig Alternativen sahen, als sich der einzigen Gemeinschaft anzuschliessen, in der sie akzeptiert werden. Selbstredend sind die Taten mehr als nur verwerflich, doch steckt hinter diesen ja eigentlich nur die Intention des Anführers Profit zu machen bzw. Konkurrenz auszumärzen (und das möglichst effektiv). Ist man nun erstmal Mitglied einer Gang, dürfte es sich als schwierig herrausstellen diesen Intentionen Einhalt zu gebieten oder sich sogar zu wehren. Dieses Phänomen beschattet leider immer wieder die Unterschicht, insbesondere in Staaten mit wenig Gewaltmonopol. In Afrika sind es Krieger unter der Führung von Warlords, in Mexiko dann eben Gangs.

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