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Laptops für Schüler - Australische Regierung startet Bildungsoffensive

Die Australische Regierung hat ein neues Bildungsprogramm gestartet und will jeden Highschool-Schüler von der 9. bis zur 12. Klasse mit einem Laptop ausstatten. Die Kosten für das Projekt in Höhe von rund einer Milliarde Euro will die Regierung übernehmen.

Zusätzliche Kosten, wie Instandhaltung und WLan-Kosten an den Schulen, übernimmt ebenfalls die Regierung. Die extra entwickelten "Teenager friendly" Laptops dürfen die Schüler nach dem Abschluss behalten.

Allerdings ist die Benutzung der Laptops eingeschränkt, da die Schüler nur auf "wertvolle Dinge" Zugriff haben sollen. Social-Networking-Seiten (Facebook, MySpace, etc.) sind zum Beispiel nicht zu erreichen.


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WebReporter: AnKost
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Regierung, Schüler, Regie, Bildung, Laptop
Quelle: www.heise.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2008 10:34 Uhr von bolitho
 
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Ein paar gute Bücher hätten´s sicherlich auch getan.

Aber vielleicht wissen selbst die Verantwortlichen in den regierungen nicht mehr wie Lesen geht - und wie Lesen auf den Denkprozess wirkt... dabei kann man auch darüber etwas im www. finden:
http://jetzt.sueddeutsche.de/...

Übrigens hat schon gene Roddenberry hier ein Zeichen gesetzt: In "Der Zorn des Khan" setzt Cpt. Kirk seine Brille auf und liest in einem Buch....

Und was ist das Klicken im Internet gegen das Stöbern in einer Bücherei oder Antiquariat?

"Gibt den Kindern Wurzeln, dann gib ihnen Flügel..." passt auch hier.
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01.12.2008 10:38 Uhr von Mavael
 
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Die Zeit schreitet stehts vorran: und so auch die art wie wir uns Informationen beschaffen.

Ob ich etwas in einem Buch lese, oder im Internet bleibt sich gleich solange der Informations gehalt gleich bleibt, der unterschied ist nur das ich mit meinem Laptop zugriff auf wesentlich mehr Informationen habe als mit einem genau so großem Buch.

Wir entwickeln uns stehts weiter und das zum glück, Menschen die krampfhaft am altem festhalten sterben aus. Zum Glück!
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01.12.2008 10:48 Uhr von AnKost
 
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@ bolitho: Prinzipiell hast du Recht. Bücher lassen sich nicht durch das Internet ersetzen. Jedenfalls noch nicht.
Aber wie ich hier gerade feststellen muss holst sogar du dir Informationen aus dem Internet, obwohl du ja ein Verfechter der Buchkultur bist.
Aber ich reihe mich freiwillig da mit ein. Und ich glaube wir können es nicht ändern das sich die Bevölkerung in den Industrieländern zu einer Internetkultur entwickelt.
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01.12.2008 11:44 Uhr von Dracultepes
 
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1) Die dinger sind sicher schnell geknackt und MySpace etc erreichbar

2) Gute Idee

3) Hat man im Internet zwar mehr Informationen, aber man verlernt z.b. große Texte zu lesen.Das ganze hin und her gespringe im Inet ist schuld daran. U

Mir fällt nur gerade nichtmehr ein wo ich einen interessanten Artikel dazu las.
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01.12.2008 11:58 Uhr von bolitho
 
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Lest Euch mal den Spruch am Schluß meines Postings durch.
Es geht nicht um "entweder/oder" sondern um die Reihenfolge.

Was passiert wenn wir das vermeintlich "alte" bedenkenlos über Bord werfen läßt sich auch in diesem Forum erschreckend deutlich erkennen.
Es geht nicht nur um die Art der Informationsbeschaffung sondern um die Art der Information ansich - und da unterscheiden sich Internet und vor allem die Aufbereitung der Information deutlich von einem Buch.
Es gibt genügend Untersuchungen über Eigenschaften und Verhalten von Kindern die mit oder ohne Bücher/PC aufwachsen - darüber läßt sich Einiges nachlesen - ob in Büchern, Zeitschriften oder dem Internet.

Eines der Hauptprobleme ist sicherlich die Auswahl der Quellen... und mit den Auswahlkriterien sind Jugendliche ohne Anleitung garantiert überfordert.

Die Literaturklassiker findet man eh nicht im Internet - ich könnte mir auch nicht vorstellen daß sich jemand Karl May oder Jules Verne auf dem Monitor reinzieht.
Und ein 500-Seiten-Schmöker reinzuziehen erfordert andere Qualitäten als mit dem Schlepptop rumzuzappen.

Andererseits ist das Internet in der Aktualität unschlagbar. Ich sehe jedenfalls keinen Grund mehr ein Lexikon zu kaufen - dank Wikipedia. Aber auch hier gilt: Informationen kritiklos aufzunehmen kann danebengehen...

Zum Vergleich Wikipedia mit anderen (Online)lexika.
http://www.welt.de/...

Daß die, die nichts mit PC und Internet zu tun haben wollen aussterben hat natürliche Ursachen - die anderen sterben allerdings auch.
Und wer klüger oder intelligenter stirbt ist eine philosophische Frage...
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01.12.2008 13:11 Uhr von Mr.ICH
 
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@Bolitho: Ich denke das Internet wird nur zur oberflächlichen Informationsbeschaffung verwendet. Wer sich tiefgründig mit einem Thema auseinander setzen will/muss, der wird an einem Buch nicht vorbeikommen.
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01.12.2008 14:01 Uhr von bolitho
 
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D´accord und: ein Buch brauchen keinen Strom, kann auch mal runterfallen, man kann den kippelnden Tisch damit abstützen - und es wärmt im Notfall wesentlich besser - ein echtes Multifunktionsgerät. Und es hält wesentlich länger!

Ich baue mir gerade mein eigenes Buch: Wen mich etwas interessiert ( bin gerade - auch durch meinen Job - am Thema Jules Verne, ein Freund von Aristide Briand, der wiederum mit Gustav Stresemann den Vertrag von Locarno ausgehandelt hat) suche ich mir übers Internet - oft über Wikipedia - schnell mal den oder die betreffenden Artikel raus - ausgedruckt habe ich dann Lesestoff für die Mittagspause. Abgespeichert wird das Ganze natürlich auch - geht mit einem .pdf-creator wirklich gut.

Aber neben meinem Nachttisch liegt immer mindestens ein Buch, meist mehrere.
Laptop im Bett? Geht garnicht...dafür sorgt dann schon meine Frau.
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01.12.2008 14:14 Uhr von KidWiruz
 
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100% Zustimmung: an Mr. Ich
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01.12.2008 14:35 Uhr von Dracultepes
 
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Man muss aber nur auf Bücher zurückgreifen, weil die Leute ihr Wissen verhökern wollen. Und das mit Büchern wesentlich einfacher geht.
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01.12.2008 15:23 Uhr von bolitho
 
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@Dracultepes: Es gibt sogar Leute die schreiben(!) Bücher und meinen dann auch noch davon leben zu wollen - die nennt man auch Schriftsteller oder Autoren, darunter so gierige wie Tucholsky, Schiller, der schon erwähnte Jules Verne oder meinetwegen auch Konsalik.

Einfach E K E L H A F T!

Da lob ich mir so seiten wie Hausaufgaben.de oder so. Da kriegen die schlauen kleinen Oberabkupferer richtig das Brett - wenn die Rechnung für das Abo kommt...

Und ein Bücherdownload ist auch nicht für umsonst.

P.S. Auf jedem "richtigen" Buch steht der Preis drauf. Und - je nach dem kriegst Du heute etwa 600 Seiten Cive Cussler für 8 Euro.
Oder Du gehst auf´n Flohmarkt - 50 Cent bis ein Euro fürs Buch ist normal.
Schonmal`n e-book in ner Grabbelkiste gesehen?

Au weia..
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01.12.2008 15:41 Uhr von Beergelu
 
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@bolitho: Bei der Maßnahme geht es nicht darum, Bücher zu ersetzen, vor allem keine Romane und es betrifft Schüler der 9.-12. (!) Klasse.
Vorher werden die Jungen Menschen natürlich an Bücher herangeführt.

Es ist eine Bildungstechnische Maßnahmen, die sehr hilfreich ist, da viele Bücher als E-Books vorhanden sind.

Meine eigene Erfahrung mit den E-Books ist, dass meine Universität Lizensen von vielen Büchern hat, so dass ich mir die kostenlos runterladen und lesen kann. Und das sind keine Romane sondern Sachbücher, die im Laden zwischen 25 und 130€ kosten. Dadurch spare ich in diesem Semester z.B. knapp 300€ und ich habe ständig alle Bücher dabei, ohne das imense Gewicht. Denn bei solch speziellem Wissen, sucht man sich im Internet Tod und Wikipedia hilft einem da auch nicht mehr wirklich weiter.
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01.12.2008 16:05 Uhr von bolitho
 
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@beergelu. "Meine eigene Erfahrung mit den E-Books ist, dass meine Universität Lizensen von vielen Büchern hat, so dass ich mir die kostenlos runterladen und lesen kann. Und das sind keine Romane sondern Sachbücher, die im Laden zwischen 25 und 130€ kosten. Dadurch spare ich in diesem Semester z.B. knapp 300€ und ich habe ständig alle Bücher dabei, ohne das imense Gewicht. Denn bei solch speziellem Wissen, sucht man sich im Internet Tod und Wikipedia hilft einem da auch nicht mehr wirklich weiter. "

Da hast Du natürlich recht - vielen Dank für diese neue Sicht der Dinge.
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01.12.2008 16:31 Uhr von Dracultepes
 
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@bolitho: Mir ging es nicht um Romane oder sonstiges(Hohlbeinsammlung) sondern um die Aussage wenn man sich richtig etwas aneignen will muss man auf Bücher zurückgreifen.

Und das muss man eben nur weil es selten vergleichbare Angebote im Netz gibt(quantitativ und qualitativ). Deswegen halte ich es falsch das als Argument für Bücher anzubringen.

Das einzige was in meinen Augen wirklich für das Buch spricht ist eben die Form des Buches selber. Aber für die Qualität eines Textes ist es letzendlich egal wo ein Text verfasst ist, ob auf Papier oder auf Magnetdatenträgern.
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01.12.2008 18:44 Uhr von jaggernaut
 
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@Dracultepes: "Das einzige was in meinen Augen wirklich für das Buch spricht ist eben die Form des Buches selber."
Definitiv - aber ich greife da noch etwas weiter: Es ist ein Unterschied ob ich den Text auf einer DIN A4- Seite habe oder auf einer Taschenbuchseite. Für mich ist es z.B. auch ein Unterschied welche Edition eines Karl-May- Buchs ich in der Hand habe (gilt sinngemäß natürlich auch für andere...)
Der Einband, die Zeichnungen auf den Innenseiten, das gel-braune Papier, die Schrift - und der Geruch sind für mich wesentlich für die Atmosphäre und damit für die Wirkung beim Lesen.
Neben Dawkin`s "Gotteswahn" als Taschenbuchausgabe ( da ist für mich ausschließlich der Inhalt selbst relevant mit dem ich mich aktiv auseinandersetze) liegt ein Perry-Rhodan-Sammelband - von manchen Jugendsünden krieg ich nie genug. Daneben die "Denkanstöße 2009" von Piper - Pflichtlektüre jedes Jahr mit kurzen Geschichten aus vielen gebieten - zu drübernachdenken.
Die könnte ich mir auch aus dem Netz ziehen...
"Aber für die Qualität eines Textes ist es letzendlich egal wo ein Text verfasst ist, ob auf Papier oder auf Magnetdatenträgern." Das ist wohl wahr. Aber Lesen ist nunmal mehr als die verstandesmäßige Aufnahme von Informationen...

" Mir ging es nicht um Romane oder sonstiges(Hohlbeinsammlung) sondern um die Aussage wenn man sich richtig etwas aneignen will muss man auf Bücher zurückgreifen."
Warum denn? OK - es gibt Bücher die die Welt nicht braucht - von Holz- und anderen Bohlen z.B. ... jaaaa gut, auch das ist Geschmackssache. Sach- und Fachbücher als Quell des Wissens - schön und gut.
Ein Roman jedoch vermittelt noch ganz andere Dinge - nämlich die Sicht auf die Dinge selbst aus ganz verschiedenen Blickwinkeln die ein Film nie vermitteln kann - und das halte ich für das Verständnis untereinander für ungeheuer wichtig - und diesen Blick zu vermitteln macht m.E. den Schriftsteller aus...

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