01.12.08 08:17 Uhr
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Thanksgiving: Ein Beispiel für amerikanische Gastfreundschaft

Noch vor einem Jahr waren Monique and Doug White, nachdem sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren, arbeitslos und hausten im Wohnwagen eines Freundes. Inzwischen haben sie beide Arbeit gefunden und wohnen in einem Haus.

Weil sie Thanksgiving nicht zu zweit feiern wollten, schaltete Monique eine Anzeige in der Rubrik "Gratis abzugeben", in der sie dazu einlud, mit den Whites Thanksgiving zu feiern. 32 arme, einsame, ältere und alleinerziehende Menschen folgten der Einladung.

Es meldeten sich auch Helfer, die die Whites mit Lebensmitteln, Getränken, Tischen und Stühlen unterstützten. Auch Monique Whites Chef spendete einen Geldbetrag. Monique freut sich über die neuen Bekanntschaften ebenso, wie über die mehr als 5.000 Mails, die sie inzwischen erhalten hat.


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WebReporter: veggie
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Beispiel
Quelle: www.denverpost.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2008 00:19 Uhr von veggie
 
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Keine große Sache im Lauf der Welt, aber eine wirklich anrührende Geschichte über Gastfreundschaft und die Freundlichkeit von Fremden - und deshalb doch berichtenswert.

Auch mal ein Gegenpol zum standardmäßigen (wenn auch oft berechtigten) USA-Bashing. Offensichtlich gibt es die berühmte amerikanische Gastfreundschaft und den Willen und die Kraft, die Welt besser zu machen, NICHT nur im Film.
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01.12.2008 08:59 Uhr von derSchlaueMax
 
+14 | -39
 
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01.12.2008 09:04 Uhr von veggie
 
+21 | -3
 
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@ SchlauerMax: Trotz Deines Nicks hast Du nichts kapiert.Es gibt nicht "die Amerikaner", genausowenig wie es "die Deutschen" gibt.

Mit dem gleichen Recht könnte man sagen, die Deutschen sind sehr nette Personen, die rechtsradikale Veranstaltungen besuchen und danach Polizisten attackieren.
http://www.shortnews.de/...
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01.12.2008 09:06 Uhr von muhschie
 
+5 | -16
 
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01.12.2008 09:16 Uhr von derSchlaueMax
 
+7 | -7
 
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@veggie: Ich denke genauso wie du, nur wollte ich zeigen dass hier komischerweise immer einzelne Leute sind, wenns um westliche Länder geht, und immer die große Masse wenns um östliche Länder geht. Die "eigenen Leute" werde bewusst gut dargestellt, wie in dem Fall, und die "Anderen" schlecht.
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01.12.2008 10:02 Uhr von Kacknoob
 
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Nette Geste und auch mal schön was positives zu lesen.

Manchmal vermisse ich die positiven Nachrichten auch in den normalen Medien.

Gruss
Kacknoob
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01.12.2008 12:06 Uhr von bolitho
 
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Ich habe die amerikanische Offenheit und Gastfreundschaft mehrfach kennen-und schätzen gelernt ( was nicht heißt daß es die nicht auch woanders gibt - nur ist sie da sehr ausgeprägt)
Dazu kommt daß diese Art von "Social Network" eine Kultur dort ist; es gehört zum guten Ton sich eigenständig wie hier oder in örtlichen Clubs für andere zu engagieren. Nicht umsonst haben die sog. Service-Clubs wie Rotarier und Lions dort ihren Ursprung.
Der Grund dafür ist aber auch unübersehbar die äusserst mangelhafte soziale Absicherung in diesem Land - und daher muß man sich halt selber helfen - wie es die ehemaligen Kriegsgegner aber auch für uns mit ihren Hilfs (Care)Paketen nach dem Krieg getan haben.
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01.12.2008 15:09 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+6 | -0
 
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schön: und mir ist es scheiss egal obs nu amis oder araber sind.. ich finde es geht das sie nicht vergessen haben das es ihnen auch mal so richtig mies gingen

hut ab tolle aktion davon kann die welt mehr gebrauchen
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01.12.2008 16:25 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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hoppala: das sollte gut heissen nicht geht... das passiert wenn ein männlein versucht multitaskin zu betreiben
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02.12.2008 08:49 Uhr von GenerX
 
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Wer hat etwas falsch: verstanden?

@ "veggie": Warum wird "derSchlaueMax" wegen seiner Beiträge kritisiert und negativ beurteilt? Du beschuldest ihn wegen pauschaler Aussagen ("die Amerikaner"), hast aber anscheinend DEINEN eigenen Titel übersehen ("Beispiel für amerikanische Gastfreundschaft" - typisch USA also).

Weiter:
Auch die Amis warten auf diesen einen Tag im Jahr, auch das nur wenn es ihnen gut geht, um sich um den Mitmenschen zu kümmern.

Leider muss ich auch "muhschie" nicht ganz Unrecht geben. Auf Bewährung frei ist in den USA eine Tatsache, mit der man SEHR vorsichtig umgehen muss. Dass sich ausgerechnet eine solche Familie da einlässt, spricht von sich.

Dass von einer Bevölkerung von über 300 Millionen nur eine Familie so etwas macht, dass es zur Schlagzeile wird, soll weiter zum Nachdenken fördern.

Dass ein solches Beispiel in diesem Zeitpunkt der großen Probleme hochgehoben wird, soll einen auch misstrauisch machen, da die US-Medien genau darauf eingestellt sind. Auf der einen Seite lenkt man die Bevölkerung von den wahren Problemen ab, um sie weiter verdummen zu lassen.
Auf der anderen Seite hebt man die "amerikanischen Tugenden" hoch, um die Moral des Volkes trotz Krise zu steigern.

Die Propaganda in Amerika ist vorbildlich gestaltet um das Volk dummzuhalten. Dass man hier in Europa auch reinfällt ist trauerhaft für unser Wahrnehmungsvermögen.

Bedenkt auch, dass eine obdachlose Familie vom Vorjahr jetzt schon ihr Leben dermaßen eingerichtet hat, dass sie schon andere Leute einladen kann. Wer glaubt dass ein deutscher obdachloser bei den unseren Arbeits- und Lebensbedingungen in einem Jahr so einen Sprung schaffen könnte? Richtig - hier geht´s nicht.

Gute Taten geschehen überall in großer Menge. Die meisten Fälle gelangen NIE an die Öffentlichkeit, weil es der Wohltäter so will (anonyme Spenden).
Meiner Ansicht nach spricht ein Groschen Spende fern vom Rampenlicht der Publicity viel mehr für Menschengefühl und Offenherzigkeit, als eine Million eines Reichen, die zunächst hochgelobt und öffentlich gewerbt werden soll.
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02.12.2008 10:29 Uhr von Illiana
 
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ist doch egal, aus welchen Motiven sie das getan haben.
Die Hauptsache ist doch, dass die 32 Menschen was zu Essen und Gesellschaft an Thanksgiving hatten.
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02.12.2008 11:18 Uhr von Marco Werner
 
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@GenerX: Ich würde die Amis nicht unbedingt als dumm bezeichnen...ihnen stehen die gleichen Informationsmöglichkeiten offen wie uns auch. Sie haben nur das gleiche Problem wie die Deutschen auch...sie lassen sich oft viel zu sehr vom Unterschichtenfernsehen beeinflussen. Wer wirklich gute Informationen will,findet die bei Fox,NBC & Co natürlich nicht..dafür muss man schon anspruchsvollere Quellen nutzen. Das Problem ist nur,daß die Amis ein relativ vergnügungssüchtiges Volk sind...und da passen "Informationsorgien" nunmal einfach nicht mehr ins Programm.
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02.12.2008 12:29 Uhr von bolitho
 
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Hallo Tante Emma, meine Frau und ich arbeiten u.a. ehrenamtlich im DRK als Sani in der Bereitschaft und im OV-Vorstand,
organisieren in unserem Dorf die Ferienpassaktion
und spenden (regelmäßig) für die DGzRS - weil mir für die aktive Hilfe die Qualifikation fehlt.
Ferner leben wir glücklicherweise in einer Gegend wo die Nachbarschaftshilfe noch wirklich aktiv ist - das kommt aber auch nicht von Alleine!

Als Tagesmutter kümmert sich meine Frau vorwiegend um Problemkinder - für einen Stundenlohn für den kaum ein Hartz4-Empfänger arbeiten gehen würde.

Daneben finde ich es prima daß es solche Berichte über Einzelne (Familien) gibt die anderen helfen - das entlarvt jedes "ich kann ja doch nichts tun" als faule Ausrede.
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02.12.2008 14:19 Uhr von bolitho
 
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Man soll doch ehrlich sein: "Allgemeinwohl vor Eigenwohl" klingt gut, aber
"Allgemeinwohl ist Eigenwohl" ist richtiger - nur daß heutzutage die Scheuklappen des Egoismus eine solche Sicht der Dinge nicht zulassen...

Gut zu sehen an der News:
Diese Familie sind nun nicht mehr "die Vorbestraften" sondern zum Vorbild avanciert.
- das hilft den Bedürftigen (beim Essen)
- der Gesellschaft die dringend (positive) Vorbilder braucht
- und der Familie durch ein positives Image.
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02.12.2008 16:15 Uhr von bolitho
 
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@ Tante Emma: Einspruch.
Es kommt immer darauf an was jeder Einzelne(!) daraus macht - alles andere ist - wie schon bemerkt - faule Ausrede.
Und eben diese Familie zeigt daß es auch so geht.
Waren- und Dienstleistungsgesellschaft: Es ist an jedem selber mit seinen Kindern im Wald zu spielen oder in einen Vergnügungspark zu fahren, ihnen vorzulesen oder vor der Glotze zu parken. Selbiges gilt für das Engagement an unseren Mitmenschen - und dann ist eine Ersatzbefriedigung schlicht unnötig geworden.
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02.12.2008 20:06 Uhr von veggie
 
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@ GenerX: Der Titel ist nicht pauschalierend "typisch amerikanisch", sondern meint genau, was er sagt - ein Beispiel für amerikanische Gastfreundschaft. Nicht für schottische, koreanische, japanische oder sonstwelche, sondern eben amerikanische.

Typisch amerikanisch daran ist höchstens der Anlaß - Thanksgiving.

Wegen Bewährung - ich halte mich selbst schon für relativ zynisch, und natürlich kann man die Whites aufgrund eines Zeitungsartikels nicht beurteilen (sollte sie aber auch nicht verurteilen), aber mir erscheint der Bericht authentisch.
Ich glaube kaum, daß das etwas mit der Bewährung zu tun hat - so einen Aufwand hätten die nicht nötig, dafür würde es schon reichen, sich "normal" anständig zu verhalten. Ich habe jedenfalls noch nichts davon gehört, daß Leute unter Bewährung sich in dieser oder ähnlicher Art verhalten haben, um sich das Wohlwollen des Bewährungshelfers zu erkaufen. Die Nachbarn und der Chef, die für die Aktion gespendet haben, kennen die Whites besser als jeder von uns und hätten eine scheinheilige Aktion einer hinterhältigen Verbrecherin wohl eher nicht unterstützt.
Eine derart große Aktion war ja auch gar nicht geplant, die hatten mit zwei oder drei Gästen gerechnet, wollten dann aber von den 32, die sich gemeldet hatten, niemanden enttäuschen.

Für mich eine wunderschön kitschige Geschichte, die tatsächlich passiert ist und zeigt, daß Menschen sich ändern können.

Daß die Geschichte in den Nachrichten landet, heißt nicht, daß sie so einmalig und sensationell ist - heutzutage landet doch jeder Furz in den Zeitungen.

Ob man jetzt mich oder den Schlauen Max positiv oder negativ beurteilt, hängt wohl von der Einstellung des Einzelnen bzw. dem Grad des Zynismus ab, mit dem man diese Story betrachtet.
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02.12.2008 23:13 Uhr von GenerX
 
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@ veggie: Mein Einspruch zum Titel hat nichts mit der vermittelten Nachricht zu tun. Der Ausdruck klingt eben (meinem Sprachverstand nach) etwas pauschal.
Wenn statt dem "Beispiel" von einem "FALL amerikanischer Gastfreundschaft" die Rede wäre, würde es als isolierte Einzeltat klingen. So aber denkt man sich, dass es einer von beliebig vielen solchen Fällen ist.
Schliesslich egal - Ausdrucksweise ist zuletzt doch subjektiv.

Ich stimme zu, dass der Familie ein Lob angehört, egal was auch das Motiv und der Hintergrund der Wohltat war.
Dass die Presse aber ausgerechnet diese Leute zum Lob aussucht, lässt mich nicht vom Gedanken frei, dass auch ein kleiner Hauch Propaganda drinsteckt.

@ Marco Werner (Minus kam nicht von mir)
Dumm bezog sich nicht auf die Intelligenz der Amis, sondern auf ihr Informationsspektrum. Ich bezweifle ob die sich auch nur einigermaßen rundum informieren dürfen.

Dort wird die Presse in weitem Maße zensiert, die größten Sender auch. Selbst Live-Sendungen werden mit einem Shift (Zeitverspätung) von wenigen Sekunden übertragen, damit unangenehmes abgeschnitten wird.

Im Internet sind viele (auch europäische) Seiten gesperrt, ein landesweites Überwachungsnetz beobachtet zusätzlich ob jemand auf die "falschen" Sites gelangt oder mit "verbotenen" Suchwörtern sucht. Entsprechend dem Inhalt dieser Sites wird - bei Bedarf - mittels IP die Hausadresse vermittelt (diese Info steht in den USA dem Staat/Geheimdienst offen) und ein eher unangenehmer Hausbesuch trifft ein - eine anschließende Verhaftung gab es öfter schon - auch bei Minderjährigen.

Natürlich muss die Welt glauben, dass alles sehr demokratisch und frei im Staat abläuft, so darf z.B. ein Noam Chomsky ab und zu eine extrem kritische Meinung äußern, als Gegenwort. Die Propaganda hat ihm aber schon rechtzeitig ein öffentliches Bild des modernen Don Quichote verpasst, wird er also nur von einer - intellektuellen - Minderheit ernstgenommen.

"Last but not least" will ich erwähnen, dass in den USA immer noch die Ku-Klux-Klan legal, die kommunistische Partei aber illegal ist (bin zwar kein Kommunist, aber die Sache spricht von sich).

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