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Hamburg: Wohnung und Büro von Sterbehelfer Roger Kusch wurden durchsucht

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat schon am vergangenen Donnerstag die Büroräume und die Wohnungen des früheren Justizsenators Roger Kusch durchsucht.

Die Razzia bei Kusch wurde im Rahmen von Ermittlungen wegen aktiver Sterbehilfe durchgeführt. Beweismittel wurden dabei sichergestellt. Kusch hat mittlerweile vier Personen beim Sterben geholfen.

"Wir ermitteln wegen des Anfangsverdachts eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz", so die Ermittlungsbehörde.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Wohnung, Büro
Quelle: www.sueddeutsche.de

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01.12.2008 06:49 Uhr von Cyberbob81960
 
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Es sind erst mal Ermittlungen: Somit ein Anfangsverdacht.

In einem Fall hatte er sich dieses 6.000 Euro (oder gar mehr) kosten lassen. Und hier wurde die Grenze von Ethik überschritten und das Geschäft mit dem Tod geführt. Sollte sich dieses allerdings auch bewahrheiten, gehört der Mensch hart bestraft und nicht nur wegen möglicher Versöße gegen das Arzneimittelgesetz.
Humane Sterbehilfe auf eigenes Verlangen - das würde ich auch unterstützen. Aber dann in einem sozialen System und Sozialverträglich und nicht als Geschäftsgrundlage. Z.B. eben in in speziell dafür ausgelegte Einrichtungen - von Fachleuten.

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