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Österreich: Zuwanderer sollen in Zukunft Deutschkenntnisse nachweisen

Ihre Vorstellungen für das künftige Fremdenrecht gab Innenministerin Maria Fekter bekannt. Demnach sollen Zuwanderer schon beim Ansuchen um eine Aufenthaltsgenehmigung einen Nachweis erbringen, dass sie einen Deutschkurs besucht haben.

Auch das jetzt nach Ablehnung eines Asylansuchens mögliche Ansuchen um humanitäres Bleiberecht soll - trotz eines gegenteiligen Erkenntnisses des Verfassungsgerichtes - fallen. Dafür sollen humanitäre Gründe im Zuge des Asylverfahrens stärker berücksichtigt werden.

Von den Bundesländern erwartet sich die Ministerin mehr Solidarität - derzeit tragen Wien, Nieder- und Oberösterreich die Hauptlast bei der Unterbringung von Asylanten. Die drei Oppositionsparteien FPÖ, BZÖ und Die Grünen kritisierten die Pläne der Innenministerin aus unterschiedlichen Gründen.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Österreich, Zukunft, Zuwanderer
Quelle: derstandard.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2008 22:23 Uhr von veggie
 
+0 | -0
 
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Im Prinzip eine gute Idee, aber ob sie auch gut durchdacht ist? Ob dieser Nachweis von Deutschkenntnissen auch für Engländer, US-Amerikaner, Australier oder von mir aus auch Schweden gilt?
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30.11.2008 23:43 Uhr von _AZRAIL_
 
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30.11.2008 23:53 Uhr von poseidon17
 
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_AZRAIL_: "Troy, deine Gesinnung sollte allen hier bekannt sein. Wer sowas auch noch gut bewertet, dem ist ebenso wenig zu helfen wie dir"

und heute angemeldet? Respekt ^^
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01.12.2008 00:21 Uhr von _AZRAIL_
 
+1 | -10
 
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@Posa: man braucht nur seine Kommentare von heute genau lesen, da liegt seine Gesinnung auf der Hand. Meinst du nicht ?

@Troy - bei dir hilft nichtmal die Nazi Käule.... da ragst du locker drüber.
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01.12.2008 00:29 Uhr von veggie
 
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@ Troy: In Deutschland hat kürzlich ein Amerikaner um Asyl angesucht
http://www.shortnews.de/...

Warum sollte es das also in Österreich nicht geben.
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01.12.2008 00:43 Uhr von veggie
 
+3 | -5
 
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@ _AZRAIL_: Überlegst Du auch, bevor Du schreibst?

Den Führer laß mal in dem Dorf, in dem er groß wurde - bei uns in Österreich war der Mann eine Null. Dass aus ihm ein "Führer" geworden ist, darfst Du Dir gerne an Deine großdeutsche Fahne heften!

Übrigens beherbergt Österreich im Verhältnis zur Einwohnerzahl mehr als 5 mal so viele Asylanten wie Deutschland. Was sagst Du jetzt?
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01.12.2008 00:55 Uhr von veggie
 
+1 | -6
 
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@ Troy: Ich habe auch nichts von Massenanträgen gesagt.
Die Frage ist, ob diese Regelung auch auf "westliche" Asylwerber angewandt wird, oder nur auf "östliche" oder "südländische".

Wenn sie nämlich bei einem US-Amerikaner nicht angewendet wird, dann ist das Gesetz in dieser Form einfach nur Heuchelei und man sollte ehrlichkeitshalber gleich reinschreiben, daß man keine "Bunten" haben will.
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01.12.2008 07:48 Uhr von Illiana
 
+1 | -2
 
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ich weiß ja nicht, wie das in Österreich so läuft, aber die Regelung wäre echt ein Witz.
Ihr regt euch alle über keine "echten" Flüchtlinge auf und behauptet, es gibt viel zu viel, die Wirtschaftsflüchtlinge sind?
ja glaubt ihr alle hier ernsthaft, dass genau diese dann nicht mehr ins Land kommen, sondern nur die, die sich vorher in Ihrer Heimat jahrelang versteckt haben?
Ich glaub nicht, dass sie irgendwo in Ihrem Land hingehen können so nach dem Motto "hei, ihr verfolgt mich zwar, aber kann ich nen Deutschkurs machen, damit ich dann hier abhauen kann?"
So einen Nachweis kann nicht einfach mal ein Dorfältester der selber vllt. Analphabet ist ausstellen, sondern eine offizielle Stelle, oder eben jmd. gegen bares... hei, unterstützen wir doch die unterdrücker dieser Welt. Dann hat so ein Warlord in Afrika noch eine Einkommensquelle, wieso auch nicht?
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01.12.2008 08:20 Uhr von vostei
 
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genau - es ist wie iliana sagt: nehmen wir mal einen der aktuellen krisenherde, den kongo.

Einerseits kneift die UN und die EU noch dort einzugreifen, so ähnlich wie damals in Ruanda und zum anderen wird jetzt erwartet, dass Flüchtlinge von dort deutsch können?

Das hieße im Umkehrschluss, dass den Österreichern wohlvorbereitete - noch dazu zielgerichtet vorbereitete Asylsuchende lieber wären...

^^ sowas kann doch nur einem Beamtenhirn entspringen...
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01.12.2008 08:36 Uhr von veggie
 
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@Vorredner: Sorry ich hab grade bemerkt, dass ich beim Schreiben der News einen Fehler gemacht habe und die Checker gebeten, das zu korrigieren.

Der Deutschkurs gilt natürlich nicht für Asylanten, sonder für normale Zuwanderer. Beim Asylrecht soll sich nur die derzeitige Praxis ändern, dass bei Ablehnung durch alle Instanzen dann ein Antrag auf humanitäres Bleiberecht gestellt wird. Stattdessen sollen humanitäre Gründe schon vorher berücksichtigt werden.

Damit ist hoffentlich das schiefe Österreich-Bild wieder zurechtgerückt. Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass Österreich pro Kopf mehr als 5 mal so viele Asylanten beherbergt als Deutschland!
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01.12.2008 09:06 Uhr von Illiana
 
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@veggie: ok, das ist dann natürlich was anderes und ergibt mehr sinn ^^
In Deutschland gibts ja auch einen Deutschtest (und das ist auch gut so). Gut, irgendwo in einem Dorf weit weg von einer größeren Stadt ist es vllt. etwas schwierig einen Deutschkurs machen zu können, aber wer unbedingt will, der findet schon eine Möglichkeit ;)
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01.12.2008 09:20 Uhr von vostei
 
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:D Ok - alles klar: Bei Zuwanderern macht das natürlich Sinn.
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01.12.2008 10:28 Uhr von veggie
 
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Dank an die Checkerin für die Korrektur! Jetzt hat alles seine Richtigkeit!

Trotzdem frage ich mich, wie das jetzt bei "westlichen" Ausländern gehandhabt wird. Ob von einem Amerikaner, Franzosen oder Schweden wohl auch ein Nachweis über Deutschkenntnisse gefordert wird?
Kann ich mir fast nicht vorstellen.

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