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EU will Asylpolitik umgestalten

Laut dem Nachrichtenmagazin "Focus" möchte die EU-Kommission die geltende Asylpolitik völlig neu gestalten. Mit dieser Maßnahme soll Asylbewerbern das Leben erleichtert werden.

Zu diesem Zweck soll, am kommenden Mittwoch, ein Maßnahmenpaket beschlossen werden. Unter anderem soll Asylanten erlaubt werden, dass sie schon nach sechs Monaten arbeiten dürfen, anstatt erst nach einem Jahr. Des Weiteren sollen die Bewerber Bargeld bekommen anstatt Gutscheine.

Auch das Zurückschicken in das Land, in dem die Asylbewerber die EU betreten haben, soll reduziert werden. Damit möchte man Länder wie Malta, Spanien und Italien entlasten.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU
Quelle: www.derwesten.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2008 18:28 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
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Ich finde diese Maßnahmen nicht so gut die da beschlossen werden sollen. Vor allem das auszahlen von Bargeld stelle ich mir problematisch vor weil die guten Leute mit Bargeld eher Unfug anstellen können als mit Gutscheinen.
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30.11.2008 20:55 Uhr von djz0
 
+16 | -9
 
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ich glaubs nicht: DrTroy hat schon alles gesagt... bin auch der meinung das es nicht gut sei, dass auswandern in die EU nichts positives hätte.
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30.11.2008 21:05 Uhr von no_trespassing
 
+20 | -5
 
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Von Malta, Frankreich und Spanien nach D: Da in der EU Freizügigkeit und keine Grenzkontrollen gelten, dürfte es nicht lange dauern, bis die Massen Richtung Norden wandern, wo es mehr Sozialgelder gibt.

Wir brauchen unsere Arbeitsplätze selbst. Sonst hätten wir ja nicht die Arbeitnehmerfreizügigkeitsregelung mit den Ostblockstaaten beschließen brauchen.

Das Asylrecht wird hier ad absurdum geführt. Asyl ist eine vorübergehende Hilfe in Not, solange ein Land politisch destabilisiert ist. Es wird stattdessen mit dauerhafter Bleibe verwechselt. Nur weil woanders die Lebensbedingungen schlechter sind, kann man nicht darauf Asyl begründen.

Gegen die Pläne der EU-Kommission muß vorgegangen werden.
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30.11.2008 21:40 Uhr von vampyrella
 
+16 | -20
 
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Oh bitte! " Wir brauchen unsere Arbeitsplätze selber"

Wenn ich das höre platzt mir die Hutschnurr. Mir hat noch nie ein Ausländer einen Arbeitsplatz weggenommen, und MERKWÜRDIGERWEISE kenne ich auch keinen anderen, dem das jemals passiert ist.I

In Katzhütte (bei Saalfeld) ist ein Asylbewerberheim, die Wände sind schimmelig,teilweise sind 10 Menschen auf engsten Raum gedrängt und ausserdem bekommen sieLebensmittelgutscheine mit sehr kleinen Wert und müssen damit im örtlichen tegutmarkt einkaufen ( und das ist einer der teuersten Supermärkte bei uns).

Ich glaube nicht, dass die sich einen Plasmafernseher oder sonstigen Luxus kaufen würden, wenn sie Bargeld bekämen.

Ausserdem sollte jeder da leben dürfen, wo er möchte.
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30.11.2008 21:40 Uhr von Andy3268
 
+18 | -9
 
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Asylbewerbern das Leben erleichtert: Damit ist schon alles gesagt, die Gedanken der Bevölkerung darüber werden gekonnt ignoriert.
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30.11.2008 23:54 Uhr von HerrGabriel
 
+14 | -2
 
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Das Weltsozialamt Deutschland wird auch in Zukunft: seine Steuern erhöhen und Leistungen kürzen damit das Projekt "Die Welt zu Gast bei Freunden" finanziert werden kann.
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01.12.2008 00:21 Uhr von christianwerner
 
+7 | -10
 
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@DrTroy & Co. >So geht das ja nun nicht. Wenn jemand in einem
>anderen Land leben möchte, muss er auch die
>Voraussetzungen dafür mitbringen, sprich Bildung/
>Ausbildung und ein gewisses Grundkapital für den Anfang,
>um dem fremden Staat nicht auf der Tasche zu liegen.

Wer sagt denn, dass es nicht so ist? Ich habe eine Person im Bekanntenkreis, hochgebildet mit Uni-Abschluss, spricht drei Sprachen fließend, politisch verfolgt ohne Chance auf Rückkehr in naher oder ferner Zukunft. Dürfte sie arbeiten, könnte sie ohne weiteres Wohnung und sonstige Ausgaben selbst finanzieren. Darf sie aber nicht und muss nehmen, was ihr zugeteilt wird. Und weiterreisen, z.B. ins offenere Kanada, geht auch nicht. Entweder ganz zurück oder bleiben. Manche Leute hängen an ihrem Leben...

In der Asylpolitik muss einiges geändert werden und so ist der Vorstoß völlig legitim. Mich besorgt eher die wohl überwiegend fremdenfeindliche Einstellung in diesem Threat...
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01.12.2008 01:02 Uhr von Albana91
 
+4 | -15
 
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01.12.2008 01:12 Uhr von Jorka
 
+9 | -4
 
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Ich wäre dafür: das zukünftig Arbeitsplätze in Deutschland in erster Linie an deutsche Staatsbürger vermittelt werden und dann erst an Zuwanderer.

Leider traut sich nur ausser den imo unwählbaren rechten Rattenfängern keiner an dieses heisse Eisen heran in unserem Land.

Von den großen Parteien können wir jedenfalls in dieser Hinsicht gar nichts erwarten, da werden Probleme lieber ausgesessen anstatt mal zu handeln...
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01.12.2008 01:24 Uhr von christianwerner
 
+5 | -5
 
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@Jorka: Ich wäre dafür, dass zukünftig Arbeitsplätze in Deutschland in erster Linie an die am besten geeigneten Bewerber vermittelt werden, die bestenfalls auch noch eine richtige Motivation mitbringen, und dann erst an Leute die meinen, mit dem "richtigen" Eintrag im Pass bevorzugt werden zu müssen...
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01.12.2008 03:26 Uhr von spacerader73
 
+3 | -9
 
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oh man Soviel dummes Geschreibsel hab ich noch lange nicht gehört....
Möchte euch mal sehen, was ihr macht, wenn ihr irgendwo ankommt und erstmal in versifften Drecksbuden hausen müsst, ohne die Chance zu haben aus der Situation so schnell wie möglich herauszukommen, weil man nicht arbeiten darf usw....

Ich rate euch, euch schonmal gleich selber zu erschießen. In nur 10-20 Jahren ggf. auch 30 wird eh eine Weltgemeinschaft "zusammengeschustert". Dann gibt es die Staaterei nicht mehr in dem Maße, wie sie derzeit noch ist.

Wenn man weniger Flüchtlinge will, muss man vor Ort dafür sorgen, dass sie keine Gründe mehr haben nach Norden zu gehen. (Nein, nicht vergasen, wie ihr es gerne haben würdet oder sowas). Aufbau einer Infrastrucktur, Aufbau von Bewässerungssystemen, Entsalzungsanlagen, die Minimieung der Kriegerischen Aktivitäten der Staaten durch superhohe Zölle von Waffen und co. Spätestens seit dem Verschleudern von Geldern im zuge der Bankenkriese müssten die meisten wissen, das Geld genug da ist um den weltweiten Wohlstand zu fordern. Aber das wurde bislang nicht gemacht, weil es immernoch so zahlreiche ewig gestrige Deppen wie euch gibt....
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01.12.2008 06:25 Uhr von Asalin
 
+3 | -0
 
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Seht es doch mal so, wir haben immer mehr Auswanderer in andere Länder wo man als Deutscher meist noch als guter Arbeiter angesehen wird, da ist es doch nicht schade drum wenn neben den Leuten die aus dem Ausland eingekauft werden weil hier schon die Facharbeiter fehlen, eben noch ein paar andere in Lohn und Brot kommen.

Die Wirtschaft in Deutschland wird sich freuen, da sie bald noch billiger produzieren kann und durch die sinkende Qualität kann man ja noch häufiger Dinge verkaufen wo Made in Germany draufsteht.

Aber streichen wir das Made in Germany lieber da unsere Wirtschaft ja schon Mittel und Wege gefunden hat das zu manipulieren.
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01.12.2008 09:35 Uhr von korem72
 
+2 | -1
 
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Das Asylgesetz soll doch für die ganze EU: gelten- daher sollten wir eher dankbar als böse darüber sein. Zukunftsvision: SSchäuble bringt sein BKA Gesetz doch noch irgendwie durch; Deutsche fühlen sich politisch verfolgt= Abhauen und Asyl beantragen.... dann können wir doch in Europa bleiben, >es ist ja leichter geworden<
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01.12.2008 11:00 Uhr von christianwerner
 
+1 | -3
 
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Fakten: Toll wie hier argumentiert wird und alle in einen Topf geschmissen werden. Wie wär´s mal mit ein paar Fakten?

- die richtige Bezeichnung für Asylanten ist einfach Flüchtling.
- entgegen der weitläufigen Meinung bleiben die meisten Flüchtlinge auf ihren Kontinenten und fliehen in Nachbarländer.
- Arbeit gibt´s nur mit Aufenthaltserlaubnis, Asylbewerber haben aber keinen rechtlichen Aufenthaltsstatus, sondern unterliegen einer Duldung.
- nach mind. einem Jahr Aufenthalt gibt es für einen Flüchtling die Möglichkeit bis zu 15h pro Woche zu arbeiten. Dafür muss der Arbeitgeber ein Formular der Ausländerbehörde ausfüllen, dass dann wiederrum an die Agentur für Arbeit geht, wo geprüft wird, ob ein (vorberechtigter) deutscher Staatsbürger dafür in Frage kommt. Ist dies nicht der Fall wird ein weiteres mal geprüft, ob ein EU-Ausländer die Stelle besetzen kann. Erst dann gibts ggf. eine befristete Arbeitserlaubnis und nach einiger Zeit geht die Prozedur von neuem los.
- Verstöße gegen die Residenzpflicht, also die Pflicht sich ausschließlich in einem von der zuständigen Behörde festgelegten Bereich aufzuhalten, fließt in die Kriminalitätsstatistik ein. So eine Regelung gibt es ausschließlich in Deutschland und ist am Anfang einfach nur eine Ordnungswidrigkeit.
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01.12.2008 14:09 Uhr von KidWiruz
 
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Was spricht dagegen, dass Asylanten genauso behandelt werden wie Deutsche? Der naive Egoismus?

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