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Hamburg: Schwarzfahrer verletzt zwei Bundespolizisten und zerreißt Dienstjacke

Am heutigen Sonntagmorgen wurden in Hamburg zwei Beamte der Bundespolizei von einem 32-jährigen Schwarzfahrer angegriffen. Die 41 und 48 Jahre alten Polizisten wurden von dem Täter an den Knien verletzt. Einer der Polizisten musste in einem Hospital behandelt werden.

Der Täter war in der Regionalbahn auf der Strecke Lübeck-Hamburg von einer 32-jährigen Zugbegleiterin ohne gültiges Bahnticket erwischt worden. Als er am Hauptbahnhof Hamburg den Beamten der Bundespolizei seine Personalpapiere aushändigen sollte, lehnte er dies ab.

Der aus HH-Wilhelmsburg stammende Mann begann daraufhin die Polizisten gewalttätig zu attackieren, da die Polizeibeamten ihn zur Polizeiwache mitnehmen wollten. Der Schwarzfahrer zerriss dabei einem Beamten die Jacke. Bei einem Atem-Alkoholtest wurden 1,27 Promille festgestellt.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Schwarz, Dienst, Schwarzfahrer
Quelle: www.presseportal.de

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30.11.2008 20:20 Uhr von J4L
 
+7 | -1
 
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Selbst Schule: Der Mann hat sich wohl selbst in die Scheiße geritten. Erst schwarzfahren anstadt ein paar Euro zu bezahlen, dann anstadt die Strafe zu bezahlen noch gewalttätig werden, und jetzt hat er die scheiße am Dampfen, denn das wird sicherlich eine Anzeige geben.
Aber 50€ Strafgeld(teurer wird es kaum sein) sind mitlerweile keine seltenheit für eine Schlägerei.
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30.11.2008 21:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -2
 
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Schwarzfahrer sind gefährlich in den 90er hat ein Schwarzfahrer in Stuttgart, nachdem er von der Polizei nach seinem Ausweis gefragt wurde, eine Waffe gezogen und auf die beiden Polizisten geschossen. Einer der beiden Polizisten - ein ehemaliger Klassenkamerad von mir - wurde dabei erschossen. Er hat noch im Sterben mit der Dienstwaffe den Schwarzfahrer erschossen.
Der Täter war schon Jahre zuvor abgeschoben worden und hatte illegal Assyl bei der Kirche gefunden.
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30.11.2008 21:11 Uhr von Janina 2000
 
+6 | -1
 
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@ J4L, da könntest du leider Recht haben. Eine Freundin von mir musste vorletzte Woche vor Gericht als Zeugin aussagen. Sie hatte einen Vorfall vom Fenster aus beobachtet. Ein ca. 35-jähriger angetrunkener Mann hatte sich damals heftig gegen seine vorläufige Festnahme gewehrt, wild um sich geschlagen und 2 Polizisten zu Boden gerissen. Obwohl er bereits 3 Jahre zuvor wegen Widerstand gegen Polizeibeamte verurteilt worden war, bekam er lediglich 400 Geldstrafe aufgebrummt. Das muss man sich mal vorstellen, ein Wiederholungstäter und nur 400 € Strafe.
Unser Justizsystem ist eine Schande.
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01.12.2008 03:36 Uhr von heinolds
 
+3 | -0
 
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@ Janina: Hallo Janina, ich kann Dir da nur zustimmen. Deine Beobachtungen sind in Deutschland leider an der Tagesordnung. Gewalt und Respektlosigkeit gegen Polizeibeamte nehmen immer mehr zu. Die Täter kommen aus allen Kreisen der Gesellschaft und die Gewalt wird immer brutaler. Da sind zerrissene Dienstjacken das kleinste Übel.

Die Politik ist ahnungslos und verschließt die Augen vor der zunehmenden Gewalt, die Justiz stellt Verfahren reihenweise ein. Woran liegt das? Beispielsweise fehlen In Deutschland ca. 30.000 Richter und mehr als 10.000 Polizeibeamte. Auch die Staatsanwaltschaften klagen über erheblichen Personalmangel.

Viele Polizistinnen und Polizisten, die jeden Tag für den Bürger und den Rechtsstaat den Kopf hinhalten werden genau so im Stich gelassen (vom Dienstherrn, vom Staat als Gesetzgeber und gelegentlich auch von der Bevölkerung)
wie diejenigen couragierten Bürger, die nicht wegsehen wollen und helfend eingreifen und dabei dann selbst Opfer von Gewalt werden.
Hiervon betroffen sind längst nicht mehr nur die Ballungszentren, sondern zunehmend auch die ländlichen Regionen.

Konrad Freiberg, Vorsitzender der "Gewerkschaft der Polizei" meinte kürzlich hierzu:

http://www.gdp-bundespolizei.de/...
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01.12.2008 03:58 Uhr von heinolds
 
+1 | -0
 
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Zum Umgang des Dienstherrn BMI mit Polizisten: kann, wer sich dafür interessiert, hier beeindruckende Kommentare von Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei nachlesen.

Diese sollen nun zu tausenden von der ehemaligen Ostgrenze abgezogen werden. Das hat zwar nix mit dem eigentlichen Thema hier zu tun, vermittelt aber mal einen kleinen Eindruck, wie man seitens des Bundesinnenministeriums mit denjenigen umspringt, die jeden Tag im Jahr für die Sicherheit der Bevölkerung, also für jeden von uns, auf der Strasse ihren Dienst verrichten. Besonders eindrucksvoll ist dort die Schilderung von User "Lenin" vom 13. November 2008 !

http://www.gdp-bundespolizei.de/...

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