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Weiterer Schlüssel-Mechanismus des Alterns entdeckt

Wissenschaftler der Harvard-Medical-School haben möglicher Weise einen weiteren Schlüsselmechanismus der Zellalterung entdeckt.

Eine Gruppe von Enzymen, sogenannte Sirtuine sind für das korrekte An-und Abschalten von Genen sowie für die Reparatur von DNA-Schäden verantwortlich. In Alter nehmen die DNA-Schäden jedoch stark zu und die Sirtuine führen ihre Gen-Regulationsaufgaben nicht mehr korrekt aus.

Eine Erhöhung der Sirtuin-Konzentration in Mäusen konnte deren Leben um 24 bis 46 Prozent verlängern.


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WebReporter: baz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Alter, Weite, Schlüssel
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2008 23:19 Uhr von baz
 
+0 | -0
 
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Gut, das Thema mit den Sirtuinen ist wohl nicht ganz neu. Das in der Quelle verlinkte Harvard-paper stellt nur einen weiteren kleinen Fortschritt auf diesem Gebiet dar.
Ich hoffe das man mit der Forschung bald soweit ist, dass man wirksame Therapien gegen das Altern entwickeln kann!
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30.11.2008 10:02 Uhr von DaKrunt
 
+13 | -8
 
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Ist es: so ratsam den Alterungsprozess noch viel weiter hinauszuzögern? Irgendwann muss halt mal jeder sterben, das sollte man auch an der Harvard Medical School akzeptieren..
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30.11.2008 12:40 Uhr von darmok69
 
+1 | -0
 
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Merke: "möglicherweise" und "auf jede mögliche Weise"
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30.11.2008 13:42 Uhr von Winkle
 
+6 | -3
 
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bla bla bla an alle alternfanatiker: mir doch egal ... der mit diesen pillen, wo gibt´s die zu kaufen ?!?
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30.11.2008 15:09 Uhr von baz
 
+5 | -2
 
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@Replies: Warum immer diese Ablehnung?!?
Wollt ihr nicht gesund bleiben?


" Ist es so ratsam den Alterungsprozess noch viel weiter hinauszuzögern?"

Bisher können wir den Alterungsprozess noch GARNICHT hinauszögern.
Der Anstieg der Lebenserwartung in den letzten 100 Jahren kam hauptsächlich durch bessere Hygiene zustande. Heutzutage aber auch dadurch, dass man altersbediengte Krankheiten immer besser behandeln kann und die Leute länger am Leben erhält:
Beipliel:Beipass-OP bei einem 70Jährigen der früher einfach gestorben wäre.
Durch solche Maasnahmen erhöht man hauptsächlich die Lebensspanne in der Menschen KRANK sind.
Ob das sinnvoll ist, darüber kann man streiten.
Wir tuen es aber, einfach deshalb weil Leben das höchste Gut für uns ist.
Würde man aber den Alterungsprozess selbst bekämpfen würde man die GESUNDE LEBENSSPANNE erhöhen!
=>Antwort auf deine Frage:JA, es wäre sinnvoll!

"Irgendwann muss halt mal jeder sterben, das sollte man auch an der Harvard Medical School akzeptieren.."

OK, einfach den Kopf in den Sand stecken, Probleme können ja nicht angegangen werden.
Arbeitslosigkeit bekämpfen???
Wieso denn, irgentwelche Verlierer wird es immer geben, das sollten die Herren Wirtschaftweisen und Politiker akzeptieren...









"Je älter wir werden desto weniger Kinder leben auf diesem Planeten"

Stimmt.

"statt Evolution gibt es Degeneration"

Falsch!
1.Es gäbe eher Stagnation, d.h. der Genpool bliebe statisch.
2.Welche Rolle spielt die genetische Evolution beim Menschen:
Der Mensch passt sich seiner Umwelt nicht biologisch an sondern technisch.
Bsp:Es gab in der Geschichte alle paar 10000JAhre mal ne Eiszeit.
Sind die Menschen dann mutiert und haben ein dickeres Fell bekommen?
Nein, sie haben sich wärmere Kleidung zugelegt.
->Menschen sind nunmal keine Fruchtfliegen und die Evolution spielt beim Menschn eine andere Rolle.
Übrigens:Die Evolutionstheorie auf die menschliche Gesellschaft zu übertragen hat man vor ca.60Jahren schonmal gemacht.
3.Auf welchen Zeitskalen wirken bio., techn. und gesellschaftl. Evolution beim Menschen:
bio. Evolution:~10000Jahre (rate ich jetzt mal)
techn. und gesellsch. Evolution:~10-100Jahre
=>die bio. Evol. steht in guter Näherung für uns Menschen still!


"Wer möchte in einer überfüllten überalterten Welt leben und bis
zum Nimmerleinstag arbeiten ?"

1.Es gibt keine Überbevölkerung wenn wir weniger Kinder bekommen, eigentlich logisch.
Warum sollten die Menschen nur soviele Kinder bekommen das die Bevölkerungszahl stabil bleibt?
k.A.vielleicht aus Vernunft.Fakt ist, in der westlichen Welt ist das so!(Bei uns in D. schrumpft die Bev. sogar. Dagegen platzen Afrika u. Indien aus allen Nähten)
2.Gesund zu sein und zu arbeiten ist besser als so krank zum Arbeiten zu sein und von einen staatl. Allmosen(Rente) leben zu müssen.





"...deiner formulierung nach ist das altern selbst, also eine zu behandelde krankheit?"

Per Definition ist es keine Krankheit, weil es
1.Alle Menschen gleichermaasen betrift und
2. man keine Möglichkeiten hat, es zu verhindeern.
Das ist aber blos Haarspalterei. Fakt ist, das Altern der Auslöser fast aller ernsten Erkrankungen bei uns ist es der Grossteil der Kosten unseres Gesundheitssystems dafür draufgeht diese zu behandeln.
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30.11.2008 16:59 Uhr von baz
 
+2 | -2
 
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@ BlutigerPfad: " das höchste Gut wäre, dann würde man niemals eine 70 Jährige operieren, denn mit dem Geld könnte man Dutzende Kinder retten. "

Wir messen anderen Menschen und deren Leben umso weniger Bedeutung zu, je weiter sie von uns entfernt sind.
Das eigene Leben ist einem in der Regel am wichtigsten
Dann kommen die Menschen, die einem nahe stehen.
Dann die Menschen, mit denen man persönlichen Kontakt hast.
Dann die die im gleichen Land Leben oder so
Menschen ganz weit weg (z.B.hungernde Kinder in Afrika) kommen am Schluss.

Das ist nunmal unser natürliches Empfinden.
Es ist natürlich eine schwierige Abwägungssache, aber:
Würden uns alle Menschen gleich wichtig sein, würde unsere Gesellschaft nichtt funktionieren, ganz pragmatisch.
Man müsste ja die Produktion sämtlicher Luxusartikel verbieten.


"Diese ganzen Lebensverlängerungsmaßnahmen dienen schlussendlich sowieso nur den Reichen und Superreichen."

Das ist einfach falsch.
Eine Beipass-OP ist eine lebensverlängernde Maasnahme(eine teure noch dazu).
Und die bekommen bei uns nicht nur die Superreichen.
Das Zauberwort heisst Krankenversicherung.


"Egoistische Menschen die ihr zusammen gerafftes Geld und Status um jeden Preis erhalten wollen."

Vielleicht sind die Menschen ja deshalb so raffgierig, weil sie genau wissen, dass sie ihre Gesundheit und ihr Leben nicht behalten können und sich dann kranpfhaft an ihr Geld und ihre Macht klammern.
Vielleicht wären Menschen die nicht altern viel weniger egoistisch...
Vielleicht würden sich Menschen, die nicht altern stärker dafür interessieren, was mit dem Planeten in 50-100Jahren ist, weil sie wissen, dass sie das ja noch erleben werden.

"Kommen keine neuen Gene dazu ist es Degeneration"
Es ging doch darum, was mit dem Genpool passiert, wenn grob gesagt, niemand meh stirbt und niemand mehr gebohren wird.
In dem Fall ändert sich der pool einfach nicht->Stagnation


"warum haben in der westlichen Welt die Männer bereits c.a. 70% der Samenflüssigkeitsmenge gegenüber unseren Urgrossvätern
verloren ?"

-Innerhalb von 3 Generations-Schritten ändert sich ein Genpool doch noch nicht. So schnell funktioniert Evol. nicht.
-Selbst wenn dem so wäre:Dann hätte uns deine vielbeschworene Evol. in den letzten 3 Generationen ja eher geschadet als genutzt. Dein Argument gegen extreme Langlebigkeit war aber das Evolution gut für uns ist, durch Langlebigkeit aber ausgebremst würde.


"Was wir brauchen sind Städte voller Kinder, neue Generationen mit neuen Ideen und nicht Altersheimcity."
1.Wenn man den Alterungsprozess besiegt hätte würde es eben KEINE biologisch alten Menschen mehr geben!
Warum haben alte Menschen denn weniger neue Ideen?
Liegts vielleicht am biologischen Alter, am trägeren Gehirn?



"Andere Probleme kommen dazu, z.B. wenn man HIV durch Medikamente eindämmen könnte, so das es nicht ausbricht,
muss dann die Krankenkasse die nächsten 7000 Jahre dem die Medikamente zahlen und das soll finanzierbar sein ?"

Glaubst du das die Menschheit nicht in der Lage ist in 7000Jahren eine wirkliche Heilung für HIV-Infizierte zu entwickeln?
Du lässt den technischen Fortschritt ausser Acht.

"Oder ethisch richtig ? "
Hier mal ein Zitat von G.W.Bush:
...This is a complex case with serious issues, but in extraordinary circumstances like this, it is wise to always err on the side of life...
:))))

"Nein es hat seinen Sinn warum wir sterblich sind..."

Redest du dir ein, damit du dich mit deinem Schicksaal besser abfinden kannst.
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30.11.2008 18:47 Uhr von baz
 
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was denn sonst, Technischer Rückschritt? "Soll ich mal herzhaft lachen, kein technischer Fortschritt ist besser als ein gesunder und sich erneuernder Genpool."

Die Natur hat jetzt schon ca 300.000Jahre (solange gibt den modernen Menschen) Zeit gehabt aber trotzdem gibts Krankheiten.
Wenns die Natur in 300.000j nicht schaft bestimmte Krankheiten zu besiegen ist doch klar, das der Mensch jetzt selber Hand anlegen muss!
An unseren Genen kann noch sehr viel optimiert werden!

"Meine Frau ist vor 3 Monaten an Krebs gestorben"
Tut mir leid!

"Wer Glück hat und die Chemo schlägt bei ihm an, der lebt ein paar Jahre länger, das ist alles
mehr gibt es nicht (noch ne schwache Hormontherapie und Bestrahlung nach der OP) "

Ok, mehr gibt es im Moment nicht.
Aber wie kommst du darauf, dass sich da in der Zukunft nichts ändert?
Meinst du wir finden in den nächsten 200Jahren keine wirksamere Methode Tumore zu zerstören, obwohl das in den Laboren heute schon teilweise an Zellkulturen klappt?
Vergleich doch mal die Rechenpower von einem heutigen computer mit einem vor 50Jahren, nur mal so als Idee, wie schnell sich Technik entwickeln kann wenns optimal läuft.

"Der Technikglaube von dir ist ein schlechter Witz, vermutlich
durch zuviel TV Konsum verursacht."

Ich bin zwar kein Biologe, aber Physiker und bei uns an der Fakultät machen die viel biophysik.
Ein Komolitone von mir fängt ne Dissertation an wo es auch um das Thema Tumorbekämpfung geht und da gibt es durchaus neue Ansätze!


"Achja ne Stammenzellentherapie wird meist NICHT von der Krankenkasse bezahlt, Stichwort >KOSTEN<"

Die Kassen zahlen generell eher nur Therapien deren Wirkung nachgewiesen ist. Und Stammzellentherapie gibts so doch noch garnicht.
Wenn das aber in k.A. 20-30Jahren standart ist, schwör ich die, zahlen das die Kassen.


"HINT: die Leistungen werden immer mehr Abgebaut bei steigenden Kosten - ja warum blos ?"

Weil unsere Gesellschaft überaltert und alte Menschen häufig krank sind und Krankheit teuer ist, wobei wir wieder bei dem Problem wären.
Würden die Menschen nicht, oder langsamer altern dann würden auch die Kosten sinken.
ODer andere Möglicgkeit: Man erhöht den Anteil Junger Menschen in der Gesellschaft durch eine höhere Geburtenrate.
(Das ist aber leider keine dauerhafte Lösung weil wir dann exponentielles Bevölkerungswachstung hätten)
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30.11.2008 18:56 Uhr von shortbread
 
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Live fast, die young: Jeder muss sterben.
Man kann das ja auch nur hinauszögern.
Und lieber "gesund" gestorben als an irgend einer "Alterskrankheit".
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30.11.2008 23:01 Uhr von Kampfpudel
 
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@baz: "Ein Komolitone von mir fängt ne Dissertation an"

http://www.korrekturen.de/...

Muß ja ein richtig guter Kommilitone sein, daß er zur Doktorarbeit zugelassen wurde.
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02.12.2008 21:12 Uhr von DerBibliothekar
 
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NA UND? Das biologisch-mögliche Leben liegt bei ca 120 JAhren und wird nur von einem absolut minimalen Anteil der Weltbevölkerung erreicht.
Nur die potentielle Lebendspanne zu erhöhen ist so lange relativ sinnlos, wie es Krebs, Infektionskrankheiten, Nervenleiden,Herz-Kreislauf-Versagen, Zigarretten und fettes Essen gibt.

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