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Russland wirft der Ukraine vor den Nazis geholfen zu haben

Zwischen Russland und der Ukraine gibt es Verstimmungen wegen eines neuen Denkmals, das im westukrainischen Lwow erbaut wurde. Das Denkmal ist der Aufstandsarmee der Ukraine gewidmet, die gegen Nazis und Sowjets gekämpft hat.

Allerdings haben die sogenanten UPA-Soldaten vor allem gegen sowjetische Truppen gekämpft. Deswegen hält man die UPA in Russland für Helfer der Nazis. Die Nähe des neuen Denkmals zu einem Mahnmal für getötete Sowjetsoldaten nannte Moskaus Regierung "lästerlich".

Das Außenministerium in Moskau empörte sich zudem als das UPA-Denkmal enthüllt wurde. Das Außenministerium der Ukraine verbietet sich Anweisungen aus dem Ausland anzunehmen und sagte: Wir holen die Namen der Ukrainer, die sich weder den Hitler-Truppen noch den Bolschewiki unterworfen haben, aus Vergessenheit."


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Ukraine, Nazi
Quelle: de.rian.ru

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2008 17:15 Uhr von Really.Me
 
+16 | -9
 
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Waren es nicht die Russen die isch Polem mit Hitler geteilt haben?
Waren es nicht die Russen die es den Deutschen ermöglichten U-Boote und andere Waffentechnik zu testen?
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29.11.2008 17:16 Uhr von Valmont1982
 
+22 | -9
 
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Da es in letzter Zeit ja wieder gehäuft zu der heuchlerischen Verurteilung der Nazi-Zeit kommt, hier eine Liste anderer Kriege. Übrigens, die erste Zahl gibt hier die Todesopfer an....

20.000,000: 2. Japanisch-Chinesischer Krieg (1937–1945)

3.800,000-5.400,000: 2. Kongokrieg (1998–2007)

2.500.000–3.500.000: Koreakrieg (1950–1953)

2.300.000–3.800.000: Vietnamkrieg (gesamt 1945–1975)

1.300.000–6.100.000: Chinesischer Bürgerkrieg (1928–1949)

1.000.000: Erster Golfkrieg, Iran-Irak (1980–1988)


Ich will damit nicht die Nazi-Zeit verharmlosen, jedoch sollte man auch den anderen Verbrechen gedenken !!!
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29.11.2008 17:17 Uhr von Really.Me
 
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29.11.2008 17:18 Uhr von Valmont1982
 
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Man sollte den anderen Vebrechen natürlich NICHT gedenken. Kleiner Schreibfehler....
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29.11.2008 17:26 Uhr von mueppl
 
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@ Valmont1982: nicht zu vergessen die Todesopfer der Stalinschen Säuberung:

1,5 Millionen exekutiert,
5 Millionen starben im Gulag,
1,7 Millionen verloren bei der Deportation ihr Leben (von den 7,5 Millionen Deportierten)
1 Million umgekommene Kriegsgefangene und deutsche Zivilisten,

Wer also im glashaus sitzt ......
Umgekehrt könnte man den russen vorwerfen Satlin geholfen zu haben.
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29.11.2008 18:10 Uhr von DaffydT
 
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Bei den Kommentaren kriegt man ja Kopfschmerzen @Really Me - Wenn schon, dann Sowjets. Ein "Rußland" hat zu diesem Zeitpunkt nicht existiert.

@Valmont - Stimmt zwar, was du schreibst, hat aber nichts mit dem Thema zu tun. Hier geht es nur um die Nähe der Denkmäler zueinander.

@moppel - hast aus Versehen die 20 Millionen Sowjets vergessen, die im Krieg starben. Was du mit "Glashaus" meinst, wird wohl für immer dein Geheimnis bleiben.

Im übrigen gab es noch eine vierte Kriegspartei: die Partisanen. Heute würde man die wahrscheinlich als Terroristen bezeichnen.
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29.11.2008 18:15 Uhr von Dracultepes
 
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Haben die Russen gerade realisiert das ihr Vertrag mit Hitler geplatzt ist und sie es nicht schaffen uns die Opfer von Katyn in die Schuhe zu schieben.

Wer im Glashaus sitzt sollte vllt nicht mit Steinen werfen.

Und sich als Superwohltäter aufspielen nach den eigenen Kriegsverbrechen ist wohl das letzte.
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29.11.2008 19:16 Uhr von Severnaya
 
+5 | -1
 
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warum: kann man das ganze nicht einfach ruhen lassen?
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29.11.2008 20:38 Uhr von LoneZealot
 
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@Valmont1982: "Ich will damit nicht die Nazi-Zeit verharmlosen, jedoch sollte man auch den anderen Verbrechen gedenken !!!"

Wenn Du nicht verharmlost, so relativierst Du zumindest, was genauso schlimm ist.
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29.11.2008 20:49 Uhr von One of three
 
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Vielleicht: sollte man endlich anfangen sämtliche sowjetische Denkmäler außerhalb Russlands abzureißen.

Sie stehen für ein verbrecherisches Regime - da beißt die Maus keinen Faden ab.
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29.11.2008 21:44 Uhr von Maxpower226
 
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Die Rote Verschwörung: Zwar Fiktion, aber dennoch sehr spannend gemacht.

heute Abend 23:15 auf dem ZDF.
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29.11.2008 22:34 Uhr von all-in
 
+4 | -5
 
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@ One of three: "Sie stehen für ein verbrecherisches Regime - da beißt die Maus keinen Faden ab."

Falsch, und zwar so was von. Diese Denkmäler stehen für die Soldaten, für Ehemänner und Väter, die ihr Vaterland mit ihrem Blut und ihrem Leben gegen die Nazis verteidigt haben.

Und was Stalin angeht: Ja, er war ein Tyrann und ein großer Menschenschlächter, doch bei ihm ging es nicht um Rassenwahn. Das hilft zwar seinen Opfern nicht weiter und entschuldigt nichts, doch was die Nazis angerichtet haben war eine ganz andere Dimension. Es ging darum ein Volk auszulöschen, weil es eine "minderwertige Rasse" war. Stalins Opfer waren politische Opfer ungeachtet welcher Nationalität oder Religion. In den Gulags starben Ukrainer neben Georgiern, Esten, Letten, Weißrussen und Russen, weil sie angeblich eine Gefahr für Stalin darstellten. Politische Opfer gab es schon immer in der Geschichte, auch wenn noch nicht in so einem grausamen Ausmaß. Bei Hitler und den Nazis ging es darum Menschen zu ermorden, weil sie als Juden oder Sinti und Roma geboren wurden. Das war die neue grausame Dimension des ganzen. Wer weiß, wer nach diesen beiden Volksgruppen dran gewesen wäre. Vielleicht die Afrikaner nur weil sie eine schwarze Hautfarbe haben?

Das ist der Unterschied.

Was man allgemein sagen kann: Mögen die Opfer der Nazis und Stalins in Frieden ruhen.
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29.11.2008 23:43 Uhr von all-in
 
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@Müntesfeind: Ja, auch das ist mir bekannt. Das interessante ist jedoch, dass dieser Antisemitismus erst mit den Deutschen Einzug in die Sowjetunion fand. Vor dem Krieg gab es so etwas nicht. Aber Stalin war ein paranoider Machtmensch, besonders nach dem Krieg. Er verdächtigte jeden und jede. Ich zitiere mal aus Wikipedia:

"Innenpolitisch kam es 1949 bis 1951 erneut zu „Säuberungen“. Auch Geistliche, Angehörige nichtrussischer Völker und vermeintliche politische Gegner (Kosmopoliten, Westler, Juden) wurden zahlreich inhaftiert und mitunter der Folter unterzogen, wobei viele Unschuldige sich des Vorwurfs von Spionage oder „konterrevolutionärer Tätigkeit“ ausgesetzt sahen. 1950 wurde auch der Leiter der Kriegswirtschaft, Wosnessenski, hingerichtet."

http://de.wikipedia.org/...

Juden waren angebliche politische Gegner. Wie schon zuvor gesagt, Stalin war paranoid.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass ein Jude Stalin in dessen Jugend gefördert hatte.
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30.11.2008 00:16 Uhr von Dracultepes
 
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Irgendwie Krank darüber zu diskutieren ob man ein besserer Mensch ist wen man Menschen aus politischen oder aus ideologischen Gründen umbringt.
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30.11.2008 01:10 Uhr von all-in
 
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@Dracultepes: Im Grunde genommen hast du Recht. Ich sage auch nicht, dass Stalin ein besserer Mensch war als Hitler. Stalin, Hitler und Mao stehen alle auf einer Stufe.

Mir geht es jedoch darum zu verdeutlichen, was das besonders Schreckliche daran war, was die Nazis getan haben. Das was sie vorhatten und aus welchen Gründen sie es vorhatten, hatte es bis dato nicht gegeben. Sie wollten ein Volk und Menschen, die den Sinti und Roma angehörten, vom Antlitz dieser Welt tilgen, nur weil sie waren, was sie waren. Dies macht Stalin nicht zu einem besseren Menschen, jedoch wollten die Nazis in ganz anderen Dimensionen handeln und genau deshalb wird immer daran erinnert, was die Nazis vorhatten, weil dies bis dato das Grausamste war, was sich Menschen je erdacht haben. Und es waren auch die Nazis, die das Töten mit KZs wie Auschwitz "industrialisierten".
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30.11.2008 02:41 Uhr von One of three
 
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@ all-in: Sorry, aber Deine Kommentare kann man gar nicht ernst nehmen.

Alleine der Link von Müntesfeind verlegt Dein Wissen ins Nirvana - da braucht sich keiner mehr die Mühe machen auf Deine Kommentare zu antworten.
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30.11.2008 12:32 Uhr von YXFlashXY
 
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tzzzzzzzzzzzzz: Die Russen...(lach)....sind auch nicht besser als die Amis......überall einmischen wo es geht...die werden sich noch wundern, wenn die chinesen die Stäkste macht werden.... ;-)
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30.11.2008 13:03 Uhr von all-in
 
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@Müntesfeind: Mhhh... Wie ich darauf komme? Weil meine Verwandten Zeitzeugen waren. Hast du zu der Zeit in der SU gelebt? Nein. Haben deine Vorfahren damals in der SU gelebt? Ich vermute Mal auch nein.

Es gab zwar im zaristischen Russland Antsemitismus und auch sehr stark ausgeprägt, jedoch nicht in der Sowjetunion, besonders da viele Juden an den Kommunismus glaubten und die SU unterstützten. So war zum Beispiel Trotzki ein Jude und sogar Lenin hatte jüdische Vorfahren.

Mal etwas aus Wikipedia:

"Die neue Regierung gewann durch ihre Bekämpfung von Antisemitismus und Pogromen schnell die Sympathien der jüdischen Massen, deren Überleben von ihrem Sieg abhing. Jüdische Jugendliche traten begeistert der Roten Armee bei und beteiligten sich an ihrem Aufbau; einer ihrer Gründer war Leo Trotzki. In den revolutionären Kadern waren zahlreiche Juden tätig."

http://de.wikipedia.org/...

So war der Jude Maxim M. Liwinow 9 Jahre Stalins Außenminister.
Es gab sogar jiddische Zeitungen wie die "Emess"

Die Juden waren vor dem Einmarsch der Deutschen voll in der Sowjetunion integriert. Es mag wohl stimmen, dass es unter der Oberfläche in der Bevölkerung noch immer einen gewissen Antisemitismus gab, doch war er sehr stark zurückgedrängt worden und spielte keine Rolle mehr (Man schaue sich noch Mal die politischen Eliten an).

Danach sin die Nazis einmarschiert und haben diesen Antisemitismus mit aller Gewalt bei der Bevölkerung wieder zu Tage gefördert. Die Menschen verrieten Freunde und Nachbarnan die Nazis.

Und ab diesem Moment gab es wieder "aktiven" Antisemitismus in der SU, der von der politischen Führung aufgegriffen wurde und sich in der Deskriminierung von Juden äußerte und das bis zum Ende der SU.

Also setzt ihr euch bitte erst ein Mal mit der Geschichte der Juden in der Sowjetunion auseinander.
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30.11.2008 15:17 Uhr von Ezo
 
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was anderes bekommen sie auch nicht auf die reihe: gas abdrehen, überfällige zahlungen einfordern dass sollten die russen machen. da die ukrainer lieber nazihelfer ehren anstatt mal dafür zu bezahlen das russland sie durchfüttert.

man sollte die illegal von einem ukrainer(chruchov) an die ukraine zugeschlagene krim wieder an russland angliedern. die meisten krimeinwohner wollen dasa sowieso, in ein paar jahren läuft der vertrag von sewastopol ja eh aus. dann wird man die verhälnisse neu klären. mit einem starken mann wie putin und einer starken wirtschafft, wird russland nicht mehr so besonnen und schonend auf die ganzen wadenbeißer wie georgien,ukraine und estland reagieren.
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30.11.2008 15:31 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Ezo: du bist ja ein depp .. da werden keine nazihelfer geehrt, sondern widerstandskämpfer gegen bolschewiken UND nazis.

die krim haben sie übrigens nicht einfach so bekommen sondern im austausch gegen belgorod. und der vertrag auf den du anspielst regelt, dass die russen bis 2017 dort einen flottenstützpunkt betreiben dürfen. diesen vertrag will die ukraine nicht verlängern, was ihr gutes recht ist.

leider irrst du dich auch was die starke wirtschaft angeht. bei den jetzigen ölpreisen können die russen nichtmal ihren staatshaushalt decken. da kann der lupenreine autokrat putin auf starken mann machen wie er will.

@müntesfeind
gibs ihm!
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30.11.2008 16:04 Uhr von all-in
 
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@Müntesfeind: zu 2) Du hast das "mit aller Gewalt" völlig falsch verstanden. Das war nicht so gemeint, dass sie den Russen die Waffe an die Stirn gehalten haben und sie zwangen antisemitisch zu werden. Ich meine den Versuch der Nazis mit aller Macht diesen Antisemitismus zu einem Feuer neu zu entfachen, der vorher nur noch unter der Oberfläche geglommen hatte.
Hätte wohl lieber "Macht" an Stelle von "Gewalt" verwenden sollen.

zu 1)

Stimmt so nicht ganz. So nutzte Hitler den Antisemitismus gezielt für seine politischen Zwecke in der Weimarer Republik aus. Also spielte der Antisemitismus doch schon eine größere Rolle in der Weimarer Republik, obwohl die Juden integriert waren (siehe auch Dolchstoßlegende).

Und Einstein kehrte nicht nach Deutschland zurück, weil Hitler die Macht übernahm.

Noch ein Unterschied zwischen der SU und dem Dritten Reich: Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges bekämpfte die SU den Antisemitismus, das Dritte Reich förderte diesen.


"Ach,Stalin hat sich von Hitler beeinflussen lassen,vor allem nach dem Unternehmen Barbarossa?Das wäre ja ganz was neues :D"

Mhhh... Da magst du Recht haben. Das gebe ich gerne zu. Der Antisemitismus hatte eher politische Gründe. Da habe ich mich wohl geirrt. Dies hatte ganz stark mit Israel zu tun, da sich dieses für den Westen entschieden hatte.
Das ist das Problem bei Zeitzeugen. Alles ist auch subjektiv eingefärbt.
Ja, ich gebe zu, dass die Nazis in dem Fall nicht dafür verantwortlich waren. Man soll Fehler zugeben, wenn man sie begeht.



"Was deinen Wikilink angeht,so empfehle ich dir diesen Absatz: "Unter dem Sowjetregime",der genau all das widerlegt,was du hier behauptest"

Darauf will ich noch eingehen.

Beziehst du dich mit der Aussage darauf:

"Die geistigen Grundlagen der jüdischen Kultur wurden von der Kommunistischen Partei ebenfalls zerstört. Zwischen 1918 und 1923 wurden unter der Führung des Kriegsveteranen Simon Dimantstein innerhalb der KPdSU jüdische Sektionen („Jewsekzija“) errichtet. Ihre Aufgabe war der Aufbau einer „jüdischen proletarischen Kultur“, die nach den Worten von Stalin „national in der Form und sozialistisch im Inhalt“ sein sollte. Dies bedeutete die Bekämpfung von jüdischer Religion, Bibelstudium, der zionistischen Bewegung und der hebräischen Sprache. Im Juni 1921 verließen einige hebräische Autoren unter Leitung von Chaim Nachman Bialik und Saul Tschernichowski Russland, und einige Jahre später emigrierte das Nationaltheater Habima, das ein hohes Niveau erreicht und während einiger Jahre von Persönlichkeiten wie Maxim Gorki geschützt worden war, nach Palästina." ?

Wenn ja, dann lässt du außer Acht, dass es dem Christentum in Russland nicht großartig anders erging. Klöster wurden geplündert, Popen aufgehangen, Kirchen zerstört. Nicht nur die jüdische Religion wurde unterdrückt, sondern jede. Alles im Zusammenhang der Revolution. Halt staatlich verordneter Atheismus.
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30.11.2008 16:17 Uhr von all-in
 
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Nachtrag: Doch eine Sache brachten die Nazis nach Osteuropa, was den Antisemitismus anbetrifft, auch wenn nicht den Antisemitismus an sich:

"Die Deutschen und die Ideologie der Nationalsozialisten brachten die rassistische Variante des Antisemitismus nach Osteuropa. Der Begriff des Antisemitismus wurde in Deutschland von Wilhelm Marr Mitte des 19. Jahrhunderts kreiert und er bezog sich mit diesem Begriff nicht mehr direkt auf die Juden, wie etwa der "Judenhass" oder "Judenverfolgung". Der direkte Angriff gegen die Juden hatte sich zumindest in den westeuropäischen Ländern im Kampf gegen Emanzipation als nicht wirksam genug erwiesen. Es galt in einer liberaler und aufgeklärter erscheinenden Gesellschaft eine adäquate Form der Feindbildbeschreibung zu entwickeln. Marr bekundete seine Ablehnung des Semitismus, eine Abstraktion, die alle vermeintlichen Eigenschaften der semitischen Rasse implizierte (Volkov). Zeitgemäß stellte er diese Theorie in einen vermeintlich wissenschaftlichen Kontext und schaffte die Voraussetzungen für die Rassetheorie, die eine Grundlage der Ideologie der Nazis werden sollte."

http://www.hagalil.com/...

Den rassistischen Antisemitismus hat es bis dahin nicht gegeben.
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30.11.2008 21:04 Uhr von nituP
 
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juschenko der nazi! DIE UPA ist heute noch aktiv oder ihre Lite version, juschenkos partei hat die urschpruenge bei den nazis! Juschenkos partei ist die NPD der ukraine!

UPA lite hat schon viele anschlaege gemacht.
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30.11.2008 22:29 Uhr von all-in
 
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@Müntesfeind: "Wenn du schon aus hagalil zitierst,dan doch bitte so das nichts aus dem Zusammenhang gerissen wird,denn vor dem von dir zitierten steht etwas und auch danach,das sollte man schon mit einbeziehen."

Öhm, ich hab nichts großartiges ausgelassen. Davor steht bloß, dass es den Antisemitismus schon früher gab.

Die Deutschen haben den RASSISTISCHEN Antsemitismus nach Osteuropa gebracht, dessen Ziel es war die Juden auszurotten. Eine ganz neue Dimension. Es gab zwar immer einen Antisemitismus in Russland, aber niemals in solchen Ausmaßen wie es der rassistische war. Davor wollte niemand die Juden ausrotten bis die Nazis kamen und ihren rassistischen Antisemitismus, oder "Erlösungsantisemitismus" wie er auch genannt wird, verbreiteten.

Sag mir doch bitte, was an meinem Zitat aus dem Kontext gerissen ist.


"Antisemitismus kann man weder erzwingen noch fördern.
Entweder ein Mensch ist fremdenfeindlich und/oder Antisemit oder er ist es nicht."

Och doch, das geht wunderbar. Ich empfehle dir zu diesem Thema das Buch "Dantons Tod" von Georg Büchner. Es zeigt sehr gut auf, wie leicht es ist Menschenmassen zu manipulieren.
Durch Lügen und Verleumdungsaktionen, durch gezielte Propaganda und Desinformation kann man sehr leicht ein Volk dazu bringen ein anderes zu hassen. Wenn du jeden Tag den Menschen immer das eine eintrichterst, fangen sie es irgendwann an zu glauben. Das wusste schon Hitler. Er beschrieb es in "Mein Kampf". Keine Sorge, ich habe das Buch nicht gelesen, aber genau diesen Ausschnitt, der dies behandelt, haben wir im Deutsch Unterricht behandelt.

Und damit beantwortet sich auch deine folgende Frage:

"Würdest du jemanden hassen den du nicht kennst,wenn ich dich dazu zwingen oder auffordern würde?"

Wenn man es ganz geschickt verpackt, vielleicht. Und auch du bist nicht hundert prozentig davor gewappnet. Jeder ist manipulierbar, einfach jeder.

Natürlich ist es einfacher bestimmtes Gedankengut zu verbreiten, wenn es schon eine Basis gibt, so das dieses auf fruchtbaren Boden fällt, aber genauso kann man diese Basis gezielt erschaffen. Geht alles.
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01.12.2008 14:07 Uhr von freddiiii
 
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@Really.Me: waren es nicht die nazis, die den russen neuere technologien zugespielt haben?
waren es nicht die nazis, die russische truppen ausgebildet haben?

typisches handelsvertragsabkommen halt :)

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