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Urteil: Online-Sexbörse muss Forderung beweisen

Das Amtsgericht Köln (Urteil des v. 23.10.2008 - 114 C 155/08) hat die Klage des Anbieters "Lovebuy.de" abgewiesen. Für die Behauptung, Mahnungen per E-Mail versendet zu haben, konnte kein Nachweis erbracht werden.

Verklagt wurde ein Nutzer, der sich angeblich auf der Seite des Anbieters angemeldet und die Kosten für die Anmeldung nicht bezahlt hat. Die Kosten für die Anmeldung beliefen sich auf 9,95 Euro.

"Lovebuy.de" ist ein Anbieter für Filme, Bekleidungen etc. im Erotik- und Sexbereich.


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WebReporter: darkdaddy09
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Online, Urteil, Forderung
Quelle: www.123recht.net

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2008 15:53 Uhr von darkdaddy09
 
+0 | -1
 
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Mich wundert es ehrlich gesagt, dass der Anbieter wegen knapp 10 ? + Anwaltsgebühren vor Gericht zieht. Wenn man die Auktionen betrachtet, wird zurzeit sehr wenig angeboten.
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29.11.2008 17:00 Uhr von SenkiRenegade
 
+6 | -0
 
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Das ist aber wirklich ein problem wir hatten in unserer Firma "nebenbei" ein Internetportal für Umzugsdienstleidungen. Die Firmen die Mitglied waren bekamen Rechnungen/Mahnungen per Mail.

und manche stellten sich dann quer und zahlten nicht, weil sie angeblich nie die Rechnungen bekamen (Schriftverkehr kam an!).

Riesenmehraufwand für uns.

@News wundert mich, das das nicht wegen geringfügigkeit eingestellt wurde.
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29.11.2008 17:03 Uhr von darkdaddy09
 
+7 | -0
 
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daher ist der Versand per Einschreiben: mir Rückschein nie verkehrt, bevor man klagt.
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29.11.2008 18:58 Uhr von Bluti666
 
+1 | -0
 
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@darkdaddy09: Nicht mal das bringts, dann Du kannst ja ein leers Blatt papier in das Einschreiben gelegt haben. Da soll man mit Fax und Faxbericht sogar noch besser dastehen...
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29.11.2008 22:27 Uhr von darkdaddy09
 
+1 | -0
 
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@Bluti666: Klar, aber in den meisten Fällen reicht das als Nachweis aus. Das Gericht sendet auch teilweise per Einwurf-Einschreiben (bei uns hier mit Mannheimer Morgenpost).
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29.11.2008 23:30 Uhr von Summersunset
 
+1 | -0
 
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Mahnschreiben immer so eine Sache: Eigentlich wird aber dem guten alten Postweg immer noch Glauben geschenkt. Kann mir die Situation so vorstellen, dass ein etwas schmieriger (Sex-)Internetversandhandel mit der Argumentation "Wir haben den aber per Mail abgemahnt, können aber nichts beweisen" eben doch die Skepsis des Richters erntet.

@SenkiRenegade: In einem Zivilprozess kann der Richter leider nichts wegen Geringfügigkeit einstellen.
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30.11.2008 15:36 Uhr von darkdaddy09
 
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richtig: Nur im Strafverfahren kann eine Angelegenheit wegen verschiedenen Gründen eingestellt werden.

Ein Ebay-Käufer hat wegen 3 Euro Versandkosten (3 Euro wurden vom VK mehr verlangt) gegen einen VK geklagt.

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