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Schweiz: Streit um Massen-Kiff-Aufruf auf Facebook

Am kommenden Sonntag entscheiden die Schweizer an den Wahlurnen unter anderem über die so genannte "Hanfinitiative". Zu diesem Anlass hat sich eine Facebook-Gruppe formiert, die den darauf folgenden Montag mit massenhaft Marihuana oder Alkohol feiern will - mitten am Berner Bundesplatz.

Womit sich die Teilnehmer bedröhnen, bleibt den Schweizer Wählern überlassen - deshalb ist der Aufruf der wachsenden Facebookgruppe aus Sicht der Befürworter der Hanfinitiative kontraproduktiv.

"Als ob die Leute Ja stimmen, um ihre Kinder nachher auf dem Bundesplatz beim Kiffen zu sehen", heißt es in einem kritischen Kommentar auf der sozialen Online-Plattform. Mittlerweile hat sich eine Gegengruppe zum Kiff-Aufruf auf Facebook formiert: "Killt den Aufruf!".


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Schweiz, Facebook, Streit, Masse, Aufruf
Quelle: www.rooster24.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2008 18:18 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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Hier hat leider nur die halbe Geschichte Platz - mehr Hintergründe und Positionen zur "Legalisierungsparty" gibts in der Quelle, ebenso ein Video über die Hanfinitiative, die zur Abstimmung steht.
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28.11.2008 18:41 Uhr von nopulse
 
+3 | -10
 
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lol: also ich bin mir nicht so sicher, ob eine legalisierung tatsächlich etwas besser macht - aber solgange solche gruppen sich dann im letzten moment eh noch selber ins knie schießen, wird das ohnehin nicht realität. bessere publicity können sich die gegner der hanfinitiative ja gar nicht wünschen...
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28.11.2008 18:51 Uhr von knubbze
 
+13 | -2
 
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Naja So eine Legalisierung hat Vorteile. Jeder sollte frei sein, zu tun was er will solange er dabei niemandem schadet. Kiffer schaden niemandem also wieso sollte man es ihnen (ehrlich gesagt: uns) nicht erlauben?
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28.11.2008 18:59 Uhr von Irminsul
 
+11 | -3
 
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Kiffer: zu kriminalisieren macht doch nur mehr Probleme als es löst.
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28.11.2008 19:28 Uhr von nopulse
 
+4 | -9
 
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@ Irminsul: klar, aber ich denke, eine legalisierung schafft noch größere: depression, paranoia etc... natürlich ist es lächerlich, kiffer strafrechtlich zu belangen, aber sooo gut ist die idee auch wieder nicht, einfach noch ein genuss-/suchtmittel zu legalisieren. vorallem ist die entkriminalisierung meiner ansicht nach das EINZIGE argument dafür - alle vergleiche mit alkohol sind schwachsinn, weil siehe oben: wozu noch ein suchtmittel... auf der contra-seite stehen alle nicht so guten nebenwirkungen und langzeitfolgen...
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28.11.2008 20:09 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+8 | -2
 
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wieso nicht einfach legalisieren, pro verkauftem gramm im coffeshop 50 cent "steuer" ins gesundheitswesen stecken und alle profitieren....

ansonsten kann ich den vorrednern nur zustimmen...(besonders knubbze:D )
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28.11.2008 20:43 Uhr von syn0nym
 
+9 | -1
 
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Die Leute die Mariuahna rauchen wollen bekommen das Zeuch doch an jeder Ecke, gerade in der Schweiz. Die profitgeilen Dealer schrecken auch nicht davor zurück Kindern das Zeug zu verkaufen und ihnen vielleicht sogar härteres anzubieten. Würde man eine geregelte Abgabe (ala Coffeeshop-Modell in Holland) einführen, wäre der Schwarzmarkt zumindest eingedämmt, man hätte einen wirksameren Jugendschutz, das Gerichtswesen würde entlastet werden, der Staat profitiert durch Steuern.
Meiner Ansicht nach überwiegt die Seite mit positiven Argumenten...
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28.11.2008 22:12 Uhr von kleiner erdbär
 
+2 | -1
 
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ich finds überhaupt nicht kontraproduktiv so wie ich das verstehe, wollen sich die kids so oder so dort treffen & je nach ergebnis entweder (also wenns dann erlaubt ist) kiffen oder (wenn nicht) saufen...

und ganz ehrlich gesagt ist mir persönlich eine horde bekiffter menschen ganz, ganz bedeutend lieber als eine besoffene meute ... vor der hätte ich nämlich angst!!!
mal aufgefallen, wieviele gewaltverbrechen von besoffenen begangen werden & wieviele von bekifften...... ?! ........

(und bevor jemand fragt: ja, mir wärs definitiv lieber, wenn mein sohn kifft als wenn er säuft!)
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28.11.2008 22:35 Uhr von fineldir
 
+3 | -1
 
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Kinder Ich höre bei meinen Vorredner ständig Kinder oder Kids. Die Hanfinitiaive verbietet natürlich minderjährigen Cannabis zu konsumieren.

In der Vorlage steht unter ´´Was will die Initiative´´:

´´Die Hanfinitiative ist aufgrund der 2004 gescheiterten Gesetzesrevision entstanden. Die Initiative fordert eine isolierte Regelung des Umgangs mit Cannabis. Zum einen will sie, dass Cannabis strafrei konsumiert und für den eigenbedarf angebaut werden kann. Zum andern müsste der Bund Vorschriften über Anbau und Handel von Cannabis und Cannabisprodukten erlassen sowie durch geeignete Massnahmen sicherstellen, dass die Jugend geschützt wird.´´
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29.11.2008 01:00 Uhr von KingPR
 
+1 | -1
 
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Komm schon Schweiz: du bist das einzige, verbliebene, Land in Europa das noch souverän ist und nicht unter der Fuchtel von EU-Ratspräsident Sarkozy steht. Zeigt das das Volk vernünftig ist und legalisiert das Gras - schließlich wird es so oder so konsumiert - nur wenn es legal ist profitieren alle davon.
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29.11.2008 01:29 Uhr von Leeson
 
+2 | -1
 
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Cannabis ab 18!!! Genauso wie es mit Aklohol sein sollte.
Jeder der
Cannabis verbieten will, sollte auch Alkohol und Tabak verbieten.
Alkohol macht genauso abhängig(sogar körperlich) und Tabak erstrecht.
Wieviel Menschen sterben weil sie Alk und Tabak konsumieren!??
Eine Menge!
Ausserdem gibt es genug andere Pflanzen die auch einen Rausch auslösen können.
Kakteen, Nachtschattengewächse und und und.
Diese sind auch nicht überall verboten und deswegen für jederman erhältlich.
Z.B. Spice, Sanpedro .....
Nur weil man am Alk und Tabak ne Menge Holz verdient, verbietet man sie nicht.
Was für eine Doppelmoral!!!

Eine Legalisierung von Hanf müsste trotzdem unter strengen Auflagen geschehen!

!!!Gib das Hanf frei!!!
^.-

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