28.11.08 14:09 Uhr
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Die weltweit erste Brustteilung erfolgreich durchgeführt

Ärzte des Uniklinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben offiziell bekannt gegeben, dass es ihnen als weltweit Ersten gelungen ist, eine amputierte Brust mit Gewebe der anderen Brust zu rekonstruieren.

Einer 67-jährigen Patientin war wegen Brustkrebs die rechte Brust entfernt worden. Die Ärzte teilten die übrig gebliebene Brust und bauten mit dem gesunden Gewebe die rechte Brust komplett wieder auf. Zirka 50.000 Frauen erkranken jährlich in der Bundesrepublik an Brustkrebs und häufig folgt eine Brustamputation.

Dann bleiben nur noch Implantate oder Aufbauten aus körpereigenem Gewebe anderer Körperteile. Implantate würden die Gefahr der Abstoßung beherbergen und der Aufbau aus eigenem Gewebe ist nicht so effizient, da das Brustgewebe stabiler sei.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Brust
Quelle: www.freenet.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2008 14:02 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Auf jeden Fall ein Schritt in die für die Frauen erlösende Richtung. Implantate sind risikoverbunden und müssen regelmäßig ausgewechselt werden. Der bisherige Eigengewebe-Aufbau hielt auch nicht sehr lange den ästhetischen Kriterien stand.
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28.11.2008 14:26 Uhr von CmdrRicK
 
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schöne Aussicht für viele Frauen, bleibt aber abzuwarten, ob diese Methode nicht neue Probleme oder Komplikationen nach sich zieht.
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28.11.2008 16:00 Uhr von BerndS.
 
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Cool dann können Frauen demnächst 3 oder 4 Brüste haben.

Dann brauchen die Männer nur noch weiter Hände...
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28.11.2008 16:09 Uhr von Chaosworld
 
+1 | -6
 
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irgendwie bin ich etwas verwirrt. Wieviele Frauen haben denn eine Brust die so gross ist, dass eine Halbierung möglich ist? Vor allem wenn eine Frau schon etwas älter ist, Kinder bekommen hat, sind die doch meist recht "eingefallen". Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass man diesen Busen dann noch mal halbiert, was kommt dann am Ende dabei rum. Ein kleines A??? Sinnvoll fände ich es erst dann, wenn man die Brust im Anschluss auch wieder wachsen lassen könnte. Nicht dass es am Ende eine Operation ist, die gerade mal 5% der Frauen verwenden könne, weil dann ist es kein wirklicher nennenswerter Erfolg. Oder habe ich da etwas falsch verstanden???
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28.11.2008 19:35 Uhr von casus
 
+4 | -0
 
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@Chaosworld: "Oder habe ich da etwas falsch verstanden???"

Ja, es geht um Lebensqualität. Wenn sie sich nach der Diagnose, der Amputation und Chemo usw. mit der Operation einen für sie, wichtigen Teil der Lebensqualität wieder zurückholt, dann ist das gut so...

Wenn Du jetzt tatsächlich die Frage stellen solltest, wieso das für eine Frau wichtig sein sollte, wo sie doch mit dieser Krankheit zu tun hatte und das überleben doch wichtiger sei...

Weil es zum Beispiel Menschen wie Dich gibt, die allen ernstes einer Frau ins Gesicht sagen würden: "Hey, da kommt doch nur ein kleines A bei raus, ey, das lohnt sich doch nicht ...."

Ich hoffe Du hast niemals mit einer Partnerinn zu tun, die diese Diagnose zu hören bekommt - das hoffe ich wirklich - für die Frau!

"nicht dass es am Ende eine Operation ist, die gerade mal 5% der Frauen verwenden könne, " um ein Ergebnis zu erreichen, das Deinen Ansprüchen genügen könnte?
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29.11.2008 03:54 Uhr von GenerX
 
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Brustkrebs kommt öfter: bei überdurchschnittlicher Brustgröße vor, wird dann auch später entdeckt, als bei Frauen mit kleinerer Brustgröße, so dass eine brustschonende Operation meist nicht mehr in Frage kommt.
Die Brust besteht hauptsächlich aus Körperfett und Bindegewebe, das auch als Transplantat-Material benutzt wird.
Die Drüse selbst ist ein kleines Anteil, das für solche Operationen auch keine Rolle spielt, da es nur um den ästhetischen Effekt geht. Falls die Brustwarze gerettet werden kann, sieht das Resultat (auch bei jüngeren Patientinnen) gut aus.

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