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Zuckermoleküle in einer 26.000 Lichtjahre entfernten Gaswolke entdeckt

Nach neuesten Forschungsergebnissen ist es Astronomen gelungen, in einer Gaswolke, welche 26.000 Lichtjahre von der Erde entfernt ist und sich in der sogenannten Sternentstehungsregion der Milchstraße befindet, einen Monosaccharid nachzuweisen. Dabei handelt es sich um Glykolaldehyd.

Diese Zuckerart gilt als essenziell bei der Entstehung von neuem Leben, da diese ein Hauptbaustein der Ribose und somit der Erbsubstanz RNA ist. "Es ist das erste Mal, dass wir Glykolaldehyd, einfache Zuckermoleküle, in einer Region finden, in der Sterne und Planeten entstehen", so ein Forscher.

Schon weitaus früher wurden Zuckermoleküle im Weltall entdeckt, jedoch in Regionen, die von äußerst lebensfeindlichen Bedingungen beeinflusst werden. Dadurch erweckt diese Neuentdeckung die Hoffnung, dass die Entstehung außerirdischer Lebensformen möglich ist.


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WebReporter: madpad
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Licht, Zucker, Lichtjahr
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2008 12:20 Uhr von madpad
 
+0 | -0
 
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Tolle Sache - vielleicht bedeutet das wirklich, dass hierdurch schon die eine oder andere außerirdische Lebensform entstanden ist. Sehr spannend.
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27.11.2008 13:24 Uhr von Jerryberlin
 
+17 | -25
 
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Hatte mich doch glatt verlesen: Dachte erst es gibt da eine Zuckermühle ...
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27.11.2008 13:30 Uhr von ledeni
 
+53 | -8
 
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Milchstrasse und Zucker: mensch, Kaffe wird auch noch zu finden sein irgendwo!
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27.11.2008 13:30 Uhr von ohnehund
 
+9 | -18
 
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Nicht nur Engländer trinken ihren Tea mit Zucker!!

grins
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27.11.2008 13:36 Uhr von DerPaule
 
+35 | -7
 
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Zuckermoleküle ??? 26.000 Lichtjahre entfernt ?
wie kann man die auf solch einer Entfernung nachweisen ?
klärt mich mal einer auf.
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27.11.2008 13:38 Uhr von Urbanguerilla
 
+24 | -3
 
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Es ist einfach genial wie man nur mittels des Spektrums der Elektomagnetischen Wellen herausfinden kann, aus was ein Objekt das, zigtausend Lichtjahre entfernt ist, besteht.

In macnherlei Hinsicht ist der Mensch eben genial.
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27.11.2008 13:42 Uhr von madpad
 
+9 | -3
 
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@derpaule: Wird mit Hilfe von Spetrallinien gemacht. Die empfangenen Radiowellen geben darüber Aufschluss und dadurch kann man Zuckermoleküle feststellen.
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27.11.2008 13:49 Uhr von Tauphi
 
+14 | -3
 
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@DerPaule: Die Lichtwellen, die wir von Objekten im Weltraum empfangen, kann man in sein "Spektrum" zerlegen. Und Anhand dieses Spektrums kann man sehen, aus welchen Elementen der Stoff bestand, der das Licht ausgesendet hat ...

Jedes Element hinterlässt eine ganz eigene Signatur in seinem Spektrum, sodass man anhand der Strahlung sehr gut rausfinden kann, aus was die bestehen ...

Hier zb ein Spektrum von Helium: http://www.ruhr-uni-bochum.de/...

Jedes Element setzt diese schwarzen Balken immer woanders ...

Und da wir wissen, aus welchen Elementen ein Zuckermolekül aufgebaut ist und wie das Spektrum aussieht, können wir nach genau diesem Stoff im Weltraum suchen, egal wie weit er entfernt ist.
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27.11.2008 13:50 Uhr von dasWombat
 
+4 | -22
 
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27.11.2008 14:31 Uhr von CAA
 
+11 | -1
 
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wiso wird dadurch die hoffnung erweckt, dass außerirdisches leben möglich sei?

millionen, wenn nicht sogar milliarden oder sogar noch mehr galaxien, jede galaxy hat millionen von sonnensystemen, jedes sonnensystem hat eine chance auf planeten - und jeder planet hat eine chance auf leben....
vll nicht leben nach unseren maßstäben auf der basis von wasser und sauerstoff...
aber zu behaupten dass wir wohl die einzigen sein halte ich für schwachsinn...
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27.11.2008 14:31 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -9
 
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was mich wirklich interressieren würde: wäre, wie die das deststelen können o0 respekt
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27.11.2008 14:31 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -6
 
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sry^^: feststellen hab ich oben gemeint
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27.11.2008 14:36 Uhr von Skyman
 
+15 | -3
 
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dank an: die Wissenschaft und Wissenschaftler.
Man sollte viel mehr Aufmerksamkeit den echten "VIP´s" dieser Welt schenken anstatt bilder von einer auf die straße kackenden britney spears zu warten.
Wenn die wirklichen VIP´s die Aufmerksamkeit bekämen (oder auch nur 1 zehntel davon) wie die derzeitigen "VIP´s" so wäre die Welt vieeeel besser. Wir würden zwar nicht mit Warp durchs Weltall fliegen, wären aber technologisch weiter als wir es jetzt sind. Aber die Jugend will lieber im Dummmach Fernsehn "berühmt" werden, anstatt z.b zu forschen und sich in der Schule erstmal wissen holen.
Aber lieber die Lehrer verprügeln oder nur scheiße bauen
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27.11.2008 14:47 Uhr von Smudo77
 
+4 | -2
 
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Mit Radiowellen: geht die Spekroskopie nicht; das ist normalerweise eine Kombination aus verschiedenen Wellenläbgenbereichen (UV, Vis, IR).

Und Atomspektren wie die des Helium nützen da nichts, weil die nichts aussagen würden über den Aufbau der Moleküle. Massgeblich (schätze ich mal) ist hier die IR-Spektroskopie, und da der sog. Fingerprintbereich (um 1000 cm^-1), der nur die wie ein Fingerabdruck eindeutige Zuordnungen zu einem Molekül zulassen.

Mich wundert aber dennoch, dass auf solche Entfernungen Molekularspektroskopie betrieben werden kann, und dass derart sichere Aussagen gemacht werden können.
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27.11.2008 16:24 Uhr von Deniz1008
 
+4 | -15
 
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27.11.2008 16:41 Uhr von KillA SharK
 
+5 | -8
 
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das sind die BonBons aus der Werkzeugtasche: die sich dorthin verirrt haben
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27.11.2008 18:17 Uhr von Squeezie
 
+2 | -2
 
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NEINNN! Grad 2 Stunden Klausur über Kohlenwasserstoffe geschrieben ;-)
Aber mal wiede rne interresante Meldung,ist ja Grundlage des Lebens wie Wasser und Proteine...
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27.11.2008 18:53 Uhr von DeadScreamSymphony
 
+3 | -1
 
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aber das heißt eig gar nichts ...

wir wissen nur wie der teil des universums vor 26.000 jahren ausgesehen hat..

ausserdem wer sagt dass nur leben unter unseren bedingungen hier auf der erde geben kann?
man hat mal einen haufen bakterien ins weltall geschossen und es hat ein teil das vakuum und die harte strahlung unbeschadet überstanden...

es könnte aliens geben für die unsere erde einer der lebensfeindlichsten orte überhaupt ist ...
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27.11.2008 19:15 Uhr von Sk8tty
 
+0 | -3
 
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wie der zucker wohl schmeckt? xD
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27.11.2008 21:33 Uhr von Ossi35
 
+2 | -2
 
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Ähm...

Kann es sein, dass man hier vollkommen die Tatsache ausser acht lässt, dass Erdfremde Lebewesen nicht zwingend auf Basis von DNA Fortpflanzen müssen. Sicherlich ist Zucker immer ein Lebensbaustein, aber wer davon ausgeht, dass außerirdische Lebewesen auf dem selben Prinzip wie wir funktionieren ist recht naiv.
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28.11.2008 02:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Und Alkohol mitten in der Milchstrasse namens W3(OH) - aber Methanol, nicht Ethanol.
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28.11.2008 09:02 Uhr von Mimoz85
 
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Toll Ich wusste es doch....die bekannte braune Brause ist nicht normal....(mmmhhh....lecker) kommt aus dem All.

Juhu...es gibt (evtl) doch wonaders noch jemanden....dieses Griße Schwarze Teil d oben ist nicht nur für uns alleine
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28.11.2008 10:29 Uhr von Smudo77
 
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Ossi: Du hast natürlich recht: fremde Lebewesen *können* ganz anders geartet sein im Hinblick auf Entstehung, Fortpflanzung oder Aussehen.

Nur - es *muss* nicht ganz anders geartet sein. Wenn also irgendwo Zucker oder Proteine oder nur Wasser gefunden wird, dann kann das ein Hinweis sein, dass es ein Leben gibt, so wie wir es kennen.
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28.11.2008 13:26 Uhr von gotchi
 
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die wahrscheinlichkeit das extrasolaren organischen verbindungen eine aehnliche basis, wie die unsrige zu eigen ist, sollte - auch eingedenk der populaerwissenschaftlichen vorstellungen, alles koennte vollkommen anders strukturiert sein - nicht unterschaetzt werden.

simple ueberlegungen, wie leben als solches aufgebaut ist, das auf kohlenstoff-verbindungen und den damit verbundenen bausteinen und prozessen beruht, weisen nuechtern darauf hin, dass komplexe (organische) verbindungen in anderer form nur schwerlich oder gar nicht zu realisieren sind.

aufgrund seiner chemischen beschaffenheit, kommen nicht wirklich viele elemente fuer dergestalte verbindungen in frage (lustigerweise noch silizium, aber auch das mit abstrichen).

zucker, wasser und andere nachgestellte verbindungen/molekuehle/etc, welche diesen prozessen schliesslich die benoetigten reaktionen und strukturen verleihen, sind demnach ein profundes indiz fuer >moeglichkeiten/wahrscheinlichkeiten<, indes noch kein hinweis auf daraus extrapolierte implikationen hinsichtlich moeglichen lebens.

aber es ist schon wesentlich mehr, als man von nem fund einer gaswolke aus blei erwarten darf ;)
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28.11.2008 22:30 Uhr von CHR.BEST
 
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Gib dem Affen Zucker: Also es ist doch so, solange wir nicht vollständig wissen, wie das Leben auf der Erde entstanden ist, können wir nie eine sichere Aussage darüber treffen, welche Bedingungen notwendig sind, damit auch anderswo Leben entsteht.

Immo wissen wir lediglich in etwa, welche Umstände gegeben sein müssen, damit Leben, wie wir es kennen, über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt.

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