27.11.08 10:16 Uhr
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NPD in der Krise

Die NPD hat mit immer mehr Parteiaustritten zu kämpfen, noch in diesem Jahr könnte die Mitgliederanzahl unter 7.000 fallen. Fraglich sei, so ein Sicherheitsexperte, die Weiterexistenz der Partei.

Außerdem stehen Betrugsversuche im Raum. Der frühere Bundesschatzmeister der Partei, Erwin Kemna, wurde kürzlich zu einer Haftstrafe verurteilt. Grund dafür war die Abzweigung von Parteigeldern in sechsstelliger Höhe. Des Weiteren wird noch von einigen der Rücktritt vom Parteivorsitzenden Voigt gefordert.

Im Wahljahr 2009 dürfte die Partei unter dem Mitgliederschwund sehr leiden, vor allem beim "Kampf" auf der Straße. Doch gerade in Zeiten einer Finanzkrise könnte man mit Zulauf rechnen.


WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, NPD
Quelle: www.welt.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2008 10:11 Uhr von onkelbruno
 
+0 | -0
 
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Interessante Entwicklung. Aber selbst wenn die NPD zerfällt, bleiben die Rechten ja noch da. Es wäre dennoch wünschenswert.
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27.11.2008 10:26 Uhr von tullamore_dew
 
+24 | -6
 
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Ich glaube Ich glaube, dass die NPD bei den nächsten Wahlen erschreckend gut Abschneiden wird, egal ob sie intern in der Krise stecken oder nicht.
Die großen Partein machen sich immer unbeliebter, und da fangen die Leute an aus Trotz irgend ne kleine Partei (die möglicherweise auch noch ein paar interessante Ansätze hat) zu wählen....

Das wird wieder wie ein Krimi....
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27.11.2008 10:35 Uhr von Thingol
 
+29 | -25
 
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@tullamore_dew: Die Protestpartei ist zum Glück die Linke geworden. Nicht dass ich ein großer Fan von ihr bin, aber 1000mal besser, wenn die Bürger dieser Partei ihre Stimme geben, als dem Faschistenpack um die NPD.
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27.11.2008 10:36 Uhr von onkelbruno
 
+7 | -1
 
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Grundsätzlich hast du Recht, in Zeiten der Krise (selbst wenn sie nur psychologisch wäre) neigen viele zum oder rechten Spektrum. Aber wenn die Partei so unattraktiv erscheint, werden andere Alternativen gesucht, beispielsweise von links.
Du hast mit den großen Parteien, diese haben ein Vermittlungsproblem.
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27.11.2008 10:37 Uhr von onkelbruno
 
+17 | -19
 
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@ Thingol: Die Linke ist zwar eine große Protestpartei geworden, aber eben nicht ausschließlich sie. Das sie besser ist als die NPD, ist selbstverständlich.
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27.11.2008 10:41 Uhr von ohne_alles
 
+44 | -28
 
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ich wünsche der npd viele stimmen bei der wahl, ganz egal, was ich momentan von ihr halte.

unserer jetzigen alteingesessenen, asozialen obrigkeit muss mal langsam in den hintern getreten werden.

wir müssen uns schützen, vor der stasi 2.0 und den menschenverachtenden sozialgesetzen.

nur über druck werden sie anfangen, nachzudenken.
und da wir in dieser tollen republik nicht viele möglichkeiten außer eben die wahl haben, muss es halt darüber laufen.
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27.11.2008 10:51 Uhr von Bokaj
 
+16 | -21
 
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Besser nicht wählen Ich halte gar nichts von der NPD, aber auch nichts von den Linken.

Man kann ja seinen Unmut als Nichtwähler ausdrücken, aber nicht durch eine Wahl, wodurch die gewählte (nicht wirklich als Lösung angesehene) Partei auch noch Geld dafür bekommt.

NPD finde ich schrecklich, eine Partei für Dumme.
Linke finde ich schrecklich, eine Partei für Träumer.
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27.11.2008 10:57 Uhr von tullamore_dew
 
+5 | -1
 
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@Bokaj: Genau meine Meinung.... nur Nichtwählen hilft auch nicht weiter. Damit bewirkt man nämlich rein gar nichts, und alles bleibt so wie es ist....
Es gibt einfach keine wirklich gute Partei die vernünftige Ziele verfolgt, und die auch ausüben kann.... In anderen Ländern hat man es da doch zum Teil einfacher.
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27.11.2008 11:33 Uhr von h0nking_antelope
 
+10 | -10
 
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alles lappen: ´NPD finde ich schrecklich, eine Partei für Dumme.
Linke finde ich schrecklich, eine Partei für Träumer.´ (Bokaj)

genau! keine von beiden erkennen unsere Vefassung komplett an. Alles nur verwöhnte Leute, die mit unserer jetztigen Situation 2008 einfach nicht zufrieden sind, weil sie irgendwelchen unrealistischen Idealen hinterherweinen. Die sollen doch froh sein im 21Jhd in Europa leben zu können! Leider ist Demokratie für viele einfach zu selbsverständlich!
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27.11.2008 11:36 Uhr von no_trespassing
 
+10 | -5
 
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Warum nicht alternativ Splitterpartei wählen? Es gibt meist 30 Parteien auf dem Wahlzettel.
Warum dann nicht mal einen von denen die Stimme geben?
Wenn es denen gelingen sollte, mal über 2% zu kommen, dann wäre das schon mal ein kleiner Anfang.
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27.11.2008 11:38 Uhr von herdav
 
+14 | -6
 
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@linke: ja gut das sih die npd auflöst?

was ist wohl einfacher zu beobachten eine partei die alles angeben muss, wo alles in büchern steht die leicht ueberwacht werden kann? oder eine im untergrund operierende struktur?

und die linke soll besser sein? ich bitte euch, der sed nachfolger, die EBENFALLS viele kranke und utopische verrückte ideeen haben? alle möglichen leute reinholen? spitzensteuersätze von 80 prozent usw?

nein danke, das ist die wahl zwischen typhus und cholera
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27.11.2008 12:42 Uhr von Helghast
 
+6 | -1
 
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naja, ob es so gut ist wenn sich der rechte Flügel der Parteistruktur in D auflöst ist die Frage.

WENN es soweit kommen würde hätten wir in D einen drastischen Linksruck und dann haben wir das Gleiche in (grün) rot ;)

Die Demokratie lebt schliesslich von der ausgeglichenheit und es ist NIE gut wenn eine bestimmte politische Gesinnung an die macht käme.
Das ist für mich auch der Grund warum die NPD noch nicht verboten wurde.
Sicherlich begrüssen viele die momentane Besserung aber ob es auf lange Sicht nicht das größere Übel ist bezweifle ich.
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27.11.2008 13:12 Uhr von cloud7
 
+24 | -7
 
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Deutschland brauch tdie npd dringend: Die drastisch angestiegene links-Politik schadet dem dem Land sehr.
Heutzutage wird in DE ja jeder der sich irgendwie dazu äussert, dass zu viele Ausländer im Land leben, die den Sozialstaat ins wanken bringen, die Kriminalitäts- und Arbeitslosenrate steigern und das Land ent-deutscht wird als "faschist" bezeichnet.

Die NPD sollte ca. 30% Wähleranteil haben.

Aber das wird wohl noch sehr lange dauern, bis die deutschen "ihre Geschichte in der Vergangenheit" verdaut haben und wieder realistisch denken können. Dem Volk gehts immer noch zu gut.
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27.11.2008 13:31 Uhr von HateDept
 
+7 | -3
 
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@Helgast, @cloud7: Die NPD wurde noch nicht verboten, weil man mit ihrer Hilfe Die Linke besser "radikalisieren" kann, indem man beide Parteien im Wortlaut in einen Topf wirft.

Die NPD ist laut ihrem Programm gegen Gewerkschaften und gegen Verstaatlichung. Ihre einzige Antwort auf soziale Probleme in Deutschland ist, dass die Zahl der Einwanderer zu groß ist und dass das Kapital sich globalisiert, was wohl "unmoralisch" sei (national darf das Kapital aber tun was es will - unter Vorgabe des Staates - soviel zum Mitbestimmungsrecht des Volkes).

Wer braucht die, außer verschiedener Politikern der Volksparteien selbst?
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27.11.2008 13:36 Uhr von Leftfield
 
+5 | -14
 
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„Wissen Sie, wann die NPD das erste Mal genannt wurde?

Im alten Testament: Sie trugen eigenartige Gewänder und irrten planlos umher.“
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27.11.2008 14:14 Uhr von cloud7
 
+6 | -10
 
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@HateDept: Die einzige Antwort auf soziale Problem ist tatsächlich die extrem hohe Einwanderer Quote, vor allem aus "Problem-Staaten".

Es gibt keine anderen, wirkungsvollen Lösungen.

Von der linken höre ich immer nur: "ja, man kann dieses Problem nicht so einfach lösen, das ist komplizierter..." und antworten dann mit einem schulterzucken*, wenn ich sie nach IHREN konkreten Lösungen für dieses Problem frage. Nichts tun und alles so weiter laufen lassen ist aber definitiv die schlechteste "Lösung".

*Es gibt auch noch die ganz hart gesottenen linken, für die ist "Einbügerung" die Lösung: Weil wenn alle sozialen "Problemfälle" eingebürgert sind, ist es nicht mehr ein Einwanderer Problem, sondern ein "Deutsches Problem". Ich lass das mal hier so im Raum stehen...
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27.11.2008 14:18 Uhr von LosoBlaq
 
+2 | -8
 
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ich wünsche der NPD wenig Stimmen.Auf das sie für immer zerfallen.. /ironie off
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27.11.2008 14:29 Uhr von charlyspan
 
+2 | -8
 
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Auf die NPD ist kein Verlass: Das kann ich aus eigener Erfahrung dazu sagen.
Dann doch besser mit den "LINKEN" die sind wenigstens ordentlich strukturiert und auch in der Lage personell Regierungsarbeit zu übernehmen in einer Koalition. Der Anteil sollte aber dann wenigstens 20-25 % betragen.
Wenn die Aussteiger zur linken wechseln, dann können wir uns nächstes Jahr auf einen spannenden Wahlkampf freuen.
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27.11.2008 14:36 Uhr von DarkDome
 
+10 | -5
 
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npd auch wenn die npd auch ihre schlechten seiten hat, hat sie dennoch ein paar meiner meinung nach sehr gute andere ansätze....
ich wünsche der npd mal ein erschreckend gutes wahlergebnis...vll. kommt von den großen parteien ja dann endlich mal wieder etwas raus...und nich so ne scheiße wie momentan!
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27.11.2008 14:51 Uhr von HateDept
 
+6 | -7
 
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@cloud7: "Die einzige Antwort auf soziale Problem ist tatsächlich die extrem hohe Einwanderer Quote, vor allem aus "Problem-Staaten"."

Ist Dir klar, wie sich diese "Quote" innerhalb der letzten 8 Jahre entwickelt hat? Rot/Grün hat 2001 Asyl- und Einwanderungsrecht derart "reformiert", dass selbst Hilfebedürftige bereits an den EU-Grenzen abgefangen werden. Die Einwanderer-Quote ist um gut 80% rückläufig gg. 2000.

Die Antwort auf soziale Probleme ist soziale Politik, die sozialen Probleme resultieren aus stetig steigender, effizienterer Ausbeutung der Arbeiter (u.a. durch die Agenda 2010) und steigender sozialer Repressalien durch den Staat - um so besser, wenn die Arbeiter dann noch gegenseitig die Probleme bei sich suchen ;o).
Soziale Politik wird seit 1989 immer stärker durch neoliberale Politik verdrängt. Mit Einwanderern hat das erstmal gar nix zu tun - und national sind diese Probleme erst recht nicht zu lösen, wir leben hier schließlich nicht auf einer abgeschotteten Insel ohne Verantwortung für Außenpolitik.
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27.11.2008 15:19 Uhr von cloud7
 
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@HateDept: Als Schweizer kenn ich mich mit der deutschen Politik nur am Rande aus. Schön, wenn die Einwanderungen bei euch um 80% zurückgegangen sind, dafür ist es bei uns in der Schweiz umgekehrt.

Allerdings wundert es mich dann schon sehr, dass ich in den News immer wieder von verbrechen in Deutschland aus ähhm... "Einwandererstaaten" lesen muss. Diese Quote scheint also nicht gerade herunter gegangen zu sein. Und neuerdings gibt es in Deutschland ja auch stimmen aus der grünen reihe, dass Türkisch ein Pflichtfach werden soll, der bedarf scheint also durchaus noch da zu sein.
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27.11.2008 16:01 Uhr von hansev
 
+2 | -8
 
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Was, so viele sind ausgetreten? Sind denn die ganzen V-Männer vom BKA, BND, TBC usw. aus der NPD ausgetreten? Prima. Vielleicht kann man jetzt sich mal daranwagen diesen braunen Sumpf trockenzulegen.
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27.11.2008 16:06 Uhr von Leftfield
 
+1 | -10
 
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Mich würde ja mal die Meinung der MINUSKLICKSER interessieren.

Aber ihr habt keine.
Nur einen schnellen Zeigefinger, gell?
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27.11.2008 17:06 Uhr von MaRAGE
 
+2 | -4
 
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Erst die NPD und dann die Linken. Dann könnten die Leute aufhören irgendeine extremistische Partei wählen.
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27.11.2008 17:26 Uhr von pulamann
 
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manmamnamn: trotzdem wähle ich die NPD

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