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Finanzkrise sorgt dafür, dass Trinkwasser in Baden-Württemberg teurer wird

Vor sechs Jahren hatte der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung (BWV) seine kompletten Wasseranlagen an Investoren aus den Vereinigten Staaten von Amerika verkauft und anschließend wieder zurückgemietet (Cross-Border-Leasing). Damals nahm man durch dieses Geschäft 26 Millionen Euro ein.

Im Rahmen der Finanzkrise, kam es dann zum Ausfall des Finanzinstitutes, das für die Absicherung der Vereinbarung zuständig war. Daher müssen jetzt die BMV sowie die Landeswasserversorgung (LWV) US-Staatsanleihen für 50 Millionen Euro übernehmen.

Dieser Verlust im zweistelligen Millionenbereich führt dazu, dass das Trinkwasser der beiden baden-württembergischen Wasserversorger um zwei Cent pro Kubikmeter angehoben wird.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Finanz, Finanzkrise, Baden-Württemberg, Baden
Quelle: www.fr-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2008 10:22 Uhr von nONEtro
 
+15 | -0
 
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Danke danke, danke, toll gemacht liebe versorger...
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27.11.2008 11:32 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -0
 
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Das haben die Amis wieder gut durchdacht: Nur die deutschen Schlafmützen sind so tranig, daß sie nix mehr merken.

Die würden auch 500 Mio. zahlen, wenn man es nur abverlangt.
Der Blödsinn, Immobilien zu verkaufen und dann zurückzumieten, stammt doch aus Übersee.
Hinter solchen Tricks steckt kein betriebswirtschaftliches Kalkül, sondern reines Verscherbeln, mit dem eine Insolvenz des Unternehmens nur noch eine Frage von Quartalen ist.

Oder glaubt jemand ernsthaft, daß ein Unternehmen LANGFRISTIG von dem Verkauf und Zurückmietung profitiert?
Wer solche Geschäfte eingeht, bedeutet damit gleichzeitig, daß er selber nicht mehr lange an die Existenz des Unternehmens glaubt.

Natürlich gibt es auch dümmliche Kommunen, die auf den Zug versuchen aufzuspringen, daneben treten und unter die Räder kommen. Nur der Steuerzahler darf dann für diese Eskapaden herhalten.
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27.11.2008 11:56 Uhr von FlatFlow
 
+4 | -0
 
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tja in dt. sind viele Gemeinden, Länder, Komunten und Städte auf diese Cross-Border-Leasing Geschäfte reingefallen. Am Ende muss der Steuerzahler und Verbrauchen für die Idiotie unsere Politiker einstehen. mfg
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27.11.2008 11:57 Uhr von Mr.E Nigma
 
+6 | -0
 
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da hat die Aussicht auf schnelles Geld mal wieder das Hirn ausgeschaltet !

Und der Verbraucher kann mal wieder die Zeche zahlen !
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27.11.2008 12:13 Uhr von Bretonas
 
+3 | -0
 
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Eigentlich: eine Frechheit. Als Verbraucher zahle ich damit ich sauberes Trinkwasser erhalte. Jetzt die Preise zu erhöhen, weil man sich mit zig Millionen Euro in irgendwelchen Geschäften verspekuliert hat entzieht sich meiner Realität.

Bluten tut mal wieder nur der Steuerzahler. Hier werden Millionen (wie so oft) in den Sand gesetzt, aber wehe der kleine Mann vergisst €100 auf seiner Steuererklärung. Dann tritt der Fiskus gleich mal die Tür ein...
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27.11.2008 12:17 Uhr von Mi-Ka
 
+4 | -0
 
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Malangenommen, dass dieses Cross-Border-Leasing funktionieren würde, wäre es noch immer ein Skandal.
Es darf doch nicht sein, dass Gemeindebehörden versuchen Steuern zu sparen, dem Staat also Geld vorentziehen, der sie finanziert.
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27.11.2008 12:19 Uhr von maki
 
+5 | -0
 
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In Deutschlands Geschichte gab es nicht nur: Schlechtes.

Da gab es doch mal so wunderbare Sachen wie den Pranger oder die Volksbelustigung Teeren und Federn. ;-)

Wie wäre es mit ein wenig Traditionspflege?
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27.11.2008 16:53 Uhr von mueppl
 
+1 | -0
 
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Haben die Politiker nicht "geschworen" Schaden vom deutschen Volk abzuwenden?

Naja - eine einzige Mischpoke diese Politiker und Manager
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27.11.2008 17:56 Uhr von erdengott
 
+1 | -0
 
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Sehr gut! Jetzt hört dieser Milchmädchenmist mit dem Leasing endlich auf.
Wirtschaftet ordentlich statt zu tricksen und besch... !
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27.11.2008 20:01 Uhr von D4L
 
+0 | -0
 
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omg: ich nehme jetzt einen Kredit auf um eine Steinwand zu bauen wenn ich meinen Kopf gegen die Wand schlagen will, was immer öfter vorkommt...kein Wunder bei solchen Nachrichten

Der arme Steuerzahler, wann ist endlich Schluss mit der Abzocke.....

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