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China: Älteste Ur-Schildkröten entdeckt

Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben drei Schildkröten-Fossilien entdeckt, die auf ein Alter von zirka 220 Millionen Jahren datiert werden können. Somit sind es die bislang ältesten Exemplare und sie lösen die bisherigen, in Deutschland entdeckten 204 bis 206 Millionen Jahre alten Proganochelys quenstedti ab.

Die jetzt in China entdeckte neue Art, Odontochelys semitestacea, hat keinen Rückenpanzer und hilft den Wissenschaftlern, zu ergründen, wie sie sich evolutionsmäßig entwickelt hat. Bisher nahm man an, die Evolution hätte die Schildkröten vom Land ins Wasser geleitet.

Da Odontochelys semitestacea aber nur einen Bauchpanzer aufweist, deutet alles darauf hin, dass die Ur-Schildkröte ihren Ursprung im Wasser hatte. Auf dem Rücken besaß sie lediglich stark ausgeprägte Rippen, die auf die Bildung eines Panzers hindeuten.


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WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: China, Entdeckung, Schild, Schildkröte
Quelle: www.freenet.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2008 09:20 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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War mir eh nie ganz klar, warum die Evolution die Schildkröten erst in Richtung Land entwickeln sollte, um sie dann wieder zurück ans Wasser zurückzuführen.
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27.11.2008 09:57 Uhr von 4dv4nc3d
 
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Die sind mal alt,.....
gute news
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27.11.2008 10:21 Uhr von veggie
 
+2 | -1
 
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@Autor: Jetzt sag bloß, diese Theorie war Dir bekannt?

Übrigens, bei Walen hat diese Entwicklung ganz gut funktioniert, also warum hast Du bei Schildkröten daran gezweifelt?
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27.11.2008 10:26 Uhr von freddiiii
 
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@Corazon: weil die evolution nach keinem festen plan handelt. bei den vorfahren von delphinen und walen ist es ja weitestgehend nachgewiesen, dass diese aus dem wasser an land kamen und dann wieder ins wasser sind ;)
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27.11.2008 13:01 Uhr von Giskard
 
+2 | -2
 
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@corozan: Das die Vorfahren der Wale an Land gelebt haben ist ziemlich gut belegt. hier ein Beispiel http://de.wikipedia.org/...

Ähnlich ist es bei den Hundeartigen Seerobben und auch bei den Pinguinen ist man sich sehr sicher.

Die Evolution hat ja kein Gedächnis in dem Sinne. Wenn der Lebensraum sich verändert oder Chanchen bietet passt sich das Leben entsprechend an.

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