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Afghanistan: Wachsender Unmut über Präsenz ausländischer Truppen

Der afghanische Präsident Hamid Karsai forderte die französische Regierung auf, einen Plan auszuarbeiten, nach dem die fremden Truppen aus Afghanistan abgezogen werden können. Es sei an der Zeit, dass Afghanistan sein Schicksal wieder selbst in die Hand nehme. Frankreich wollte davon nichts wissen.

Die Spannungen zwischen Afghanistan und den westlichen Alliierten machen sich immer stärker bemerkbar. Besonders die US-Luftangriffe auf afghanische Dörfer sorgen für wachsenden Unmut. Für die unsichere Lage in Afghanistan machte der afghanische Präsident Karsai den Westen verantwortlich.

Anstatt afghanische Ortschaften zu bombardieren, sollten lieber die Unterschlüpfe der Taliban und Al Kaida in Pakistan ausgeräumt werden. Die Taliban hätten im Süden und Osten Afghanistans trotz der Präsenz ausländischer Truppen an Einfluss gewonnen.


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WebReporter: Katzee
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Truppe, Wachs, Präsenz
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2008 11:08 Uhr von karsten77
 
+5 | -3
 
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Prima Idee, wenn da bloß das Öl nicht wäre....

Ich gehe einmal davon aus, daß sich die Alliierten nicht aus lauter Humanität dort aufhalten. Auf die Reaktion der Besatzungsmächte bin ich gespannt - oder vielleicht doch nicht, das Ergebnis steht ohnehin fest....
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27.11.2008 12:33 Uhr von El-Garcia
 
+6 | -3
 
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Drugs&Oil: Wie Kaan schon sagte geht es dort um eine Pipeline die schon längst gebaut worden wäre, hätte die Taliban vor 8 Jahren nicht einen zuhohen Anteil gefordert.
Es geht um das Öl aus den zentralasiatischen Ländern das ansonsten über Russland Exportiert wird. Afganistan selbst besizt keine nennenswerten Ölvorkommen.

Dazu kommen natürlich die Drogen aus dem Goldenen Halbmond der das Goldene Dreieck schon vom Thron gestoßen hat. Wenn man den Zahlen glauben kann hat sich die Opiumproduktion innerhalb weniger Jahre verZWANZIGfacht, von 400t zu Talibanzeiten auf ü8000t zu Besatzerzeiten.
Und diese Mengen und die Gewinne dadurch kommen dem des Öles nahe. Und daran verdienen sich die USA wiedereinmal auf Kosten anderer Leute eine goldene Nase.

Wer wirklich glaubt das in einem besezten Land solche Mengen von einer Mafia oder der Taliban, die ihr Land davon zu befreien versuchten, kontrolliert werden, ist einfach zu Naiv.
Nicht umsonst gibt es Berichte von verärgerten Deutschen Soldaten die jeden Tag an Hanf und Opiumfeldern vorbeifahren und nichts unternehmen dürfen dagegen, man könnte sogar fast denken sie sollen die Felder beschützen.

Was dort abgeht ist unter aller Sau. Die werden den afganischen Präsidenten nur auslachen und sich keinen Meter bewegen. Ich denke der Präsident sagt sowas auch nur um etwas glaubwürder zu erscheinen, denn er verdient an dem Mist der da abläuft damit er ruhig ist.

In Afganistan sowie Irak soll es garkeinen Frieden geben, denn nur so wie es im moment ist kann die USA ihre interessen am besten durchsetzen.
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27.11.2008 13:48 Uhr von Jadephyre
 
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Karsai ist sowieso nur wegen der Amis Präsident von Afghanistan geworden.
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27.11.2008 14:02 Uhr von arielmaamo
 
+0 | -2
 
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Kaan: Das es vor dem Einmarsch der Allierten weniger Drogen gab, ist auch das einzig Positive. Sonst sah es da unter der Talibanherrschaft ziemlich finster aus. Dies soltle man nicht vergessen.
http://www.rawa.org/...
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27.11.2008 15:36 Uhr von Canay77
 
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Der Heilsbringer: USA wird irgendwie nirgend gern gesehen. Egal welches Land "befreit" wurde. Keine mag die. Warum nur?
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27.11.2008 16:43 Uhr von Jadephyre
 
+1 | -0
 
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@Canay77: wegen der Art und Weise WIE sie die Länder "befreien".

Man muss den Soldaten allerdings nachsehen das sie praktisch ohne Vorbereitung auf das Land und die Kultur nach Afghanistan und in den Irak geschickt wurden.

Guckt euch mal die Dokumentation "The War Tapes" an, und zwar die Originale Version auf Englisch... da wird einem vieles klar (auch warum die Soldaten so unbeliebt sind).

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