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Missbrauchsprozess: Marco W. schreibt Buch über seine 247 Tage im türkischen Knast

Wie SN bereits berichtete, wurde der Prozess gegen den 18-jährigen Deutschen Marco W. erneut vertagt. Über dpa in Hannover geht der Angeklagte nun per E-Mail in die Öffentlichkeit und kritisiert die türkischen Behörden.

In der in Auszügen veröffentlichten Mail weist Marco W. nochmals auf seine Unschuld in dem schwebenden Verfahren hin. Noch bevor ein Urteil gesprochen wird, bringt Marco W. ein Buch über die Zeit und die Ereignisse in dem türkischen Gefängnis heraus.

Das Buch erscheint ein Jahr nach seiner Haftentlassung im Dezember 2008 und soll verhindern, dass andere Jugendliche nicht in die gleiche brisante Situation geraten.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Gefängnis, Buch, Missbrauch
Quelle: www.n-tv.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2008 19:40 Uhr von korem72
 
+10 | -12
 
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Wer bisher der Meinung war Marco würde daraus nicht noch Geld machen wird jetzt eines Besseren belehrt. Irgendwie überrascht mich diese News und das Buch überhaupt nicht. Selbst der Zeitpunkt der Ausgabe scheint perfekt geplant.
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26.11.2008 20:06 Uhr von anderschd
 
+7 | -7
 
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Ich vermute, der Springerverlag hat seine Finger im Spiel.
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26.11.2008 20:23 Uhr von TwoP
 
+16 | -4
 
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Warum: sollte er kein Geld draus machen?
Schließlich sind mehrere Tage umsonst gewesen und Zeit ist das kostbarste im Leben...
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26.11.2008 20:28 Uhr von CHR.BEST
 
+12 | -2
 
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Die Anwälte waren bestimmt nicht billig also soll er doch.
Schlechter als so manche Biographien kann es auch nicht werden und immerhin hat er ja eine Geschichte zu vermarkten, die offensichtlich viele interessiert.

Allerdings mit 18 und Realschulabschluss schon Buchautor ... das kommt mir etwas spanisch vor ;-)
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26.11.2008 20:32 Uhr von Putt
 
+11 | -1
 
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Würde ich auch machen: nach allem was Ihm widerfahren ist (Medienlage), kann ich Ihm das nicht verübeln. Wenn alles so passiert ist, wie wir das aus den Medien erfahren haben, hat er viel mehr verloren als das bisschen Geld, dass er durch so ein Buch einnehmen kann.
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26.11.2008 20:36 Uhr von domenicbitreactor
 
+5 | -10
 
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Ich weiß nicht: warum alle Möchtegernchecker so gerne mit 13- Jährigen humhängen?
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26.11.2008 20:39 Uhr von BurnedSkin
 
+8 | -10
 
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Und jeder Trottel, der das Buch kauft hat mit Schuld daran, dass solche dämlichen Bücher überhaupt erst geschrieben werden.
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26.11.2008 21:00 Uhr von Really.Me
 
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26.11.2008 21:11 Uhr von brainbug1983
 
+9 | -1
 
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Also meiner Meinung nach gibt es sehr viel unnötigere Bücher als das von Marco. Und mal ernsthaft, auch wenn ihm jetzt hier einige vorwerfen daraus Geld zu machen, nachdem was er durchgemacht hat kann ich ihm das nicht verübeln. Ne wirkliche entschädigung für die 8 Monate in U-Haft wird auch der Erlös des Buches nicht sein. Diese Erinnerungen sitzen viel zu tief als man sie mit n bisschen Geld wieder gut amchen kann.
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26.11.2008 21:11 Uhr von Regina2002
 
+8 | -0
 
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Gut so, Marco! @ marc01
Zitat: "Das Buch erscheint ein Jahr nach seiner Haftentlassung im Dezember 2008 und soll verhindern, dass andere Jugendliche nicht in die gleiche brisante Situation geraten."

Streich mal bitte schnell das "nicht", denn so wie er jetzt da steht, hat der Satz eine falsche Bedeutung bzw. ist mit Sicherheit nicht so gemeint.

Zur Nachricht selbst:
Ich finde es gut und richtig, dass Marco seine schlimmen Erlebnisse in Buchform verarbeitet, siehe auch http://www.marcos-schicksal.de/... Das wird ihm einerseits dabei helfen, darüber weg zu kommen, und andererseits kann er damit - hoffentlich! - dazu beitragen, dass sein an Leukämie erkrankter Vater, dem es derzeit wieder schlechter geht, die bestmögliche Behandlung bekommt. Für diesen muss übrigens unbedingt einen Knochenmarkspender gefunden werden!
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26.11.2008 21:16 Uhr von ohnehund
 
+9 | -5
 
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Das Buch sollte in jedem: Reisebüro liegen und angeboten werden!!
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26.11.2008 21:29 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+1 | -6
 
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shit: ich brauche äh ein paar tage knast äh jemand der schreiben kann und natürlich rtl und bild

okay ironie aus

na herje soll er doch geld damit machen nur die aussage
"und soll verhindern, dass andere Jugendliche nicht in die gleiche brisante Situation geraten."

Also ob das was bringt oder nicht ein wenig zu scheinheilig ist ..
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26.11.2008 21:53 Uhr von Ghostwriter63
 
+7 | -1
 
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unreife kommentare: von selbsternannten "webreportern" bin ich hier eigentlich gewohnt. klar will der auch ein paar euros haben, seine anwälte wollte ich auch nicht bezahlen.

Nur, was spricht dagegen "die jugend" mal ein bisschen aufzuklären, wenn man als jugendlicher im ausland mal ein bisschen "fingert". der ausdruck ist mit absicht so gewählt, weil vergewaltigung immer noch nicht spruchreif scheint.

minus........
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27.11.2008 12:38 Uhr von ZTUC
 
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@writimggale: In meinen Augen ist Marco W. nicht unschuldig!

Man hat sein Sperma auf einer 13jährigen gefunden, also hatte er sexuellen Kontakt zu ihr. Egal ob dies im Einverständnis bestand oder nicht, es ist straftbar!
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27.11.2008 16:35 Uhr von uhlenkoeper
 
+3 | -0
 
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@ZTUC: Auch wenn Du das noch so oft schreibst, wird es nicht wahrer:
auch im Türkischen Strafrecht gibt es den sog. Verbotsirrtum. Und der besagt ganz klar, dass Marco nicht zu bestrafen ist, wenn er nicht wußte, dass das Mädchen jünger als 15 (ist in der Türkei die Grenze) ist.

Übrigens ziemlich "lustig", wie wenig verkniffen türkische Gerichte die Geschichte sehen, wenn der mutmaßliche "Vergewaltiger" einer 14jährigen ein 78jähriger, prominenter Türke ist , der ganz zufällig auch noch Journalist einer islamistischen Tageszeitung ist : http://www.fr-online.de/...
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27.11.2008 16:38 Uhr von uhlenkoeper
 
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By the way: zum Thema der Meldung: Ich persönlich finde es ziemlich ungeschickt, dieses Buch grade jetzt rauszubringen.

Und: nein, der Springerverlag ist nicht beteiligt. Herausgeber ist ein Hamburger Kleinverlag im Besitz eines Kinderpsychologen, der auf traumatisierte Kinder und Jugendliche spezialisiert ist. http://www.spiegel.de/...
Der Link zeigt auch Gründe Marco W.´s auf, warum er dieses Buch geschrieben hat und wie ihn sein Umfeld einschätzt. Menschen, die ihn kennen sollten, oder ?

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